Fachpresse | 16. Februar 2026

Medien

BASF stärkt europäische Versorgungssicherheit für BDO durch höhere Produktion in Ludwigshafen

  • Erhöhte BDO‑Produktion sichert zuverlässige und kontinuierliche Versorgung der Kunden in Europa
  • Integrierte Wertschöpfungskette von BASF stärkt Resilienz in wichtigen Downstream-Märkten
  • BASF bekräftigt langfristige Partnerschaften mit europäischen Kunden und Fokus auf nachhaltige Produktlösungen


Der Unternehmensbereich Intermediates der BASF ergreift gezielte Maßnahmen, um die Versorgungssicherheit für seine europäischen Kunden entlang der Wertschöpfungskette von 1,4‑Butandiol (BDO) weiter zu stärken. Durch die schrittweise Erhöhung der Produktionsmengen in der BDO-Fabrik am Standort Ludwigshafen unterstützt BASF ihre Kunden in Europa mit einer stabilen und zuverlässigen Belieferung, während diese die Auswirkungen des jüngsten BDO-Antidumpingverfahrens bewältigen.1

Dank der stark integrierten Verbund-Struktur, die die gesamte Acetylenwertschöpfungskette umfasst, erhöht die gesteigerte BDO-Produktion des Unternehmens zugleich die Verfügbarkeit wichtiger Derivate wie Tetrahydrofuran (THF), Polytetrahydrofuran (PolyTHF®) und N‑Methyl‑2‑pyrrolidon (NMP) von BASF. Damit stärkt BASF kritische Downstream-Märkte, darunter Polymere, Lösungsmittel, Elastomere und Hochleistungsmaterialien, und ermöglicht eine stabile Produktionsplanung. Der Fokus auf Produktion in Ludwigshafen ist Teil des strategischen Engagements der BASF für den europäischen BDO‑ und Derivatemarkt und soll die langfristige Perspektive für BASF und ihre Kunden weiter festigen.

„In einem Umfeld globaler Marktverschiebungen und zunehmender Regionalisierung werden robuste und verlässliche regionale Produktionskapazitäten für viele nachgelagerte Industrien immer entscheidender“, erklärt Verena Siegel, Vice President Global Business Management für Butandiol und Derivate im BASF-Unternehmensbereich Intermediates.

Fokus auf nachhaltigere und zukunftsorientierte BDO‑Lösungen

Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie erweitert die BASF kontinuierlich ihr Portfolio an nachhaltigeren Produkten, darunter beispielsweise biomassenbilanzierte (BMB) Varianten von BDO, THF und PolyTHF®, die fossile Rohstoffe einsparen und den CO2-Fußabdruck (Product Carbon Footprint, PCF) reduzieren.2 „Durch die höhere BDO‑Produktion in Ludwigshafen können wir Transportbedarfe minimieren und die Effizienz unseres Verbunds optimal nutzen, was zu einem geringeren PCF führt“, erklärt Sebastian Spicher, Senior Product Manager für Acetylen und Butandiol. „Gleichzeitig entwickeln wir neue Lösungen, die erneuerbare Energien und erneuerbare Rohstoffe nutzen.“ Diese Maßnahmen verbessern die Lebenszyklusleistung der BDO‑Derivate und unterstreichen das Engagement der BASF für nachhaltigere Wertschöpfungsketten.

BDO als essenzieller Baustein

BDO ist ein wichtiges Zwischenprodukt für zahlreiche nachgelagerte Märkte, darunter Polymere, Textilien, Automobiltechnik, Pharmazeutika und Konsumgüter. BASF zählt weltweit zu den führenden Herstellern von BDO und seinen Derivaten und betreibt zwei BDO‑Produktionsanlagen in Ludwigshafen (Deutschland) und Geismar (Louisiana).


Laut der Vorabmitteilung der Europäischen Kommission vom 8. Januar 2026 sollen Importe von BDO aus China, Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten mit vorläufigen Antidumpingzöllen belegt werden, nachdem erhebliche Dumping- und Schädigungsmargen festgestellt wurden.

Erfahren Sie mehr über den BMB‑Ansatz von BASF auf der Webseite Biomass Balanced (BMBcert®) Intermediates und über BMB-Produkte von BASF in der Pressemitteilung BASF erweitert Biomassebilanz-Portfolio für ausgewählte chemische Zwischenprodukte.


Über BASF
BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 112.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2024 weltweit einen Umsatz von 65,3 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

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Kerstin Hoffmann
Media Relations
Letzte Aktualisierung16. Februar 2026