Ludwigshafen
Nachwuchsforschung im Fokus: „Jugend forscht“-Landessieger Rheinland‑Pfalz bei BASF geehrt
Innovative Experimente, anspruchsvolle Forschungsfragen und originelle Ideen sind das Markenzeichen des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Heute hat die Fachjury bei BASF in Ludwigshafen die besten Nachwuchsforscherinnen und -forscher des 61. Landeswettbewerbs Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentierten 59 Jugendliche die Ergebnisse ihrer 40 Projekte. Landeswettbewerbsleiter Raimund Leibold und Landespaten-
beauftragter Dr. Joachim Wünn kürten die Landessieger in den sieben Fachgebieten im BASF-Feierabendhaus. Den Festvortrag zum Thema „Katalyse für unsere Welt“ hielt der Chemie-Nobelpreisträger des Jahres 2021, Prof. Dr. Benjamin List.
„Die Projekte der jungen Forscherinnen und Forscher zeigen ihren großen Kreativ- und Entdeckergeist. Wer früh eigene Fragen stellt, legt den Grundstein für wissenschaftlichen Fortschritt. Auch in meiner eigenen Laufbahn habe ich gelernt, wie wichtig es ist, der eigenen Begeisterung zu folgen – selbst dann, wenn man einen Weg einschlägt, den noch nicht viele gehen. Deshalb möchte ich die Jugendlichen ermutigen, ihrer Neugier zu vertrauen und weiterzuforschen!“, so List.
Das Themenspektrum bei „Jugend forscht“ war riesig: Von einem Rauchwarnmelder, der alle weckt, über essbare Verpackungen aus Algen und Pflanzen als Weltretter bis hin zur Stromerzeugung durch Gehenergie und einem autonomen Sammelroboter für eine saubere Umgebung war alles dabei. Mit viel
Einfallsreichtum setzten Jugendliche aus Rheinland-Pfalz im Alter zwischen 12 und 19 Jahren ihre Forschungsprojekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik um und präsentierten sie beim Landeswettbewerb bei BASF.
BASF unterstützt Deutschlands bekanntesten Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht" seit 1966 als Patenunternehmen in Rheinland-Pfalz und seit 1994 auch in Brandenburg. BASF Lampertheim richtet seit 2015 den Regionalwettbewerb Hessen Bergstraße aus. Zudem war BASF bereits dreimal Ausrichter des Bundeswettbewerbs.
Insgesamt nahmen in Rheinland-Pfalz 971 Jugendliche an „Jugend forscht“ teil. Für die neu gekürten Landessiegerinnen und Landessieger geht der Wettbewerb nun auf Bundesebene weiter: Vom 28. bis 31. Mai 2026 vertreten sie Rheinland-Pfalz beim Bundesfinale in Herzogenaurach. Zusätzlich zur Qualifikation für den Bundeswettbewerb warteten attraktive Geld- und Sachpreise sowie spannende Praktikumsangebote bei Unternehmen und Universitäten auf die Teilnehmenden.
Die Erstplatzierten des 61. Landeswettbewerbs sind:
- Arbeitswelt: Jonathan Kammerlander und Leopold Kammerlander: Alarm mit Köpfchen – Entwicklung eines Rauchwarnmelders, der Kinder weckt (Max-von-Laue-Gymnasium, Koblenz)
- Biologie: Maya Sharma: Reduzierung mikrobiologischer Oberflächen-
- gewässerbelastungen zur Trinkwassergewinnung (Max-Planck-Gymnasium, Trier)
- Chemie: Debora Thanaraku: Liposomenmodelle als Grundlage für neue Wege der Insulinverabreichung (St.-Matthias-Gymnasium, Gerolstein)
- Geo- und Raumwissenschaften: Noah Jackson: Kann uns jemand sehen? Ein Gedankenexperiment aus extrasolarer Perspektive (Sickingen-Gymnasium, Landstuhl)
- Mathematik/Informatik: Jakob Fuß: Varianten von Serras verdrehter Ellipsenfläche (Otto-Schott-Gymnasium, Mainz-Gonsenheim)
- Physik: Leander Karlein: Innovative Kühltechnologie mit Metalldrähten (Rhein-Gymnasium, Sinzig)
- Technik: Silas Wester: Umbau eines 3D-Druckers zu einem Funktionsmodell eines Rasterkraftmikroskops (Gauß-Gymnasium, Worms)
- Bestes interdisziplinäres Projekt: Collin Esslinger: ColBot – der autonome Sammelroboter für eine saubere Umgebung (Bischöfliches Cusanus-Gymnasium, Koblenz)
Hinweise für die Redaktionen:
Bildmaterial des 61. Landeswettbewerbs „Jugend forscht“ kann bei der BASF-Pressestelle unter der Telefonnummer +49174 3198281 angefordert werden.
Weitere Informationen zum Nachwuchswettbewerb erhalten Sie im Internet unter www.jugend-forscht.de und www.basf.de/jufo.
Über BASF
BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 108.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2025 weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.
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