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BASF-Gruppe: Geschäftszahlen für das Jahr 2025
BASF erreicht wichtige Meilensteine bei der Umsetzung der „Winning Ways“-Strategie
- Wertpotenziale der Standalone Businesses werden konsequent erschlossen
- Anlagen am Standort Zhanjiang erfolgreich in Betrieb genommen
- EBITDA vor Sondereinflüssen belief sich 2025 auf 6,6 Milliarden Euro
(2024: 7,2 Milliarden Euro) - Free Cashflow stieg 2025 deutlich auf 1,3 Milliarden Euro
(2024: 0,7 Milliarden Euro) - Dividendenvorschlag für 2025: 2,25 Euro je Aktie
(2024: 2,25 Euro je Aktie)
Ausblick 2026:
- EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 Milliarden Euro und 7,0 Milliarden Euro (2025: 6,6 Milliarden Euro)
- Investitionen (einschließlich immaterieller Vermögenswerte) in Höhe von 3,4 Milliarden Euro (2025: 4,3 Milliarden Euro)
- Free Cashflow zwischen 1,5 Milliarden Euro und 2,3 Milliarden Euro
(2025: 1,3 Milliarden Euro)
Die BASF-Gruppe hatte es im Geschäftsjahr 2025 mit einem weltweit unsicheren, sehr volatilen Marktumfeld und heftigem Gegenwind zu tun. „Wir haben uns deshalb vor allem auf die Dinge konzentriert, die wir im Rahmen unserer ‚Winning Ways‘-Strategie selbst steuern können“, sagte BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Kamieth bei der Vorstellung der Geschäftszahlen 2025, die er gemeinsam mit BASF-Finanzvorstand Dr. Dirk Elvermann erläuterte. Bei der Umsetzung ihrer Strategie hat das Unternehmen wesentliche Meilensteine erreicht: „Wir haben die wesentlichen Anlagen unseres neuen Verbundstandorts Zhanjiang erfolgreich in Betrieb genommen. Außerdem konnten wir unsere Kosteneinsparprogramme beschleunigen und die BASF-Organisation deutlich verschlanken. Und schließlich sind wir bei den angekündigten Portfoliomaßnahmen erfolgreich und zügig vorangekommen“, so Kamieth. Das Jahr 2025 und besonders das vierte Quartal haben sich allerdings für die BASF-Gruppe nicht wie erwartet entwickelt.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank im Vergleich zum Vorjahr um 686 Millionen Euro auf 6,6 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ergab sich aus dem deutlichen Ergebnisrückgang der Core Businesses: Bei Chemicals, Industrial Solutions, Materials und Nutrition & Care sank das EBITDA vor Sondereinflüssen hauptsächlich aufgrund von niedrigeren Deckungsbeiträgen; leicht höhere Fixkosten belasteten zusätzlich das Ergebnis von Materials. Ergebnissteigerungen der Standalone Businesses konnten den Rückgang der Core Businesses teilweise kompensieren: Surface Technologies verbesserte das EBITDA vor Sondereinflüssen hauptsächlich durch den deutlichen Ergebnisanstieg von Environmental Catalyst and Metal Solutions (ECMS) infolge niedrigerer Fixkosten. Bei Agricultural Solutions stieg das Ergebnis vor allem durch einen verbesserten Deckungsbeitrag. Das Ergebnis von Sonstige sank im Vergleich zum Vorjahr leicht. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen belief sich auf 11,0 Prozent nach 11,8 Prozent im Vorjahr.
Weitere Geschäftszahlen für das Jahr 2025
Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2025 bei 59,7 Milliarden Euro nach 61,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Negative Währungseinflüsse, insbesondere aus dem US-Dollar, dem chinesischen Renminbi sowie dem brasilianischen Real, belasteten die Umsatzentwicklung maßgeblich.
Das EBITDA betrug 5,6 Milliarden Euro nach 6,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Die Sondereinflüsse im EBITDA beliefen sich im Jahr 2025 auf minus 936 Millionen Euro. Sonderaufwendungen für Strukturmaßnahmen in Höhe von 937 Millionen Euro fielen vor allem im Zusammenhang mit den laufenden Kosteneinsparprogrammen an, insbesondere für das Programm mit Fokus auf den Standort Ludwigshafen.
Das EBIT belief sich auf 1,6 Milliarden Euro und lag damit um 176 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Die im EBIT enthaltenen Abschreibungen betrugen 4,0 Milliarden Euro (2024: 4,4 Milliarden Euro).
Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen stieg 2025 auf 1,6 Milliarden Euro (2024: 1,3 Milliarden Euro). Dies resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg des Beteiligungsergebnisses gegenüber dem Vorjahr, vor allem infolge des höheren Ergebnisses der nicht-integralen Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden. Grund für den Anstieg waren Netto-Sondererträge in Höhe von 1,3 Milliarden Euro (2024: 0,4 Milliarden Euro), vor allem im Zusammenhang mit Erstattungen aus den für enteignete Vermögenswerte in Russland bestehenden Bundesgarantien bei Wintershall Dea GmbH.
Cashflow der BASF-Gruppe im Jahr 2025
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf 5,6 Milliarden Euro und lag damit um 1,3 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert. In dem gestiegenen Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen waren 2025 deutlich höhere nicht-zahlungswirksame und Umgliederungspositionen enthalten als im Vorjahr. Die Abschreibungen fielen geringer aus als im Jahr 2024. Überdies führten Veränderungen in den Edelmetallhandelspositionen im Vergleich zum Vorjahr zu einer deutlichen Mittelbindung.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich 2025 auf minus 3,2 Milliarden Euro, nach minus 5,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Die deutliche Verbesserung ist im Wesentlichen auf geringere Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen zurückzuführen, die von 6,2 Milliarden Euro im Vorjahr auf 4,3 Milliarden Euro im Jahr 2025 reduziert wurden.
Der Free Cashflow, der sich nach Abzug der Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen vom Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ergibt, verbesserte sich aufgrund der niedrigeren Investitionsausgaben deutlich. Im Jahr 2025 betrug der Free Cashflow 1,3 Milliarden Euro, nach 748 Millionen Euro im Jahr 2024.
Dividendenvorschlag von 2,25 Euro je Aktie
BASF hat sich zum Ziel gesetzt, von 2025 bis 2028 durch eine Kombination von Dividende und Aktienrückkäufen mindestens 12 Milliarden Euro an die Aktionäre auszuschütten. Konkret beabsichtigt das Unternehmen, jährlich eine Dividende von mindestens 2,25 Euro je Aktie oder rund 2 Milliarden Euro pro Jahr zu zahlen. Der Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2025 beträgt 2,25 Euro je Aktie (Dividende für das Geschäftsjahr 2024: 2,25 Euro je Aktie). Angesichts der bereits erhaltenen und erwarteten Zahlungsmittelzuflüsse, insbesondere aus Portfoliomaßnahmen, wurde Ende Oktober 2025 beschlossen, bereits zwischen November 2025 und Ende Juni 2026 eigene Aktien in einem Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro zurückzukaufen. Dieser zeitlich vorgezogene Aktienrückkauf ist Teil des angekündigten Aktienrückkaufs in Höhe von insgesamt mindestens 4 Milliarden Euro bis Ende 2028.
Stärkung der Bilanz und Beschleunigung der Kosteneinsparprogramme
Nach den Worten von Finanzvorstand Dirk Elvermann wird BASF ihre Bilanz weiter stärken. „Bis zum Jahresende 2025 haben wir unsere Nettoverschuldung auf 18,3 Milliarden Euro reduziert. Im Jahr 2026 werden wir einen erheblichen Teil der Barmittelzuflüsse aus unseren Portfoliomaßnahmen zur weiteren Stärkung unserer Bilanz verwenden“, so Elvermann. Das Fälligkeitsprofil der ausstehenden Anleihen werde es BASF ermöglichen, die Nettoverschuldung dieses Jahr deutlich zu senken und damit das bestehende Single-A-Rating weiter zu untermauern.
Die Umsetzung der laufenden Kosteneinsparprogramme konnte BASF beschleunigen. Bis Ende 2025 hat BASF bereits eine jährliche Kostensenkung von rund 1,7 Milliarden Euro erreicht. Dies übersteigt das ursprüngliche Einsparziel des Unternehmens um 100 Millionen Euro. Bis Ende 2026 erwartet BASF nun jährliche Kosteneinsparungen von 2,3 Milliarden Euro statt 2,1 Milliarden Euro. Bei den kumulierten Einmalkosten geht das Unternehmen nun von insgesamt 1,9 Milliarden Euro aus.
Zwischen Dezember 2023 und Dezember 2025 reduzierte BASF die Zahl der Führungskräfte um 11 Prozent. Die Zahl der Mitarbeitenden ging um rund 4.800 zurück – ohne Berücksichtigung der rund 1.000 Mitarbeitenden, die im selben Zeitraum am neuen Verbundstandort in China eingestellt wurden.
Ausblick 2026 für die BASF-Gruppe
Die BASF-Gruppe erwartet im Jahr 2026 ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 Milliarden Euro und 7,0 Milliarden Euro (2025: 6,6 Milliarden Euro). Die Segmente Nutrition & Care und Chemicals werden ihre Ergebnisse voraussichtlich deutlich steigern, während Industrial Solutions einen leichten Ergebnisanstieg erwartet. Für die Segmente Materials und Agricultural Solutions prognostiziert BASF währungsbedingt ein leicht niedrigeres Ergebnis. Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Surface Technologies wird 2026 voraussichtlich deutlich sinken, hauptsächlich aufgrund von positiven Einmaleffekten im Unternehmensbereich Environmental Catalyst and Metal Solutions (ECMS) im Jahr 2025.
Für die BASF-Gruppe wird ein Free Cashflow zwischen 1,5 Milliarden Euro und 2,3 Milliarden Euro (2025: 1,3 Milliarden Euro) erwartet. Dieser ergibt sich aus einem prognostizierten Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit zwischen 4,9 Milliarden Euro und 5,7 Milliarden Euro abzüglich der erwarteten Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro.
Die CO2-Emissionen werden sich im Jahr 2026 voraussichtlich zwischen 17,2 Millionen Tonnen bis 18,2 Millionen Tonnen bewegen. BASF erwartet Mehremissionen im Vergleich zum Vorjahr hauptsächlich aufgrund des in Betrieb genommenen Verbundstandortes Zhanjiang, China, bei annähernd gleichbleibenden Produktionsvolumen an anderen Produktionsstandorten. Mit gezielten Emissionsminderungsmaßnahmen, wie beispielsweise einer Erhöhung der Energieeffizienz und Prozessoptimierung, sowie mit der weiteren Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien, wird BASF diesem Anstieg entgegenwirken.
Dem BASF-Ausblick liegen folgende Annahmen zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2026 zugrunde:
- Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts: 2,7 Prozent
- Wachstum der globalen Industrieproduktion: 2,3 Prozent
- Wachstum der globalen Chemieproduktion: 2,4 Prozent
- US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,20 US-Dollar/Euro
- Ölpreis der Sorte Brent von 65 US-Dollar/Barrel im Jahresdurchschnitt
Über BASF
BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 108.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2025 weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.
| Die nachstehend genannten Informationen können Sie am 27. Februar 2026 im Internet unter folgenden Links abrufen: | |
| BASF-Bericht 2025 (ab 7.00 Uhr MEZ) | |
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(Deutsch) |
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(Englisch) |
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Presse-Information (ab 7.00 Uhr MEZ) |
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Live-Übertragung – Telefonkonferenz für Analysten |
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(Englisch) |
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Live-Übertragung – Jahrespressekonferenz (ab 10.30 Uhr MEZ) |
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Rede (ab 10.30 Uhr MEZ) |
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Hinweis an die Redaktionen: BASF bietet Ihnen die Möglichkeit, Pressefotos und Footagematerial unter folgenden Links abzurufen: |
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Pressefotos |
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(Englisch) |
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Aktuelle Fotos der Jahrespressekonferenz (am 27. Februar, ab 15.00 Uhr MEZ) |
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(Englisch) |
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Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. BASF übernimmt keine über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Verpflichtung, die in dieser Mitteilung getroffenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.
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