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Neue digitale Lösung bei BASF Coatings zur Berechnung des CO₂‑Fußabdrucks des Produktportfolios
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Transparente Emissionsdaten für ein Portfolio von mehr als 120.000 Produkten
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BASF Coatings kann den CO₂‑Fußabdruck faktenbasiert ermitteln und Reduktionspotenziale für Kunden identifizieren
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Kunden können ebenfalls Einblicke in weitere Wirkungskategorien über CO2 hinaus erhalten
BASF Coatings hat eine neue digitale Lösung zur Berechnung des CO₂-Fußabdrucks (Product Carbon Footprint, PCF) ihres Verkaufsportfolios eingeführt. Die Lösung ersetzt eine intern entwickelte Anwendung, mit der BASF Coatings bereits seit einigen Jahren zuverlässige CO₂-Daten für ihre Kunden weltweit bereitstellt.
Mittlerweile verfügt BASF Coatings über eine agile, belastbare und global einsetzbare CO₂‑Datenbasis für 120.000 Verkaufsprodukte. Alle produktbezogenen Treibhausgasemissionen, von der Rohstoffbeschaffung über den Transport bis zum Energieeinsatz in der Produktion, werden hierbei einheitlich, konsistent und systemgestützt berechnet. Damit schafft das Unternehmen die Grundlage für eine nachvollziehbare CO₂-Bilanzierung, insbesondere bei komplex zusammengesetzten Produkten wie Lacken mit variantenreichen Farbtönen. Die daraus entstehenden CO₂‑Daten unterstützen Kunden dabei, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen und ihre Nachhaltigkeitsziele gezielt zu verfolgen.
„Für unsere Kunden wird der Klimaschutz immer wichtiger. Mit unseren Tools können wir sie mit verlässlichen Daten versorgen und auf dieser Basis auch mit Lösungen unterstützen“, sagt Dr. Markus Piepenbrink, Leiter Global Sustainability BASF Coatings. „Schon heute bieten wir ihnen beispielsweise durch den Einsatz alternativer Rohstoffe und erneuerbarer Energien die Möglichkeit, den CO2-Fußabdruck ausgewählter Produkte zu reduzieren.“
Ein zentrales Element des neuen PCF‑Tools ist die Integration von CO₂‑Daten zu über 25.000 weltweit bezogenen Rohstoffen. Zudem fließen die individuellen Energieverbräuche von mehr als 30 eigenen Produktionsstandorten weltweit in die Berechnung ein. Dies ermöglicht, selbst bei Produktvarianten, eine präzise Erfassung der Emissionen. Eine wichtige Neuerung ist, dass neben CO2 nun auch weitere Wirkungskategorien erfasst werden. Dies liefert wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung gezielter Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Kunden. Die globale Einführung des neuen Systems an allen Standorten von BASF Coatings erfolgte schrittweise und in enger Zusammenarbeit mit dem Systemanbieter SAP. Als erster und größter Anbieter von Oberflächenlösungen setzt das Unternehmen nun auf SAP Sustainability Footprint Management (SFM).
„Mit der Einführung von SFM bringen wir Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen und schaffen für uns und unsere Kunden eine belastbare Transparenz“, sagt Maximilian Bauer, fachlicher Projektleiter Global Sustainability BASF Coatings.
GLASS Tool ergänzt CO2-Betrachtung um Prozessperspektive
Ergänzend zur Produktbilanzierung nutzt BASF Coatings das GLASS Tool (Global Life Cycle Assessment of Automotive Surface Solutions) für OEMs sowie das EcoImpact Assessment Tool für Reparaturwerkstätten, um Kunden zusätzlichen Mehrwert zu bieten. Diese Anwendungen ermöglichen sowohl eine modulare als auch eine ganzheitliche Analyse entlang des gesamten Lackierprozesses und bieten datengestützte Ansätze zur Prozessoptimierung. Gemeinsam mit Kunden können so Potenziale zur Verbesserung von Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit identifiziert werden – einschließlich der Reduktion von Emissionen über das eigentliche Produkt hinaus. Das GLASS Tool ist in seiner Kombination aus Lebenszyklusanalyse, branchenspezifischem Know-how, Detailtiefe und digitaler Anwendbarkeit derzeit einzigartig am Markt.
Klimaschutz als strategischer Fokus
Der Einsatz digitaler Tools wie der neuen PCF‑Berechnungslösung und des GLASS Tools ist ein zentraler Bestandteil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von BASF Coatings. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, den eigenen CO₂‑Fußabdruck bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 2018 zu senken. Dazu setzt BASF Coatings auf Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der nachhaltigen Rohstoffbeschaffung über alternative Transportlösungen bis hin zum Einsatz erneuerbarer Energien sowie nachwachsender (zertifizierter Massenbilanzansatz) oder recycelter Rohstoffe (ChemCycling®).
Mehr Informationen zur Nachhaltigkeit bei BASF Coatings unter: www.basf-coatings.com/Nachhaltigkeit
Über BASF Coatings
BASF Coatings verfügt über eine globale Expertise in der Entwicklung, Produktion und Vermarktung innovativer Fahrzeug- und Autoreparaturlacke, sowie angewandter Oberflächentechnik von Metall-, Plastik- und Glassubstraten für zahlreiche Industrien. Wir schaffen zukunftsweisende Lösungen und fördern Innovation, Design und neue Anwendungsmöglichkeiten, um die Bedürfnisse unserer Partner weltweit zu erfüllen. Unsere Kunden profitieren von unseren Fachkenntnissen und den Ressourcen interdisziplinärer, global arbeitender Teams in Europa, Nordamerika, Südamerika und Asien-Pazifik. Im Jahr 2024 erzielten wir mit unseren Geschäftsbereichen weltweit einen Umsatz von rund 3,8 Milliarden €.
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Über BASF Coatings
BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 112.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2024 weltweit einen Umsatz von 65,3 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.



