9. Januar 2026

Ludwigshafen

Neue Kooperationsvereinbarung stärkt MINT-Bildung an Schulen in Rheinland-Pfalz

Sven Teuber, Minister für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE und Standortleiterin Ludwigshafen, setzten heute ein starkes Zeichen für die MINT-Bildung in Rheinland-Pfalz. In der Brüder-Grimm-Grundschule in Ludwigshafen unterzeichneten sie eine neue Vereinbarung über eine enge Zusammenarbeit bei der Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an Schulen. Ziel ist es, junge Menschen während der gesamten Schulzeit für MINT-Themen zu begeistern und ihnen eine praxisnahe Berufs- und Studienorientierung zu ermöglichen. Zudem werden wichtige gesellschaftliche Themen wie Energie, Klimawandel, Nachhaltigkeit und Demokratiebildung im Unterricht behandelt. Die Laufzeit der Kooperationsvereinbarung beträgt drei Jahre. Sie führt den Gedanken der ersten beiden Vereinbarungen von 2018 und 2022 fort.

Ein Schwerpunkt der neuen Kooperationsvereinbarung ist die Fortsetzung und Intensivierung der erfolgreichen Zusammenarbeit von BASF, dem Bildungsministerium und dem Unternehmens-Netzwerk „Wissensfabrik – Unter- nehmen für Deutschland e.V.“ im MINT-Hub Rheinland-Pfalz, der aus der ersten Vereinbarung hervorgegangen ist. Weitere Schwerpunkte sind der Ausbau von MINT-Angeboten im Ganztag sowie mobile Gen-Labore, die biotechnologische Experimente unter professionellen Bedingungen ermöglichen.

„Mit den MINT-Fächern bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Welt von morgen vor. Sie sind spannend und voller Chancen, auch wenn sich ihre Faszination nicht jedem sofort erschließt oder es gerade bei Mädchen Angst gibt, sie nicht so gut zu verstehen. Deshalb ist es wichtig, sie gemeinsam und spielerisch zu entdecken und alle Kinder darin zu stärken. Genau das verfolgen wir in Rheinland-
Pfalz mit unserer MINT-Strategie. Der frühzeitige Ansatz lohnt sich dabei: So sehen wir etwa, dass wir insbesondere mehr Schülerinnen für MINT-Leistungskurse begeistern können. Ich danke BASF und der Wissensfabrik sehr, dass sie diesen Weg gemeinsam mit uns gehen“, erklärt Sven Teuber.
 

MINT im Ganztag
Angesichts der zunehmenden Zahl von Ganztagsschulen und -angeboten im Rahmen des Ganztagsförderungsgesetzes möchten BASF und das Ministerium für Bildung MINT-Themen stärker in den Ganztag einbinden. Um dies zu erreichen, setzt BASF neben der Kooperation mit externen Bildungspartnern auch auf eigens entwickelte Konzepte. Mit der Forscher-AG soll ab dem Schuljahr 2026/27 ein Angebot an die Schulen kommen, das einen kindgerechten Zugang zum naturwissenschaftlichen Arbeiten bietet. So können Kinder beispielsweise unter der Fragestellung „Alles Knete, oder was?“ die Inhaltsstoffe von Knete erforschen und das selbst hergestellte Produkt anschließend direkt zum kreativen Gestalten nutzen. „Die MINT-Disziplinen bilden die Grundlage für Innovationen und technischen Fortschritt. Mit unseren Projekten möchten wir die Neugier und den Forschergeist der Kinder wecken. Durch diese spielerischen Erfahrungen in der Grundschule legen wir schon früh den Grundstein für ein langfristiges Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen, physikalischen Phänomenen oder auch technischen Problemlösungen“, sagt Dr. Katja Scharpwinkel.
 

Mehr Technik, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Unterricht
Die heute unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, das Wissensfabrik-Projekt „NaWi – geht das? – Naturwissenschaften entdecken“ als neuen Bestandteil in die Kooperation aufzunehmen. In diesem Projekt werden Kindern der 1. bis 7. Klasse naturwissenschaftliche Grundkenntnisse auf spielerische und alltagsnahe Weise vermittelt, indem sie Experimente zu Naturphänomenen mit einfachen Alltagsmaterialien durchführen. Darüber hinaus sind die drei etablierten Wissensfabrik-Projekte „KiTec – Kinder entdecken Technik“, „IT2School – Gemeinsam IT entdecken“ und „City4Future – Entwickle deine klimafreundliche Stadt der Zukunft!“ weiterhin Teil der Zusammenarbeit. Die Projekte der Wissensfabrik werden im Rahmen der Bildungspartnerschaften mit BASF an rund 300 Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz umgesetzt.
 

Biotechnologie in mobilen Gen-Laboren
Im dritten Schwerpunkt der Kooperationsvereinbarung stellen BASF und das Bildungsministerium Schulen in Rheinland-Pfalz zwei mobile Gen-Labore und zwei Mini-Labore zur kostenfreien Ausleihe zur Verfügung. Dadurch haben Chemie- und Biologielehrkräfte die Möglichkeit, ihren Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 13 einen aktuellen und praxisorientierten Zugang zu Wissen zu ermöglichen. Mit den mobilen Gen-Laboren können Jugendliche an weiterführenden Schulen biotechnologische Experimente mit der gleichen Labortechnik durchführen, die weltweit in Forschungseinrichtungen verwendet wird.
Während ihres Besuchs an der Brüder-Grimm-Grundschule verschafften sich Sven Teuber und Dr. Katja Scharpwinkel einen Überblick über die verschiedenen MINT-Angebote im Ganztagsbereich, die im Rahmen des Pilotprojekts „Gemeinsam den Ganztag gestalten“ von BASF gefördert werden. Im Pilotprojekt werden darüber hinaus auch Angebote in den Bereichen Bewegung, Kreativität, Musik und Sprache gefördert.
Weitere Informationen dazu sind unter www.basf.de/ganztag verfügbar. Mehr Informationen zu den Projekten der Wissensfabrik finden Interessierte unter www.wissensfabrik.de/fuer-kitas-schulen/mitmachen-projekte/.

P-26-002

Ulla Spengler
Standortpresse Ludwigshafen
Bildung, Besucherzentrum
Ein starkes Zeichen für die Bildung: Sven Teuber, Minister für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE und Standortleiterin Ludwigshafen, unterzeichnen eine neue Vereinbarung über eine enge Zusammenarbeit bei der Förderung der MINT-Fächer an Schulen in Rheinland-Pfalz.
Foto: BASF/Andreas Henn
Ein starkes Zeichen für die Bildung: Sven Teuber, Minister für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE und Standortleiterin Ludwigshafen, unterzeichnen eine neue Vereinbarung über eine enge Zusammenarbeit bei der Förderung der MINT-Fächer an Schulen in Rheinland-Pfalz.
Foto: BASF/Andreas Henn
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Sven Teuber, Minister für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE und Standortleiterin Ludwigshafen, im Austausch mit Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Grundschule Ludwigshafen. Sie informieren sich über das Projekt „NaWi – geht das? – Naturwissenschaften entdecken“ der Wissensfabrik. 
Foto: BASF/Andreas Henn
Sven Teuber, Minister für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE und Standortleiterin Ludwigshafen, im Austausch mit Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Grundschule Ludwigshafen. Sie informieren sich über das Projekt „NaWi – geht das? – Naturwissenschaften entdecken“ der Wissensfabrik.
Foto: BASF/Andreas Henn
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Sven Teuber, Minister für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE und Standortleiterin Ludwigshafen, im Austausch mit Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Grundschule Ludwigshafen. Die Kinder führen bei dem Projekt „NaWi – geht das? – Naturwissenschaften entdecken“ der Wissensfabrik Experimente zu Naturphänomenen mit einfachen Alltagsmaterialien durch. 
Foto: BASF/Andreas Henn
Sven Teuber, Minister für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE und Standortleiterin Ludwigshafen, im Austausch mit Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Grundschule Ludwigshafen. Die Kinder führen bei dem Projekt „NaWi – geht das? – Naturwissenschaften entdecken“ der Wissensfabrik Experimente zu Naturphänomenen mit einfachen Alltagsmaterialien durch.
Foto: BASF/Andreas Henn
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Anna Katharina Rapp (Bildmitte), Leiterin gesellschaftliches Engagement bei BASF, stellt Sven Teuber, Minister für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE und Standortleiterin Ludwigshafen, AGs aus dem Ganztagskonzept vor. Im Projekt "Gemeinsam den Ganztag gestalten" bringt BASF mit Partnern zusätzliche Angebote für den Nachmittag an 17 Ludwigshafener Grundschulen.“
Foto: BASF/Andreas Henn
Anna Katharina Rapp (Bildmitte), Leiterin gesellschaftliches Engagement bei BASF, stellt Sven Teuber, Minister für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE und Standortleiterin Ludwigshafen, AGs aus dem Ganztagskonzept vor. Im Projekt "Gemeinsam den Ganztag gestalten" bringt BASF mit Partnern zusätzliche Angebote für den Nachmittag an 17 Ludwigshafener Grundschulen.“
Foto: BASF/Andreas Henn
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Letzte Aktualisierung9. Januar 2026