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Fachpresse  |  15. Dezember 2020
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BASF und Eramet vereinbaren Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines Nickel-Kobalt-Raffineriekomplexes

  • Nickel-Kobalt-Raffineriekomplex soll den wachsenden Markt für Elektroautos mit wichtigen Rohstoffen versorgen

Ludwigshafen, Deutschland und Paris, Frankreich – BASF und Eramet haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam die Entwicklung eines hochmodernen hydrometallurgischen Nickel-Kobalt-Raffineriekomplexes zu bewerten. Dies würde eine Anlage für Hochdruck-Säurelaugung (high-pressure acid leaching, HPAL) und eine Raffinerie für Basismetalle umfassen. Die HPAL-Anlage soll in Weda Bay/Indonesien angesiedelt werden, während der Standort der Raffinerie für Basismetalle in der Machbarkeitsstudie festgelegt werden soll.

Die HPAL-Anlage wird aus lokal gefördertem Erz aus der Lagerstätte Weda Bay ein Nickel- und Kobalt-Zwischenprodukt herstellen. Seit dem Erwerb von Weda Bay im Jahr 2007 führte Eramet umfangreiche geologische Arbeiten durch und bestätigte das Potenzial der Lagerstätte. Der Abbaubetrieb begann Ende 2019. Die Raffinerie für Basismetalle wird Nickel und Kobalt liefern für die Herstellung von Vorprodukten für Kathodenmaterialien und anschließend Kathodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen.

Ein sicherer Zugang zu Rohstoffen, insbesondere zu Nickel, ist entscheidend zur Unterstützung des starken Wachstums in der globalen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge. Der Anteil an Kathodenmaterialien mit hohem Nickelgehalt steigt, um die Nachfrage nach Batterien mit höherer Energiedichte zu bedienen und die Gesamtkosten für Batterien zu senken. Die geplante Entwicklung wird BASF Zugang zu einer zusätzlichen sicheren Quelle von 42.000 Tonnen Nickel und 5.000 Tonnen Kobalt aus Minen bieten, die nach international anerkannten Nachhaltigkeitsstandards betrieben werden.

Das Projekt zielt auf eine Inbetriebnahme der HPAL-Anlage und der Raffinerie für Basismetalle Mitte der 2020er Jahre ab. In der ersten Phase soll eine Machbarkeitsstudie mit begrenzter Finanzierung durchgeführt werden.

„Mit Eramet haben wir einen verantwortungsvollen und erfahrenen Partner für die Lieferung von Rohstoffen für unsere Produktion von Batteriematerialien“, sagt Dr. Peter Schuhmacher, Leiter des Unternehmensbereichs Catalysts bei BASF. „Als globaler Lieferant bietet BASF eine Komplettlösung von Metallen bis hin zu innovativen Kathodenmaterialien zur Unterstützung unserer Kunden im Bereich Batteriematerialien auf der ganzen Welt.“ 

Christel Bories, Vorsitzende und CEO von Eramet kommentiert: „Unser Ziel ist es, Bergbau-, Raffinerie- und Recyclingprojekte mit einem vollständig integrierten Ansatz über die gesamte Wertschöpfungskette für Elektroautos hinweg zu entwickeln. Die Partnerschaft mit BASF ist eine einzigartige Gelegenheit im Einklang mit unserer Strategie, eine solide und nachhaltige Versorgung der Batterieindustrie zu gewährleisten.“ 

   
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Über den Unternehmensbereich Catalysts der BASF

Der Unternehmensbereich Catalysts der BASF ist der weltweit führende Anbieter von Umwelt- und Prozesskatalysatoren. Er bietet hervorragende Expertise bei der Entwicklung von Technologien zum Schutz der Luft, zur Produktion von Kraftstoffen und zur effizienten Herstellung einer Vielzahl von Chemikalien, Kunststoffen und anderen Produkten inklusive Batteriematerialien. Mit unserer branchenweit führenden F&E-Plattform, unserem leidenschaftlichen Streben nach Innovationen und unserem umfassenden Wissen über Edel- und Nichtedelmetalle, entwickelt der Unternehmensbereich Catalysts der BASF eigene, einzigartige Katalysatoren und Adsorbentien, die unseren Kunden helfen, noch erfolgreicher zu sein. Weitere Informationen über den Unternehmensbereich Catalysts der BASF sind online verfügbar unter www.catalysts.basf.com.

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BASF steht für Chemie, die verbindet – für eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 117.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions zusammengefasst. BASF erzielte 2019 weltweit einen Umsatz von 59 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

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Eramet, ein weltweit tätiger Bergbau- und Metallurgie-Unternehmen, ist ein wichtiger Akteur bei der Gewinnung und Aufwertung von Metallen (Mangan, Nickel, Mineralsande) und der Herstellung und Umwandlung von Legierungen mit hoher Wertschöpfung (Schnellbaustähle, Hochleistungsstähle, Superlegierungen, Aluminium- und Titanlegierungen). Der Konzern unterstützt den Energiewandel durch den Aufbau von Aktivitäten mit hohem Wachstumspotenzial. Dazu gehören die Lithiumgewinnung und -raffination sowie das Recycling. Eramet positioniert sich als bevorzugter Partner seiner Kunden in den Bereichen Kohlenstoffstahl und Edelstahl, Luft- und Raumfahrt, Pigmente, Energie und neue Batteriegenerationen. Aufbauend auf ihrer operativen Exzellenz, der Qualität ihrer Investitionen und der Kompetenz ihrer Mitarbeiter nutzt die Gruppe ein industrielles, führendes und gesellschaftliches Modell, das tugendhaft und wertschöpfend ist. Als mitwirkender Unternehmensbürger strebt Eramet eine nachhaltige und verantwortungsvolle Branche an. Eramet beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter in 20 Ländern und erzielte 2019 einen Umsatz von rund 4 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter www.eramet.com.

 

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Letzte Aktualisierung 16. Dezember 2020