Fachpresse  |  17. Juni 2021
Global
Medien

BASF bringt erstes Gemüsesaatgut aus neuer, hochmoderner Produktionsanlage in Äthiopien global auf den Markt

  • Kunden weltweit profitieren von ganzjähriger Saatgutproduktion
  • Investition von rund 8 Millionen €
  • Zahlreiche soziale Initiativen zur Unterstützung der lokalen Bevölkerung

Nunhem, Niederlande – Das erste Gemüsesaatgut, das in der neuen, hochmodernen Produktionsanlage von BASF in Äthiopien gezüchtet wurde, kommt weltweit auf den Markt. Die in der Region Amhara gelegene Anlage bietet ideale Bedingungen für die ganzjährige Produktion von Paprika, Tomaten und Gurken. Es ist der erste Hightech-Gewächshauskomplex von BASF in Afrika.

„Wir haben rund 8 Millionen € in die neue Anlage investiert. Sie wird uns zusätzliche Versorgungssicherheit und Flexibilität bieten, um unsere Kunden weltweit zu bedienen“, sagt Vicente Navarro, Leiter des Gemüsesaatgutgeschäfts von BASF. „Die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln ist uns sehr wichtig und wir wollen unseren Beitrag dazu leisten. Deshalb sind wir sehr stolz auf diese neue Anlage. Es ist der erste nachhaltige, hochmoderne Standort für Saatgutproduktion in Äthiopien mit vollautomatischen Prozessen zur Klimakontrolle, einschließlich Feuchtigkeit, Heizung und Bewässerung. Damit sind wir Vorreiter.“

Der Komplex erstreckt sich auf insgesamt 15 Hektar: Zwei Hektar entfallen auf Hightech-Gewächshäuser. Die übrige Fläche wird für offene Feldproduktion und Infrastruktur genutzt. Zur Zeit arbeiten circa 70 Festangestellte sowie mehr als 100 Saisonarbeitskräfte an dem neuen Standort. Die meisten Mitarbeiter kommen aus der Umgebung und wurden intern ausgebildet.

Hohe Nachhaltigkeitsstandards und Engagement für soziale Verantwortung

Der Standort erfüllt alle BASF-Standards für Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz und geht damit über die in Äthiopien üblichen Nachhaltigkeitsanforderungen hinaus. Um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, werden hauptsächlich erneuerbare Energiequellen zur Stromerzeugung genutzt. Die Gewächshäuser werden über Solarpanele beheizt. Außerdem verfügt die Anlage über eine eigene Kläranlage und alle anfallenden Abfälle können vor Ort recycelt werden.

Zudem engagiert sich BASF in zahlreichen sozialen Initiativen in der Umgebung des Standorts. „Ich bin sehr stolz, dass wir neben der Verteilung von Saatgut an Kleinbauern in Äthiopien auch aktiv an Projekten zur Wiederaufforstung und zur Kontrolle von Bodenerosion in der Gegend beteiligt sind“, sagt Ben Depraetere, Geschäftsführer von Nunhems Ethiopia PLC und Leiter des
BASF-Gemüsesaatgutgeschäfts in Äthiopien. „Wir wollen die lokale Bevölkerung unterstützen. Deshalb versorgen wir zum Beispiel die Gemeinden rund um unseren Standort mit sauberem Trinkwasser, haben in den Bau neuer Straßeninfrastruktur investiert und einen Fonds eingerichtet, um Arbeitsprojekte für arbeitslose junge Menschen aus der Umgebung zu schaffen.“

 

Über den Unternehmensbereich BASF Agricultural Solutions         
Angesichts einer rasch wachsenden Weltbevölkerung wird zunehmend erwartet, dass wir eine nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Umwelt etablieren und erhalten. In Zusammenarbeit mit Landwirten, Agrarfachleuten, Experten für Schädlingsbekämpfung und anderen sehen wir darin für uns wichtige Aufgaben. Deshalb investieren wir in eine starke Forschungs- und Entwicklungspipeline und ein breites Portfolio, das Lösungen rund um Saatgut und Pflanzeneigenschaften, chemischen und biologischen Pflanzenschutz, Bodenmanagement, Pflanzengesundheit, Schädlingsbekämpfung und digitale Landwirtschaft umfasst. Unser Team aus Experten im Labor, auf dem Feld, im Büro und in der Produktion verbindet innovatives Denken mit bodenständigem Handeln. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die Wert schaffen – für Landwirte, die Gesellschaft und die Umwelt. Im Jahr 2020 hat unser Unternehmensbereich einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro erzielt. Weitere Informationen finden Sie unter www.agriculture.basf.com oder auf unseren Social-Media-Kanälen.

Über BASF     
Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 110.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio haben wir in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2020 weltweit einen Umsatz von 59 Milliarden Euro. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

 

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Stephanie Reiß
Media Relations
Úlia de Domènech
Global Head of Communications Vegetable Seeds
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Presse-Information
Die neue, hochmoderne BASF-Produktionsanlage für Gemüsesaatgut in Äthiopien bietet ideale Bedingungen für die ganzjährige Produktion von Paprika, Tomaten und Gurken, um Kunden weltweit zu bedienen.
Die neue, hochmoderne BASF-Produktionsanlage für Gemüsesaatgut in Äthiopien bietet ideale Bedingungen für die ganzjährige Produktion von Paprika, Tomaten und Gurken, um Kunden weltweit zu bedienen. 
Die nachhaltige Hightech-Anlage zur Saatgutproduktion liegt in der Region Amhara. Alle Prozesse zur Klimakontrolle sind vollständig automatisiert, einschließlich Feuchtigkeit, Heizung und Bewässerung. Um den ökologischen Fußabdruck des Standorts zu reduzieren, werden hauptsächlich erneuerbare Energiequellen zur Stromerzeugung genutzt.
Die nachhaltige Hightech-Anlage zur Saatgutproduktion liegt in der Region Amhara. Alle Prozesse zur Klimakontrolle sind vollständig automatisiert, einschließlich Feuchtigkeit, Heizung und Bewässerung. Um den ökologischen Fußabdruck des Standorts zu reduzieren, werden hauptsächlich erneuerbare Energiequellen zur Stromerzeugung genutzt.
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Letzte Aktualisierung 17. Juni 2021