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Green Energy Manufacturing: BASF treibt den Einsatz erneuerbarer Energien in der Kunststoffindustrie voran
- BASF unterstützt Kunststoffverarbeiter mit praxisnahen Lösungen: Produkte mit verbessertem CO₂‑Fußabdruck leisten einen messbaren Beitrag zur Erreichung ihrer Emissionsziele und helfen bei der Erfüllung der „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD).
- Green Energy Manufacturing senkt den CO₂‑Fußabdruck als Drop‑in‑Lösung ohne Änderungen an Prozessen oder Qualität.
- Praxisbeispiele von BOSCH und Eaton zeigen erhebliche CO₂‑Einsparungen sowie klare Wettbewerbs- und Kostenvorteile.
Da Nachhaltigkeit aufgrund steigender Anforderungen an Transparenz, CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette immer stärker in den Fokus rückt, suchen Unternehmen nach praxistauglichen Lösungen, um ihre Transformation zu beschleunigen. BASF begegnet diesen Anforderungen mit der Engineering Plastics Sustainability Toolbox – einem umfassenden Portfolio aus Materialien, Dienstleistungen und digitalen Lösungen, das Unternehmen bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützt und messbaren Mehrwert schafft.
Mit der Engineering Plastics Sustainability Toolbox macht BASF Maßnahmen zur Nachhaltigkeit in der Kunststoffindustrie greifbar und umsetzbar. Ein zentraler Baustein ist Green Energy Manufacturing. Dabei werden technische Kunststoffe unter Einsatz erneuerbarer Energien hergestellt, wodurch Kunden ihren CO₂-Fußabdruck* reduzieren und gleichzeitig ihre Emissionsziele erreichen können.
Green Energy Manufacturing steht für den konsequenten Einsatz erneuerbarer Energieträger wie Strom, Dampf und Wärme über alle Stufen der gesamten chemischen Produktion hinweg. Hierfür benötigte fossile Energieträger wie z.B. Erdgas werden durch nachhaltige Alternativen ersetzt, ohne die physische Produktqualität zu verändern.
Erneuerbarer Dampf und erneuerbare Wärme sind zentrale Energieträger und tragen im Vergleich zu fossilen Energieträgern zu einem geringeren CO₂-Fußabdruck bei. Bei BASF werden diese Energieträger beispielsweise durch grünen Strom (z. B. elektrische Boiler und Wärmepumpen), aus Prozessabwärme oder Biomethan erzeugt, das fossiles Methan ersetzt.
Die Umstellung erfolgt als Drop-in-Lösung. Das bedeutet, dass die Produktionsprozesse unverändert bleiben, während der CO₂-Fußabdruck sinkt. Auf diese Weise ermöglicht BASF einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität und schafft gleichzeitig Vorteile für Unternehmen, die CSRD-Anforderungen erfüllen und eigene ehrgeizige Emissionsziele verfolgen. Dies ist besonders relevant, da Scope-3.1-Emissionen (eingekaufte Güter und Dienstleistungen) entlang der Wertschöpfungskette eine große Herausforderung darstellen.
Praxisbeispiele und Mehrwert entlang des gesamten chemischen Produktlebenszyklus
Die Praxis zeigt, wie wirkungsvoll dieser Ansatz sein kann, wenn führende Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette zusammenarbeiten. Eaton, ein weltweit führendes Unternehmen für intelligentes Energiemanagement, arbeitet mit BASF daran, Materialien mit reduziertem Product Carbon Footprint (rPCF) in seine Fertigungsprozesse zu integrieren.** Dies ist Teil einer umfassenderen Strategie, gemeinsam mit wichtigen Lieferanten die eigene Nachhaltigkeitstransformation voranzutreiben und gleichzeitig auf die sich wandelnden Anforderungen der Kunden einzugehen.
Durch die Kombination von BASFs Materialinnovation mit Eatons fortschrittlichen Fertigungskompetenzen gestalten die Unternehmen neu, wie Materialien beschafft, produziert und im industriellen Maßstab eingesetzt werden können. Erste erfolgreiche Implementierungen laufen bereits im modernen Eaton-Produktionsstandort in Schrems, Österreich.
Da sich diese Materialien nahtlos in bestehende Prozesse integrieren lassen, können sie ohne Anpassungen an etablierte Fertigungsabläufen eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine schnellere Umsetzung und unterstützt gleichzeitig die Bemühungen, den CO₂-Fußabdruck von Produkten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren.
„Die Zusammenarbeit mit Lieferanten wie BASF unterstützt Eaton dabei, unsere Nachhaltigkeitsziele schneller zu erreichen, indem wir den CO₂-Fußabdruck unserer volumenstarken Elektroprodukte reduzieren – ohne Kompromisse bei Leistung, Sicherheit oder Fertigungseffizienz einzugehen. Lösungen, die sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren lassen, sind besonders wichtig, da die Industrie ihre Dekarbonisierungsbemühungen skaliert“, sagt Riccardo Di Federico, Product Line Leader, Final Distribution bei Eaton.
Auch die für Deutschland zentrale Automobilindustrie befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Neben der Elektromobilität rücken insbesondere nachhaltige Lieferketten und ein verantwortungsbewusstes Green Sourcing zunehmend in den Fokus.
Aus diesem Grund hat sich BOSCH für eine konsequente Ausrichtung auf Green Energy Manufacturing entschieden und betrachtet dieses Angebot als einen wesentlichen und notwendigen Beitrag der Rohstoffindustrie zur grünen Transformation. Das Einsparpotential ist signifikant: Für ein von Bosch bei BASF eingekauftes Produkt mit reduziertem PCF wird für die im Jahr 2026 bezogene Menge eine Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks um voraussichtlich rund 1.000 t CO₂-Äquivalente* erwartet – ohne aufwendige Umstellungen.
„Als langjähriger Lieferant im Materialfeld thermoplastischer Kunststoffe sorgt BASF für hohe Qualitäts- und Innovationsstandards unserer Produkte. Insbesondere die globale Aufstellung sowie der Einsatz CO2-reduzierter Materialien leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Wettbewerbsfähigkeit.“, sagt Selina Schober, Global Supplier Key Account Manager, Global Purchasing Raw Material Plastics, Robert Bosch GmbH.
Nachhaltigkeit mit Wirkung: CO₂‑Reduktion und Wettbewerbsvorteile durch BASF
Bereits im Jahr 2025 konnten Unternehmen mit Lösungen von BASF Engineering Plastics ihren CO₂-Fußabdruck insgesamt um rund 2.000 Tonnen pro Jahr reduzieren* – ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz, der den konkreten Mehrwert der BASF-Lösungen für Umwelt, regulatorische Anforderungen und Wettbewerbsfähigkeit unterstreicht.
Neben Green Energy Manufacturing umfasst die Engineering Plastics Sustainability Toolbox weitere gezielte Lösungsansätze, die Unternehmen beim Erreichen ihrer individuellen Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Dazu gehören mechanisches Recycling mit hochwertigen Rezyklaten sowie Massenbilanzlösungen auf Basis alternativer Rohstoffe am Anfang der Wertschöpfungskette. Dieses breite Lösungsportfolio ermöglicht es Unternehmen, flexibel auf regulatorische Anforderungen zu reagieren und sich nachhaltig im Wettbewerb zu positionieren.
BASF unterstützt ihre Kunden dabei, ambitionierte Klimaziele zu erreichen, den CO₂-Fußabdruck zu senken und sich als verantwortungsbewusster Partner zu positionieren. Die Erfolgsgeschichten der Kunden zeigen: Nachhaltige Lösungen sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv – und ebnen den Weg in eine klimafreundliche Zukunft.
* Die Berechnungen des Product Carbon Footprint (PCF) erfolgen gemäß den Anforderungen und Leitlinien der ISO 14067:2018. Im Rahmen einer Methodenprüfung hat der TÜV Rheinland bestätigt, dass die von der BASF SE entwickelte und angewandte PCF-(SCOTT)-Methodik wissenschaftlich fundiert ist, den Anforderungen der ISO 14067:2018 sowie der „Together for Sustainability PCF Guideline 2“ entspricht und dem aktuellen Stand der Technik darstellt (ID-Nr. 0000089121: BASF SE – Certipedia).
Weitere Details zu den PCF Berechnungen: Product Carbon Footprint sowie Rahmenbedingungen und Nutzung der über digitale Austauschplattformen gemeldeten BASF PCF-Daten.
** Produkte mit reduziertem Product Carbon Footprint (PCF) beinhalten aktive Maßnahmen zur Emissionsminderung und weisen einen „Cradle-to-Gate“-PCF auf, der mindestens 10,0 % niedriger ist als der PCF eines vergleichbaren konventionellen BASF-Produkts. Hierfür werden Reduktionsmaßnahmen wie der Einsatz von Strom und/oder Dampf aus erneuerbaren Energiequellen umgesetzt – teilweise auf Basis des Chain-of-Custody-Modells „Mass Balance (Credit Method)“.
An den jeweiligen BASF-Standorten wurden Herkunftsnachweise für erneuerbare Energien (Renewable Energy Certificates, RECs) beschafft und/oder erneuerbarer Dampf erzeugt, um den für die Herstellung dieses Produkts erforderlichen Strom- und/oder Dampfbedarf teilweise oder vollständig aus erneuerbaren Quellen zu decken.
Über BASF
BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 108.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2025 weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.
Über den Bereich Performance Materials der BASF
Der Bereich Performance Materials der BASF treibt die Transformation der Kunststoffindustrie voran, indem er Nachhaltigkeit mit Hochleistung vereint. Unsere Materialkompetenz, ein tiefes Branchenwissen und unser breites Portfolio machen uns zum bevorzugten Partner für umfassende Lösungen entlang des gesamten Kunststofflebenszyklus. Mit engagierten, materialfokussierten Teams, großer Innovations- und Entwicklungskraft und einem globalen Produktionsnetzwerk in Kundennähe liefern wir maßgeschneiderte Angebote, die regionale und branchenspezifische Anforderungen erfüllen. Unsere Produkte steigern Leistung und Effizienz in wichtigen Sektoren wie Automobil, Bauwesen, Konsumgütern und von industriellen Anwendungen. Gemeinsam mit unseren Partnern begeben wir uns auf #OurPlasticsJourney in eine zirkuläre und nachhaltige Zukunft. Im Jahr 2025 erzielte der Bereich Performance Materials einen weltweiten Umsatz von 6,4 Milliarden Euro.
Begleiten Sie uns auf #OurPlasticsJourney auf LinkedIn https://on.basf.com/PM_LinkedIn und in unserem Newsletter https://on.basf.com/PM_Newsletter.
Weitere Informationen unter: https://www.performance-materials.basf.com und Green Energy Manufacturing
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