28. November 2022
Global
Schwarzheide

Bundeskanzler Olaf Scholz zu Gast bei BASF in Schwarzheide

Bundeskanzler Olaf Scholz hat heute den BASF-Standort Schwarzheide in Brandenburg besucht. Er informierte sich dort über den Baufortschritt der Fabrik für Batteriematerialien und kam dazu auch mit den Mitarbeitenden ins Gespräch. Der Bundeskanzler tauschte sich mit dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Brudermüller, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der BASF Schwarzheide GmbH, Dr. Uwe Liebelt und dem Standortleiter Jürgen Fuchs über die Entwicklungsperspektiven des Produktionsstandortes und dessen wichtige Rolle beim Strukturwandel der Lausitz aus.

„Industrielle Bauten beeindrucken mich immer wieder. Insbesondere, wenn an Standorten, die schon sehr lange existieren, neu investiert wird. Es sind neue Investitionen, die neue Produktion möglich machen und die es ermöglichen, dass wir die Zukunft gemeinsam gewinnen können“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz.

BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Brudermüller: „Trotz der aktuell wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen treiben wir unsere langfristigen Transformationsprojekte voran. Wir behalten das Ziel fest im Blick, unsere CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2018 weltweit um 25 Prozent zu senken. Denn wir wollen unseren Kunden nicht nur innovative Produkte höchster Qualität, sondern auch mit einem möglichst niedrigen CO2-Fußabdruck anbieten. Der Standort Schwarzheide und der Bau der Fabrik für Batteriematerialien inklusive einer Anlage für Batterierecycling sind perfekte Beispiele für diese Transformation.“

Die Anlage zur Produktion von Kathodenmaterialien befindet sich in der letzten Bauphase und soll schrittweise ab Ende 2022 in Betrieb gehen mit einer Anfangskapazität, die die Versorgung von ca. 20 Gigawattstunden Zellkapazität pro Jahr ermöglicht. Elektromobilität ist eine Schlüsseltechnologie, die den weltweiten Wunsch nach individueller Mobilität mit der notwendigen Verringerung lokaler Abgasemissionen in Einklang bringt. Dies gilt insbesondere dann, wenn erneuerbare Energien verwendet werden.

Mit der Anlage unterstützt BASF die Entstehung einer europäischen Wertschöpfungskette für die Batterieproduktion. Sie ist Teil des Programms „Important Project of Common European Interest (IPCEI)“, das von der Europäischen Kommission 2019 genehmigt wurde. Die Markteinführung innovativer Batteriematerialien aus der Anlage in Schwarzheide, die Forschung zur Entwicklung von Batteriematerialien der nächsten Generation und die Prozessentwicklung, einschließlich des Batterierecyclings, werden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg gefördert.

Darüber hinaus stand beim Besuch des Bundeskanzlers am nach Ludwigshafen zweitgrößten BASF-Produktionsstandort in Deutschland die Energieversorgung im Fokus der Gespräche.  „Hohe Preise für Energie und Rohstoffe stellen die Wettbewerbsfähigkeit der Chemieproduktion in Deutschland vor große Herausforderungen”, sagte Martin Brudermüller und verwies in diesem Zusammenhang auf vielfältige Projekte, mit denen BASF an verschiedenen Standorten den Einsatz von Gas als Energielieferant reduziert und gleichzeitig die Energiewende vorantreibt.

In Schwarzheide hat BASF Ende August den ersten eigenen Solarpark in Kooperation mit dem Energieversorger enviaM in Betrieb genommen. Mit einer Gesamtleistung von 24 Megawatt kann die Anlage etwa zehn Prozent des heutigen Strombedarfs des Standorts decken. Den überwiegenden Teil ihres Energiebedarfs sichert die BASF Schwarzheide GmbH aktuell durch das unternehmenseigene Gas- und Dampfturbinenkraftwerk ab, das für 73 Millionen Euro modernisiert wurde. Das hocheffiziente Kraftwerk kann Erdgas und Heizöl als Brennstoffe einsetzen, was gerade angesichts der angespannten Gasversorgungslage eine höhere Flexibilität ermöglicht.

 

Über die BASF Schwarzheide GmbH

Die BASF Schwarzheide GmbH ist seit 1990 Teil der BASF-Gruppe. Mehr als 2.000 Mitarbeiter stellen am Produktionsstandort in der Lausitz Chemiespezialitäten her. Die Produktpalette umfasst Polyurethan-Grundprodukte und -Systeme, Pflanzenschutzmittel, Wasserbasislacke, Technische Kunststoffe, Schaumstoffe, Dispersionen, Laromere und ab 2022 auch Batteriematerialien. Mit diesen hochwertigen Produkten, die einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten, hilft die BASF Schwarzheide GmbH ihren Kunden, erfolgreich zu sein.

Die BASF Schwarzheide GmbH übernimmt Verantwortung in der Region. Von der Ausbildung bis zur Ansiedlung trägt sie als strukturbestimmendes Unternehmen zu einer positiven Entwicklung des Umfeldes bei. Mehr als ein Dutzend angesiedelte Firmen profitieren bereits von den vielseitigen Synergieeffekten eines fortschrittlichen Chemiestandortes und werden durch die Erfahrungen und Kompetenzen der BASF unterstützt.

Weitere Informationen unter www.basf-schwarzheide.de.

Über BASF

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 111.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst sechs Segmente: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2021 weltweit einen Umsatz von 78,6 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

Linda Bottin
Linda Bottin
Pressesprecherin
Schipkauer Straße 1
01987 Schwarzheide
Am 1. November hat Bundeskanzler Olaf Scholz den BASF-Standort Schwarzheide besucht. Bundeskanzler Scholz im Gespräch mit dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller.

Bundeskanzler Olaf Scholz im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Brudermüller beim Besuch am Standort.

Am 1. November hat Bundeskanzler Olaf Scholz den BASF-Standort Schwarzheide besucht. Bundeskanzler Scholz im Gespräch mit dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller.

Bundeskanzler Olaf Scholz im Gespräch mit Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Brudermüller, Aufsichtsratsvorsitzenden der BASF in Schwarzheide Uwe Liebelt und Standortleiter Jürgen Fuchs (v.l.)