Ludwigshafen

Forschen, Tüfteln, Erfinden:
Das Jugend forscht Landesfinale

„Maximale Perspektive“ ist das Motto der diesjährigen Wettbewerbsrunde von Jugend forscht. Gerade in der aktuellen Zeit sind kreative Köpfe und zupackende Persönlichkeiten gefragt, die die vielfältigen Problemstellungen in unserer Welt aktiv angehen. Es ist an der Zeit, sich Gedanken zu machen, statt wegzusehen. Nimmst auch Du die Herausforderung an? Dann sei neugierig und kreativ. Forsche, erfinde, experimentiere, um konkrete Ideen für eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln.

 

In Rheinland-Pfalz werden in insgesamt 10 Regionalwettbewerben die besten Ideen aus den sieben verschiedenen Fachgebieten ausgewählt. Die Siegerinnen und Sieger der Regionalwettbewerbe erreichen die nächste Runde: Den rheinland-pfälzischen Landeswettbewerb im BASF Feierabendhaus in Ludwigshafen. BASF ist seit über 50 Jahren das Patenunternehmen dieses Wettbewerbs.

Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz 2026: Maximale Perspektive!
Finden Sie hier alle wichtigen Informationen zum Landeswettbewerb Jugend forscht 2026, der dieses Jahr im BASF Feierabendhaus stattfindet.

Erfahren Sie mehr zu den sieben Fachgebieten, in denen die Jungforscherinnen und Jungforscher ihre Ideen präsentieren:

Fachgebiet Arbeitswelt

Im Fachgebiet Arbeitswelt geht es darum, Arbeitsmittel, Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe so zu verbessern, dass sie optimal an den Menschen angepasst sind. Arbeitsschutz und Sicherheit, Arbeitsmedizin und Ergonomie, Arbeitsrecht und Schutzvorschriften sind hier wichtige Stichworte.

Fachgebiet Biologie

Jungforscherinnen und Jungforscher können zum Beispiel Mikroorganismen näher unter die Lupe nehmen oder Tiere in der Natur beobachten, Pflanzen bestimmen, Lebensgemeinschaften untersuchen oder Gewässer und Boden biologisch analysieren.

Fachgebiet Chemie

Jungforscherinnen und Jungforscher können organische und anorganische Reaktionen untersuchen oder ihr Augenmerk auf die analytische, synthetische, technische sowie die physikalische Chemie richten. Von einfachen Tests zu Hause bis hin zu aufwendigeren Versuchen in der Schule oder im Labor – alles ist möglich.

Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften

Ferne Himmelskörper beobachten, das Wetter untersuchen, Bodenstrukturen erkunden oder Versteinerungen freilegen – in diesem Fachgebiet sind viele Fragestellungen denkbar. Jungforscherinnen und Jungforscher können zum Beispiel auch die Erdschichtung in einem Bergwerk oder die räumliche Nutzung einer Region analysieren.

Fachgebiet Mathematik/Informatik

In der Welt der Rätsel und Knobelaufgaben, der Zahlen, Formen und Formeln, der Strukturen und der Algorithmen gibt es viel zu entdecken. Ganz gleich, ob die Reise im Kopf, mit Bleistift auf Papier oder vor dem Computerbildschirm beginnt: Hier sind Fantasie, Ideenreichtum und Köpfchen gefordert.

Fachgebiet Physik

Ob Licht oder Elektrizität, ob Wellen oder feste Körper – hinter beinahe allen Dingen in unserer Umwelt steckt Physik. Wer sich etwa für Mechanik, Akustik, Optik, Magnetismus, Kernphysik, Thermo- oder Elektrodynamik interessiert, ist hier richtig. Jungforscherinnen und Jungforscher können zum Beispiel ein Modellauto im Windkanal testen oder mit der Brennstoffzelle experimentieren.

Fachgebiet Technik

Für alle Jungforscherinnen und Jungforscher, die voller Ideen für neue Erfindungen stecken und Spaß an handwerklicher Arbeit haben, ist Technik das richtige Fachgebiet. Hier wird entwickelt, konstruiert und optimiert: mit Dioden und Elektroden, mit Holz und Metall, mit und ohne Computer, mit dem Technikbaukasten oder der Lötpistole. 

Kontakt
Dr. Joachim Wünn
Landespatenbeauftragter

Tel.:+49 173 3478791
Was ist Jugend forscht?
Habt ihr Lust, eigenständig naturwissenschaftliche Fragen aufzuwerfen und selbst nach Antworten zu suchen? Dann seid ihr bei Jugend forscht richtig: Bundesweit ist Jugend forscht der bekannteste naturwissenschaftliche Nachwuchswettbewerb. Seit 1966 unterstützt BASF diesen einzigartigen Wettbewerb und richtet den rheinland-pfälzischen Landeswettbewerb in Ludwigshafen aus.
Sieben spannende Fachgebiete
Jugend forscht umfasst die Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Je nach Alter treten die Teilnehmenden in den Kategorien "Jugend forscht Junior" (unter 15 Jahren) oder "Jugend forscht" (15-21 Jahre) an.
Wer steckt hinter Jugend forscht?
Organisiert wird der Wettbewerb von der Stiftung Jugend forscht e.V., an der Bundesministerien, Kultusministerien, Wissenschafts-, Gewerkschafts- und Wirtschaftsorgane beteiligt sind. Seit 1966 ist BASF Patenfirma für den Landeswettbewerb Jugend forscht in Rheinland-Pfalz und hat bereits drei Mal den Bundeswettbewerb ausgerichtet.

Die Gewinner von Jugend forscht 2026

Arbeitswelt
Jonathan und Leopold Kammerlander vom Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz überzeugten die Jury mit ihrem Projekt "Alarm mit Köpfchen – Entwicklung eines Rauchwarnmelders, der Kinder weckt"
Biologie
Mit ihrem Projekt "Reduzierung mikrobiologischer Oberflächengewässerbelastungen zur Trinkwas-sergewinnung" gewann Maya Sharma vom Max-Planck-Gymnasium Trier den ersten Platz.
Chemie
Debora Thanaraku vom St.-Matthias-Gymnasium Gerolstein beeindruckte die Jury mit ihrem Projekt "Liposomenmodelle als Grundlage für neue Wege der Insulinverabreichung".
Geo- und Raumwissenschaften
Noah Jackson vom Sickingen-Gymnasium Landstuhl gewann mit seinem Projekt "Kann uns jemand sehen? Ein Gedankenexperiment aus extrasolarer Perspektive" den Wettbewerb im Bereich Geo- und Raumwissenschaften.
Mathematik/Informatik
Den ersten Platz im Themengebiet Mathematik/Informatik sicherte sich Jakob Fuß 18 Jahre Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim mit seinem Projekt "Varianten von Serras verdrehter Ellipsenfläche".
Physik
Das Projekt "Innovative Kühltechnologie mit Metalldrähten" brachte Leander Karlein vom Rhein-Gymnasium Sinzig den ersten Platz ein. 
Technik
Silas Wester vom Gauß-Gymnasium Worms begeisterte die Jury mit seinem Projekt "Umbau eines 3D-Druckers zu einem Funktionsmodell eines Rasterkraftmikroskops"
Interdisziplinärer Preis
Mit seinem Projekt "ColBot – der autonome Sammelroboter für eine saubere Umgebung" sicherte sich Collin Esslinger vom Bischöfliches Cusanus-Gymnasium Koblenz den ersten Platz.

Behind the Scenes: Das war Jugend forscht 2026