Fachpresse | 8. Juni 2026

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BASF stellt Oppanol® N PLUS für nächste Batteriegeneration vor – 95 Jahre Innovation mit Polyisobuten

  • Effizientere Batterieherstellung durch enge Spezifikation
  • Kleine Gebinde an den Bedarf angepasst
  • 95 Jahre Oppanol® von BASF
Ludwigshafen, 8. Juni 2026 – BASF stellt mit Oppanol® N PLUS ein neues Hochleistungs-Bindemittel für die nächste Generation von Elektrofahrzeugbatterien vor. Das Produkt wird auf der Battery Show Europe vom 9. bis 11. Juni 2026 in Stuttgart präsentiert (Halle 5, Stand A20).

Mit dem Übergang zu neuen Batterietechnologien, insbesondere Festkörperbatterien (Solid State Batteries, SSB), steigen die Anforderungen an Materialien deutlich. Diese nächste Batteriegeneration ermöglicht größere Reichweiten, schnellere Ladezeiten und höhere Sicherheit – und stellt gleichzeitig höchste Ansprüche an die Performance und Zuverlässigkeit der eingesetzten Komponenten.

Neue Maßstäbe für Batterieleistung und Prozesssicherheit

Oppanol N PLUS basiert auf bewährtem BASF-Polyisobuten (PIB) und wurde gezielt für moderne Batteriekonzepte weiterentwickelt. Als Bindemittel übernimmt es eine zentrale Funktion in Kathode, Anode oder Elektrolyt, indem es die einzelnen Komponenten zuverlässig zusammenhält und gleichzeitig voneinander trennt. Dank seiner hohen Elastizität und Dehnfähigkeit gleicht das Material mechanische Belastungen während des Lade- und Entladeprozesses aus und trägt so wesentlich zur Lebensdauer und Stabilität der Batterie bei. Gleichzeitig ist Oppanol chemisch inert und verhindert unerwünschte Nebenreaktionen.

Ein wesentliches Merkmal von Oppanol N PLUS ist die besonders hohe und konstante Produktqualität mit sehr engen Spezifikationen. Dies ermöglicht:
  • reduzierte Schwankungen im Produktionsprozess
  • geringeren Bedarf an Reformulierungen beim Kunden
  • weniger Qualitätskontrollaufwand
  • schnellere und stabilere Prozessanpassung.
Zusätzlich bietet BASF erweiterte Services: Kunden profitieren von besonders frischer Ware direkt ab Lager sowie flexibleren Lieferoptionen mit kleineren Gebinden ab 20 Kilogramm. Damit unterstützt Oppanol N PLUS insbesondere Batteriehersteller und OEMs dabei, die nächste Generation leistungsstarker und zuverlässiger Batterien für die Elektromobilität effizient umzusetzen.

„Mit Oppanol N PLUS verbindet BASF jahrzehntelange Erfahrung mit den Anforderungen der Elektromobilität von morgen. Das neue Produkt steht exemplarisch für den Anspruch des Unternehmens, bewährte Materialien kontinuierlich weiterzuentwickeln und so den Wandel zu nachhaltigen Technologien aktiv mitzugestalten,” sagt Madeleine Jordan, Global Business Management Oppanol bei BASF.

95 Jahre Oppanol® – bewährte Performance trifft Zukunftstechnologie

Die Einführung von Oppanol N PLUS fällt in ein besonderes Jubiläumsjahr: Vor 95 Jahren legte BASF den Grundstein für die Polyisobuten-Technologie.

1931 hat Michael Otto erstmals bewiesen, dass Isobuten unter geeigneten Bedingungen polymerisierbar ist – ein Durchbruch, der zur Entwicklung der Oppanol-Produktreihe führte. Im selben Jahr meldet die BASF ein Herstellverfahren für PIB zum Patent an. Das Produkt erhält später den Namen „Oppanol“, benannt nach dem Ludwigshafener Stadtteil Oppau, der Geburtsstätte des Produktes. Bis Oppanol in großem Umfang hergestellt werden kann, vergehen noch weitere sieben Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit. 1938 läuft die Produktion in der neu gebauten Oppanol-Fabrik an – der Siegeszug des Polymers rund um den Globus beginnt. Von Anfang an fasziniert Oppanol Forscher und Anwender durch sein einzigartiges Eigenschaftsprofil: Es ist transparent, undurchlässig für Wasser und eine Vielzahl von Gasen, beständig gegen Chemikalien, gesundheitlich unbedenklich und es klebt. Heute wird Oppanol weltweit in zahlreichen Anwendungen eingesetzt: Es steckt in Kaugummis, Heftpflastern, Isolierglasfenstern, in Kabelisolierung, Dachabdeckungen und Pipeline-Ummantelung bis hin zu modernen Batterietechnologien. Es steht für außergewöhnliche Langlebigkeit, chemische Stabilität und zuverlässige Performance.

Über Fuel and Lubricant Solutions bei BASF
Mit unserer führenden technischen Expertise, einem umfassenden Portfolio und globaler Präsenz bedient Fuel and Lubricant Solutions der BASF Kunden verschiedenster Branchen direkt in ihren Märkten. Wir bieten Lösungen für die Automobil-, Schmierstoff- und weitere Industrien, darunter Motorkühlmittel und Bremsflüssigkeiten, synthetische Grundöle, Schmierstoffadditive sowie Kraftstoffleistungs-Pakete und Polyisobutene. Weitere Informationen finden Sie unter www.basf.com/fuel-lubricant-solutions.

Über BASF
BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 108.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2025 weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

P-26-096
Lilian Hoh
Global Communications Plastic Additives
Annette Engeroff
Communications Performance Chemicals
Oppanol N PLUS debütiert auf der Battery Show Europe in Stuttgart, Deutschland. Ein Bindemittel, das auf BASFs bewährter Polyisobuten-(PIB)-Technologie basiert, spielt Oppanol N PLUS eine zentrale Rolle in der Kathode, Anode oder Elektrolyt, indem es die einzelnen Komponenten zuverlässig zusammenhält und sie effektiv voneinander getrennt hält.
Foto: BASF
Oppanol N PLUS debütiert auf der Battery Show Europe in Stuttgart, Deutschland. Ein Bindemittel, das auf BASFs bewährter Polyisobuten-(PIB)-Technologie basiert, spielt Oppanol N PLUS eine zentrale Rolle in der Kathode, Anode oder Elektrolyt, indem es die einzelnen Komponenten zuverlässig zusammenhält und sie effektiv voneinander getrennt hält.
Foto: BASF
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1931 patentiert BASF ein Herstellverfahren für Polyisobuten, das unter dem Produktnamen Oppanol vermarktet wird. Das Foto zeigt den Kühlbehälter der Oppanol-Anlage am Standort Ludwigshafen im Jahr 1952.
Foto: BASF
1931 patentiert BASF ein Herstellverfahren für Polyisobuten, das unter dem Produktnamen Oppanol vermarktet wird. Das Foto zeigt den Kühlbehälter der Oppanol-Anlage am Standort Ludwigshafen im Jahr 1952.
Foto: BASF
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Letzte Aktualisierung8. Juni 2026