Fachpresse | 12. Januar 2026

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Innovative Polyamid-Materialien von BASF erfüllen neue Anforderungen der E-Mobilität

  • BASF überträgt bewährte Prüfmethoden auf Hydrolyse-Lagerung und nutzt Arrhenius-Analysen, um Lebensdauern zuverlässig vorherzusagen.
  • Glasfaserverstärkte, halogenarme Ultramid®-Type erfüllt Anforderungen bis weit über 100.000 Stunden.

Ludwigshafen am Rhein, 12. Januar 2026 – Mit der Weiterentwicklung der E-Mobilität steigen die Anforderungen an die Alterungsbeständigkeit von Kunststoffen im Kontakt mit Chemikalien deutlich. Insbesondere durch häufige Ladevorgänge der Batterie, die dauerhaft auf Temperatur gehalten werden müssen, erhöht sich die geforderte Lebensdauer von Kunststoffkomponenten in Fahrzeugen unter der Haube auf 45.000 bis 55.000 Stunden bei Betriebstemperatur – im Vergleich zu 5.000 Stunden bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Kunststoffe finden im Motorraum beispielsweise in Pumpen und Ventilen Anwendung.

Während bisher vor allem die Haltbarkeit der Materialien in Luft-Wärme-Umgebungen getestet wurde, überträgt BASF nun bewährte Methoden auf die Hydrolyse-Lagerung – also die Alterung in Wasser-Glykol-Gemischen. Hierbei kommt die Arrhenius-Gleichung zum Einsatz, die den Zusammenhang zwischen Temperatur und Reaktionsgeschwindigkeit beschreibt und so eine Vorhersage der Haltbarkeit unter Normalbedingungen ermöglicht.

Im Rahmen einer bereits im August 2020 gestarteten Testreihe wurde ein Polyamid der neuesten Materialgeneration von BASF untersucht. Das Ultramid® zeichnet sich durch optimierte Hydrolysebeständigkeit, Laserbeschriftbarkeit, Glasfaserverstärkung und Halogenarmut aus und erfüllt damit alle Anforderungen des Automobilmarkts, auch in die Zukunft gesehen. Die Ergebnisse zeigen: Die Eigenschaften von dem getesteten Polyamid können nach fünf Testjahren auf über 100.000 Stunden extrapoliert werden und geben der Automobilindustrie im PKW und Truck Bereich, entsprechende Sicherheiten.

Über BASF
BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 112.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2024 weltweit einen Umsatz von 65,3 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

P-26-003

Dr. Julia Endres
Im Motorraum werden Kunststoffe für Pumpen und Ventile aufgrund der steigenden Anforderungen der E-Mobilität unter Hydrolysebedingungen (Wasser-Glykol) getestet. Mithilfe der Arrhenius-Gleichung lässt sich die Lebensdauer von Kunststoffkomponenten – wie dem Ultramid® Polyamid mit verbesserter Hydrolysebeständigkeit, Glasfaserverstärkung und geringem Halogengehalt – zuverlässig auf über 100.000 Stunden extrapolieren. So kann, wie in diesem Fall sichergestellt werden, dass die geforderten 45.000 bis 55.000 Betriebsstunden erreicht werden.
Foto: BASF
Im Motorraum werden Kunststoffe für Pumpen und Ventile aufgrund der steigenden Anforderungen der E-Mobilität unter Hydrolysebedingungen (Wasser-Glykol) getestet. Mithilfe der Arrhenius-Gleichung lässt sich die Lebensdauer von Kunststoffkomponenten – wie dem Ultramid® Polyamid mit verbesserter Hydrolysebeständigkeit, Glasfaserverstärkung und geringem Halogengehalt – zuverlässig auf über 100.000 Stunden extrapolieren. So kann, wie in diesem Fall sichergestellt werden, dass die geforderten 45.000 bis 55.000 Betriebsstunden erreicht werden.
Foto: BASF
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Letzte Aktualisierung12. Januar 2026