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Fachpresse  |  10. März 2020
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Medien

Gemeinsame Presseinformation:

BASF führt einen neuen Tri-Metal-Katalysator in den Markt ein, dessen Entwicklung zusammen mit Sibanye-Stillwater und Impala Platinum finanziert und realisiert wurde

  • Innovative Technologie ermöglicht die teilweise Substitution von Palladium durch Platin; damit einher geht eine Kostensenkung bei Katalysatoren sowie eine Entlastung des angespannten Palladiummarkts
  • Sibanye-Stillwater und Impala Platinum unterstützten die BASF-Forschung bei der Entwicklung des Tri-Metal-Katalysators
  • Die weitverbreitete Nutzung dieser Technologie wird das globale Marktungleichgewicht bei den Platinum Group Metals (PGM) beheben und die Nachhaltigkeit der PGM-Märkte fördern


Ludwigshafen, Deutschland und Johannesburg, Südafrika – BASF hat heute bekannt gegeben, dass sie erfolgreich eine innovative Tri-Metal Katalysator-Technologie entwickelt und getestet hat. Ohne Kompromisse bei der Einhaltung der Abgasnormen einzugehen, ermöglicht diese Technologie das teilweise Ersetzen von hochpreisigem Palladium durch kostengünstigeres Platin in Katalysatoren, die in Fahrzeugen mit Benzinmotoren verbaut sind. Die Einführung des Tri-Metal-Katalysators kann die Katalysatorkosten für Automobilhersteller senken sowie das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei den PGMs teilweise beheben und damit die Nachhaltigkeit des PGM-Marktes verbessern.

Im Rahmen einer umfangreichen Entwicklungs- und Testphase bei BASF hat diese Technologie die technischen Kundenspezifikationen erfolgreich erfüllt.

 „Wir freuen uns darüber, dass wir das erfolgreiche Ergebnis dieser Zusammenarbeit, die Entwicklung einer neuen Technologie, mit Sibanye-Stillwater und Impala Platinum bekannt geben können. Mit dem Tri-Metal-Katalysator wird beabsichtigt, eine verbesserte Angebotssituation für unsere Kunden zu schaffen und eventuell ihre Kosten zu reduzieren“, sagt Matthias Dohrn, Senior Vice President, Precious and Base Metal Services bei BASF. „Wenn es eine Herausforderung im Markt gibt und wenn innovative Lösungen entwickelt werden müssen, können unsere Kunden auf BASF zählen.“

Jährlich wird nur etwas mehr Palladium produziert als Platin. Dennoch ist die Nachfrage nach Palladium aus der Katalysatorindustrie derzeit etwa dreimal so hoch wie die Nachfrage nach Platin. Dieses strukturelle Defizit auf dem Palladiummarkt hat zu einem anhaltenden Marktdefizit bei Palladium im Gegensatz zu dem anhaltenden Überschuss am Platinmarkt geführt.

Neal Froneman, CEO, Sibanye-Stillwater, kommentierte: „Nachdem wir gemeinsam mit BASF und Impala Platinum in diese Forschung investiert haben, um unseren Kunden proaktiv eine Lösung des aktuellen Palladiumdefizits zeitnah anzubieten zu können, freuen wir uns über die Verfügbarkeit dieser Technologie. Als Unternehmen sind wir entschlossen, aktiv unsere Märkte zu entwickeln und Investitionen zu tätigen, die die Nachhaltigkeit der PGM-Industrie zum Nutzen aller unserer Stakeholder, einschließlich der Endnutzer, sinnvoll sicherstellen wird."

Der Nachfrageanstieg bei Palladium wird zu großen Teilen durch ein Marktungleichgewicht verursacht, das durch strengere Emissionsvorschriften in China, in Europa und in Indien hervorgerufen wird. Darüber hinaus verstärkt die in Europa zu beobachtende Absatzentwicklung „Weg von Fahrzeugen mit Dieselantrieb hin zu Fahrzeugen mit Benzinantrieb“ dieses Ungleichgewicht und führt zu höheren Kosten für die Automobilhersteller.

Nico Muller, CEO, Implats (Impala Platinum) sagte: „Bei Implats sind wir entschlossen, in Märkte, die unsere Primärprodukte betreffen, zu investieren. Wir freuen uns, dass wir die Notwendigkeit der Entwicklung alternativer PGM-Metallverhältnisse in Katalysatoren vorweggenommen haben. Wir sind Teil eines Teams, das seit mehreren Jahren daran arbeitete, eine praktische und kosteneffiziente Lösung für unseren gemeinsamen Kundenstamm bereitzustellen. Wir glauben, dass die Aussichten für unsere Primärprodukte robust bleiben, insbesondere wenn die Nachfrageprognosen stärker an dem Verhältnis ausgerichtet sind, in dem unsere Metalle hergestellt werden. Wir sind stolz darauf, zu einer Lösung beigetragen zu haben, die langfristig für eine Normalisierung der Angebot- und Nachfragesituation sorgen wird und damit allen, die an der Wertschöpfungskette beteiligt sind, nutzt – Bergleuten, Raffinerien, Fabrikanten und OEMs. "

BASF verwendet PGMs, um Katalysatoren herzustellen, die die Luft, die wir atmen, schützen, die Kraftstoffe produzieren, die unsere Welt antreiben, und eine effiziente Produktion einer Vielzahl von Chemikalien, Kunststoffen und anderen Produkten gewährleisten.

   
BASF Media Contact: Sibanye-Stillwater Media Contact:
Claudia Bölter James Wellsted
Tel.: +49-511-2886-654 Tel.: +27 (0)10 493 6923  
E-Mail: claudia-hildegard.boelter@basf.com E-Mail: james.wellsted@sibanyestillwater.com
   
Impala Platinum Media Contact:   
Sifiso Sibiya  
Tel: +27 11 360 3118  
E-Mail: sifiso.sibiya@implats.co.za  

 

Über den Unternehmensbereich Catalysts der BASF

Der Unternehmensbereich Catalysts von BASF ist der weltweit führende Anbieter von Umwelt- und Prozesskatalysatoren. Er bietet hervorragend Expertise bei der Entwicklung von Technologien zum Schutz der Luft, zur Produktion von Kraftstoffen und zur effizienten Herstellung einer Vielzahl von Chemikalien, Kunststoffen und anderen Produkten, inklusive Batteriematerialien. Mit unserer branchenweit führenden F&E-Plattformen, unserem leidenschaftlichen Streben nach Innovationen und unserem umfassenden über Edel- und Nichtedelmetalle entwickelt der Unternehmensbereich Catalysts von BASF eigene, einzigartige Katalysatoren und Adsorptionsmittel, die unseren Kunden helfen, noch erfolgreicher zu sein. Weitere Informationen über den Unternehmensbereich Catalysts von BASF sind online verfügbar unter www.catalysts.basf.com.

Über BASF

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 117.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2019 weltweit einen Umsatz von 59 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

Über Sibanye-Stillwater

Sibanye-Stillwater ist ein führendes internationales Unternehmen für Edelmetallbergbau mit einem vielfältigen Portfolio an Platin-Gruppenmetall (PGM)-Aktivitäten in den Vereinigten Staaten und Südafrika, Goldförderung und -projekten in Südafrika sowie Kupfer-, Gold- und PGM-Abbauvorhaben in Nord- und Südamerika. Wir sind der weltweit größte Primärproduzent von Platin, der zweitgrößte Primärproduzent von Palladium und ein erstklassiger Goldproduzent, der weltweit auf Goldäquivalentbasis den dritten Platz belegt, sowie ein bedeutender Produzent von Rhodium und anderen PGMs Weitere Informationen unter www.sibanyestillwater.com .

Über Impala Platinum

Impala Platinum ist ein führender Hersteller von Platin-Gruppenmetallen (PGMs). Implats Struktur stützt sich auf sechs Minen und dem Impala Refining Services (IRS), einem Veredelungsunternehmen. Unsere Unternehmungen befinden sich auf dem Bushveld Complex in Südafrika, dem Great Dyke in Simbabwe – den beiden bedeutendsten PGM-Vorkommen der Welt und dem Canadian Shield, einem die bekanntesten PGM-Vorkommen aus magmatischen Gesteinsschichten. www.implats.co.za.

 

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Presse-Information

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 Platin – als Barren, als Granulat und als Schwamm

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Letzte Aktualisierung 1. April 2020