Fachpresse | 19. Oktober 2026

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BASF und HSCC prüfen ein potenzielles Joint Venture entlang der Polyamid-6-Wert­schöpfungs­kette

Braine l’Alleud, Belgien, und Fuzhou, China; 19. Oktober 2026 – BASF SE und Highsun Holding Group (HSCC) haben eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet, um die Zusammenführung ihrer jeweiligen europäischen Aktivitäten entlang der Polyamid-6-(PA6)-Wertschöpfungskette in einem 50:50-Joint-Venture zu prüfen. Darüber hinaus evaluieren beide Unternehmen die mögliche Einbeziehung ihrer weltweiten Aktivitäten im Bereich Extrusion außerhalb Nordamerikas in das Joint Venture. Die nachgelagerten Geschäftsbereiche für technische Kunststoffe von BASF und HSCC sind nicht Teil der Evaluierung. 

„Die europäische Chemieindustrie muss wettbewerbsfähiger werden. Dazu bedarf es einer unterstützenden Industriepolitik sowie Konsolidierungsmaßnahmen, um stärkere Unternehmen zu schaffen, die sich im globalen Wettbewerb erfolgreich behaupten können. BASF beabsichtigt, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten“, sagt Dr. Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender von BASF. „Gemeinsam mit HSCC prüfen wir Möglichkeiten, unsere Polyamid-6-Geschäfte zu stärken, indem wir die wettbewerbsfähigsten Anlagen, die besten Technologien und die beste kommerzielle Expertise beider Unternehmen bündeln. Die Kombination ausgewählter, sich ergänzender Anlagen in einer kosteneffizienten Struktur würde unsere Wettbewerbsposition durch verbesserte Anlagenauslastung und niedrigere Kosten stärken und damit langfristig attraktive Angebote für unsere Kunden ermöglichen.“

Projektteams beider Unternehmen wurden eingerichtet und treiben die Bewertung der möglichen Zusammenarbeit nun voran. 

Als führender Hersteller von PA6 und Vorprodukten beliefert BASF zahlreiche Branchen, darunter die Verpackungs- und die Textilindustrie. Mit Produktionsanlagen in Ludwigshafen, Deutschland; Antwerpen, Belgien; Caojing, China; und Freeport, Texas, betreibt das Unternehmen eines der weltweit größten Produktionsnetzwerke für Polyamide.

„BASF ist ein weltweit führendes Chemieunternehmen mit herausragenden technologischen Fähigkeiten und einer langen industriellen Tradition. Wir freuen uns darauf, Kooperationsmöglichkeiten mit BASF zu prüfen, um gemeinsam unsere Geschäfte mit Polyamid 6 und Vorprodukten auf die nächste Stufe zu heben. Wir sind überzeugt, dass diese Zusammenarbeit starke Synergien zwischen beiden Partnern erschließen und den Kunden wettbewerbsfähigere Produkte und Lösungen bieten könnte“, sagt Chen Zhong, President und CEO von HSCC.

HSCC mit Hauptsitz in Fuzhou in der Provinz Fujian, China, ist ein multinationales Unternehmen, das die Bereiche Chemie, Chemiefasern und innovative neue Materialien vereint. Die Gruppe gehört zu den führenden Herstellern von Caprolactam und betreibt 31 Produktionsstandorte in China und Europa. Dabei verfügt sie über eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette, die von chemischen Grundstoffen bis hin zu hochwertigen neuen Materialien reicht.

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Über BASF

BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 95.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2025 weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

 

Über Highsun Holding Group (HSCC)

Highsun Holding Group (HSCC), der weltweit führende Hersteller von Caprolactam, wurde 1984 in der chinesischen Provinz Fujian gegründet und bietet umfassende Lösungen entlang der Polyamid-Wertschöpfungskette sowie im Bereich innovativer Materialien. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Changle, Fuzhou, in der Provinz Fujian, und betreibt vier globale Industriestandorte in den chinesischen Provinzen Fujian, Jiangsu und Guangdong sowie in Limburg in den Niederlanden. Gemeinsam mit führenden Partnern der Branche treibt HSCC die großtechnische Einführung nachhaltiger Technologien voran, darunter chemisches Recycling, und gestaltet damit den Übergang zu einer klimaneutralen Zukunft. Durch die Verbindung von industriellem Fortschritt und verantwortungsvollem Umgang mit natürlichen Ressourcen fördert das Unternehmen ein ausgewogenes Zusammenspiel von wirtschaftlichem Wachstum und ökologischem Wohlergehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.hscc.com.

 

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Kim Lindner
Dr. Markus Kamieth, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, und Chen Zhong, President und CEO Highsun Holding Group.

Foto: BASF SE
Dr. Markus Kamieth, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, und Chen Zhong, President und CEO Highsun Holding Group. Foto: BASF SE
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Von links nach rechts: Dr. Stephan Kothrade, Vorstandsmitglied und Chief Technology Officer der BASF SE, Chen Jianlong, Gründer und Vorsitzender Highsun Holding Group, Dr. Markus Kamieth, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, Chen Zhong, President und CEO Highsun Holding Group, Dr. Ramkumar Dhruva, President des BASF-Unternehmensbereichs Monomers, und Pan Debiao, Direktor und Vizepresident Highsun Holding Group. 

Foto: BASF SE
Von links nach rechts: Dr. Stephan Kothrade, Vorstandsmitglied und Chief Technology Officer der BASF SE, Chen Jianlong, Gründer und Vorsitzender Highsun Holding Group, Dr. Markus Kamieth, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, Chen Zhong, President und CEO Highsun Holding Group, Dr. Ramkumar Dhruva, President des BASF-Unternehmensbereichs Monomers, und Pan Debiao, Direktor und Vizepresident Highsun Holding Group. Foto: BASF SE
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Letzte Aktualisierung19. Oktober 2026