14. Oktober 2022
Global
Grenzach

Mit BASF die Sonne genießen

In Grenzach-Wyhlen befindet sich das globale Kompetenzzentrum von BASF für die Entwicklung neuer UV-Filter. Sie schützen die Haut vor schädlichen Sonnenstrahlen und sind in fast jedem zweiten Sonnenschutzprodukt enthalten. BASF ist damit auf dem Weltmarkt führender Hersteller von UV-Filtern.

Shot of a beautiful young woman with a sun drawn on her shoulder with sunscreen at the beach

Sonnenschutz ist längst nicht nur im Sommer, sondern auch in den Herbst- und Wintermonaten unverzichtbar. In Grenzach entwickeln und produzieren BASF-Mitarbeitende die derzeit effektivsten UV-Filter weltweit. UV-Filter sind Inhaltsstoffe in Sonnenschutzmitteln und Tagescremes, die das schädliche UV-Licht auf der Haut absorbieren oder reflektieren.

Marktführer durch Innovation

Die Sonne sendet elektromagnetische Strahlen. Dazu gehören sogenannte UVA- und UVB-Strahlen – beide können die Haut nachhaltig schädigen. Die UV-Filter reduzieren die Menge der Strahlen, die in und unter die Haut eindringen und schützen die Haut so vor Sonnenschäden, Alterung und Hautkrebs. Heute enthalten fast fünfzig Prozent der auf dem Markt erhältlichen Sonnenschutzprodukte UV-Filter von BASF. „Unsere Stärke ist die Innovation. Zudem haben wir große Expertise bei der Auswahl der besten Filterkombinationen und Formulierungen“, erklärt Dr. Christian Cremer, Leiter der globalen Forschung und Entwicklung für UV-Filter, den Erfolg. 

BASF ist mit ihren UV-Filtern und Inhaltsstoffen für Sonnenpflegeprodukte Marktführer. Schon vor zwanzig Jahren setzte BASF die erste Computersimulation ein, mit der die Kosmetikhersteller die Wirkung ihrer Sonnenschutzmittel testen konnten. Der „Sunscreen Simulator“ berechnet die Schutzleistung von Cremes, Sprays und Emulsionen. Auf diese Technik geht der Sonnenschutzfaktor zurück, der anzeigt, wie stark eine Sonnencreme vor Sonnenbrand schützt.

Wichtiger Standort

„Der Standort Grenzach ist federführend in puncto Sonnenschutz – und das nicht nur innerhalb von BASF. Er ist eine der wichtigsten Anlaufstellen für die Kosmetik und Körperpflegeindustrie“, fügt Tatiana Kalman hinzu, die bei BASF für das Personal Care-Geschäft in Europa verantwortlich ist. Der Standort blickt auf mehr als hundert Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Spezialchemikalien zurück. Seit 2009 ist er Teil der BASF-Gruppe. 

Nach der Neuausrichtung des Werks hat BASF in den vergangenen Jahren erheblich investiert. Neben UV-Filtern werden am Standort auch Produkte mit antibakterieller Wirkung entwickelt. Sie kommen für unterschiedlichste Zwecke zum Einsatz – von der Körperpflege und Hygiene bis hin zu industriellen Anwendungen. Heute sind bei BASF am Standort Grenzach rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.