22. Mai 2026

Grenzach

Rheinuferweg: Teilöffnung geplant

Der westliche Teil des Rheinuferwegs soll vom Heerweg kommend (im Bildvordergrund) auf einer Länge von mehr als 500 Metern geöffnet werden.

Die Gemeinde Grenzach-Wyhlen und BASF sind sich einig, dass der Fußweg am Rheinufer unterhalb des Werkzauns wieder nutzbar gemacht werden soll.

BASF will ihren Teil beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger dort an den Fluss kommen – vorerst in einem Teilbereich. Die nötigen Voraussetzungen werden gerade geschaffen.

„Im Gespräch mit Nachbarn und Vereinen kommt die Frage nach der Öffnung des Rheinuferwegs immer wieder auf“, berichtet Steffen Springmann, Standortleiter von BASF in Grenzach. „BASF hat im städtebaulichen Vertrag ihre Unterstützung zugesichert, und  dementsprechend gestalten wir jetzt gemeinsam mit der Gemeinde.“ Der westliche Teil, der vom Heerweg erreichbar ist, war zunächst wegen der Sanierung des Roche-Anteils der Kesslergrube gesperrt.

Die Renaturierung des Ufers sollte bald abgeschlossen werden. Danach ist noch etwas Aufwand nötig, damit der Weg gut
begehbar ist. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die Maßnahmen in den kommenden Monaten umsetzen und dann die westliche Hälfte des Rheinuferweges eröffnen können“, erklärt Springmann. 

Der östliche Teil, dessen Zugang von der Irgastraße her erfolgt, ist noch von der Sanierung der Werksdeponie betroffen. Daher kann dieser Bereich im Moment nicht geöffnet werden. BASF hat dort bereits ein ungenutztes Kohlelager zurückgebaut. Es sind aber weitere Maßnahmen seitens BASF und der Gemeinde nötig, um den Weg dort neu zu gestalten. Wann der Rheinuferweg auf der ganzen Länge geöffnet werden kann, ist heute noch nicht abzuschätzen.

Letzte Aktualisierung22. Mai 2026