Fachpresse | 10. März 2026

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Erweitertes Ultrason® P-Portfolio von BASF ermöglicht regel­konforme Neuquali­fizierung von Artikeln in Kontakt mit Lebens­mitteln gemäß EU-Verordnung 2024/3190

  • Bereit für die Bemusterung: sechs Polyphenylsulfon-Typen (PPSU) mit Datenblättern, Material- und Lebensmittelkontaktzertifikaten
  • BASF unterstützt frühzeitige Materialumstellung von Haushalts- und Cateringartikeln aus Hochtemperaturkunststoffen wie Polyethersulfon (PESU), Polysulfon (PSU) und Polyetherimid (PEI)

Für Hochtemperaturanwendungen in Kontakt mit Lebensmitteln bietet BASF jetzt ein erweitertes Portfolio mit Polyphenylsulfon-Typen (PPSU) an, das nicht auf Bisphenol S (BPS) und Bisphenol A (BPA) basiert. Dieses Ultrason® P‑Portfolio entspricht der EU-Verordnung 2024/3190, die den Einsatz von Bisphenolen in Materialien und Artikeln in Kontakt mit Lebensmitteln verbietet. Nach definierten Übergangsfristen dürfen entsprechende Produkte nicht mehr in der EU hergestellt oder importiert werden. Die sechs Ultrason® P‑Typen sind ab sofort mitsamt Datenblättern sowie Material- und Lebensmittelkontaktzertifikaten verfügbar: Hersteller von z. B. Mehrwegflaschen, Cateringgeschirr, Kaffeemaschinenteilen oder hochtemperaturfesten Speisenwärmern können frühzeitig damit beginnen, ihre Lebenmittelkontaktartikel neu zu qualifizieren, wenn sie z.B. aus Polyethersulfon (PESU) bestehen, das ebenfalls vom Verbot betroffen sein wird. BASF unterstützt damit einen reibungslosen Übergang zu regelkonformen Produkten und bietet gleichzeitig ein breites PPSU‑Portfolio, das ausgezeichnete Verarbeitung, hohe Designfreiheit und Langlebigkeit verbindet. Die EU-Verordnung 2024/3190 ist seit Januar 2025 in Kraft. Sie verbietet gefährliche Bisphenole und deren Derivate in Materialien und Artikeln in Kontakt mit Lebensmitteln, wobei es Übergangsfristen für das Inverkehrbringen bis Januar 2028 gibt, je nach Artikelkategorie. PPSU ist nicht von der Beschränkung betroffen und damit eine sichere Lösung für Hersteller, die die Materialbasis ihrer Artikel in Kontakt mit Lebensmitteln anpassen müssen.

Sechs maßgeschneiderte PPSU-Typen mit Zulassungen für den Lebensmittelkontakt

Hersteller, die bisher PESU, Polysulfon (PSU) oder Polyetherimid (PEI) in Artikeln mit Lebensmittelkontakt einsetzen, unterstützt BASF bei der Umstellung mit sechs maßgeschneiderten Ultrason® P‑Typen für unterschiedliche Anforderungen: Diese umfassen Typen mit optimiertem Entformungsverhalten und ermöglichen eine vielseitige Farbgestaltung von opak bis transluzent, mit Compounds oder Masterbatch – das alles verbunden mit der gewohnt hohen Performance von Ultrason® P wie temperaturunabhängige mechanische Eigenschaften, hohe Beständigkeit gegenüber Reinigungsmitteln, Ölen, Fetten und Heißdampf sowie überlegene Zähigkeit und gute Dimensionsstabilität. Ultrason® P ist seit langem das Material der Wahl für Haushaltsartikel, Babyflaschen sowie Catering- und Mikrowellengeschirr.

BASF unterstützt die Umstellung auf PPSU

„Bisphenole im Sinne der EU‑Verordnung 2024/3190 werden bei der Herstellung unserer Ultrason® P-Typen nicht eingesetzt“, sagt Georg Graessel vom globalen Business Management Ultrason® bei BASF. „Wir haben unser Portfolio erweitert und angepasst, damit Hersteller ihre Produkte rechtzeitig testen und neu qualifizieren können, bevor das Verbot in der EU vollständig greift. Zur Unterstützung des Qualifizierungsprozesses stellen wir technische Datenblätter und Zertifikate bereit. Bestehende PESU‑Spritzgießwerkzeuge können weiterverwendet werden.“ Die EU-Verordnung 2024/3190 deckt ausschließlich Materialien und Artikel in Kontakt mit Lebensmitteln ab – nicht Anwendungen in Kontakt mit Trinkwasser. Für den Einsatz in Filtrationsmembranen im Lebensmittelbereich ist Polysulfon vom Verbot ausgenommen und weiterhin erlaubt.

Ultrason® ist der Markenname der BASF für ihr Sortiment an Polyethersulfon (Ultrason® E), Polysulfon (Ultrason® S) und Polyphenylsulfon (Ultrason® P). Aus dem Hochleistungsthermoplast werden Wasserfiltrationsmembranen, stilvolle, langlebige und sichere Haushalts- und Cateringanwendungen sowie Leichtbauteile für die Automobil- und Luftfahrtindustrie hergestellt. Aufgrund ihres außergewöhnlichen Eigenschaftsprofils können die Ultrason®-Marken Duroplaste, Metalle und Keramik in vielen Anwendungen ersetzen.
 

Weitere Informationen: www.ultrason.basf.com/householdcatering

Über den Bereich Performance Materials der BASF

Der Bereich Performance Materials der BASF treibt die Transformation der Kunststoffindustrie voran, indem er Nachhaltigkeit mit Hochleistung vereint. Unsere Materialkompetenz, ein tiefes Branchenwissen und unser breites Portfolio machen uns zum bevorzugten Partner für umfassende Lösungen entlang des gesamten Kunststofflebenszyklus‘. Mit engagierten, materialfokussierten Teams, großer Innovations- und Entwicklungskraft und einem globalen Produktionsnetzwerk in Kundennähe liefern wir maßgeschneiderte Angebote, die regionale und branchenspezifische Anforderungen erfüllen. Unsere Produkte steigern Leistung und Effizienz in wichtigen Sektoren wie Automobil, Bauwesen, Konsumgütern und von industriellen Anwendungen. Gemeinsam mit unseren Partnern begeben wir uns auf #OurPlasticsJourney in eine zirkuläre und nachhaltige Zukunft. Im Jahr 2025 erzielte der Bereich Performance Materials einen weltweiten Umsatz von 6,4 Milliarden €. Begleiten Sie uns auf #OurPlasticsJourney auf LinkedIn https://on.basf.com/PM_LinkedIn und in unserem Newsletter  https://on.basf.com/PM_Newsletter. Weitere Informationen unter: https://www.performance-materials.basf.com

Über BASF

BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 108.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2025 weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

P-26-039

Dr. 
Ulla Biernat
Erweitertes Ultrason® P-Portfolio von BASF ermöglicht Neuqualifizierung von Artikeln in Kontakt mit Lebensmitteln wie Mehrwegflaschen, Cateringgeschirr und Speisenwärmern gemäß EU-Verordnung 2024/3190.
Foto: BASF
Erweitertes Ultrason® P-Portfolio von BASF ermöglicht Neuqualifizierung von Artikeln in Kontakt mit Lebensmitteln wie Mehrwegflaschen, Cateringgeschirr und Speisenwärmern gemäß EU-Verordnung 2024/3190.
Foto: BASF 2026
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Letzte Aktualisierung10. März 2026