Global
Geschichte

Organisationsstruktur

Der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit verlieh BASF nicht zuletzt organisatorischen Ausdruck. Mit entsprechenden Organisationsstrukturen machte sie Nachhaltigkeit zur Chefsache.

Nachhaltigkeitsrat 2001

Als eines der ersten Unternehmen weltweit richtete BASF 2001 einen Nachhaltigkeitsrat ein – mit einem Vorstandsmitglied als Vorsitzenden. Damit fixierte sie das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung auf höchster Ebene in ihrer Organisation.

Der Nachhaltigkeitsrat war Dreh- und Angelpunkt des Nachhaltigkeitsmanagements der BASF-Gruppe und hatte zur Aufgabe, Strukturen und Instrumente für die Umsetzung von Nachhaltigkeit im Unternehmen zu schaffen. Mit seiner Hilfe sorgte BASF dafür, dass Nachhaltigkeit zur zentralen Managementaufgabe wurde und zunehmend im Tagesgeschäft verankert war.

Anfänglich wurde der Nachhaltigkeitsrat von einem Internationalen, später von mehreren Regionalen Lenkungskreisen bei der weltweiten Umsetzung seiner strategischen Entscheidungen unterstützt.  Erster Vorsitzender des Gremiums war Eggert Voscherau, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor bei BASF.

2008 ergänzte BASF das Gremium um ein weiteres Mitglied, nämlich ihren Klimaschutzbeauftragten. Als erstes global tätiges Unternehmen hatte sie diesen im selben Jahr ernannt und setzte damit auch ein strategisches Signal, dass sie Klimaschutz noch deutlicher als langfristige strategische Aufgabe ansah.

Weiterentwicklung 2013 bis heute

BASF entwickelte ihr Nachhaltigkeitsmanagement weiter und schuf 2013 das Corporate Sustainability Board als zentrales Steuerungsorgan für nachhaltige Entwicklung. In dieser Funktion trägt es u.a. Verantwortung für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsaspekte der BASF-Strategie. Zudem legt das Corporate Sustainability Board Nachhaltigkeitsziele der BASF-Gruppe fest.

Um ihre Stakeholder noch stärker in das Nachhaltigkeitsmanagement einzubeziehen, rief BASF 2013 außerdem das Stakeholder Advisory Council ins Leben. Dieses externe Beratungsgremium setzt sich aus verschiedenen internationalen Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, die eine wichtige Außenperspektive in die Diskussion mit dem BASF-Vorstand einbringen.

Beide Gremien sind bis heute wesentlich, um Nachhaltigkeit bei BASF voranzutreiben.