Regional News | 14. September 2026

Ludwigshafen

Schütz und BASF feiern Spatenstich für neuen IBC-Produktionsstandort

  • Investition von rund 40 Millionen Euro in modernen Produktions- und Logistikstandort für Intermediate Bulk Container (IBC)
  • Enge Verzahnung der Logistik und effiziente Versorgung der BASF-Produktionsbetriebe
  • Inbetriebnahme geplant für Sommer 2027

Schütz startet offiziell mit dem Bau eines hochmodernen Produktionswerks und Logistikzentrums für Intermediate Bulk Container (IBC) am BASF-Standort in Ludwigshafen. Im Beisein des Ludwigshafener Oberbürgermeisters Klaus Blettner begingen Vertreter beider Unternehmen den traditionellen Spatenstich für das Projekt mit einer Investitionssumme von rund 40 Millionen Euro. Das Vorhaben stärkt die standortnahe, strategische Versorgungssicherheit, fördert zugleich Energieeffizienz sowie eine aktive Kreislaufwirtschaft und senkt durch eine Reduzierung von LKW-Transporten nachhaltig CO2-Emissionen. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2027 geplant.

Der neue Produktions- und Logistikstandort von Schütz entsteht auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern angrenzend an das BASF-Stammwerk und wird nicht nur die Versorgungssicherheit des Chemieunternehmens, sondern auch weiterer Industriekunden in der Region Rhein-Neckar sichern. Das Werk umfasst modernste Fertigungsbereiche für die Produktion von IBC, ein angrenzendes Packmittellager sowie Büro- und Sozialräume. In den verschiedenen Ausbaustufen schafft Schütz zunächst 60 und später bis zu 100 neue Arbeitsplätze an seinem geplanten Standort.

„Der heutige Spatenstich ist ein starkes Signal für den Industriestandort Ludwigshafen. Die Investition von Schütz zeigt, dass unser Standort Zukunft hat und Unternehmen hier langfristige Perspektiven sehen. Wenn Produktion, Logistik und industrielle Wertschöpfung durch kurze Wege und enge Partnerschaften miteinander verbunden werden, stärkt das die Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft unserer Industrie“, betont Prof. Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen.

Standortnähe als strategischer Vorteil

Das Produktions- und Logistikzentrum ist gezielt darauf ausgerichtet, das BASF-Stammwerk langfristig und zuverlässig mit Industrieverpackungen zu versorgen. Von der Auftragsabwicklung über die Produktionsplanung bis hin zur Versorgung der zahlreichen Abladestellen innerhalb der BASF – durch die hochmoderne IT-Infrastruktur werden sämtliche Prozessschritte digital und vollautomatisch gesteuert. Gleichzeitig sorgt die direkte Lieferverbindung vom Schütz-Werk zum benachbarten BASF-Gelände für kurze Lieferwege und Logistikprozesse, eine hohe Versorgungs-effizienz und eine jährliche Einsparung von rund 1,5 Millionen LKW-Kilometern.

„Die Stärke unseres Verbundstandorts Ludwigshafen liegt in der engen Vernetzung von Produktion, Infrastruktur und Logistik. Mit der neuen Anlage von Schütz wird dieses Prinzip konsequent weiterentwickelt,“ sagt Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte, BASF SE. „Gleichzeitig erhöhen die eng verzahnten Logistikprozesse die Reaktionsfähigkeit unserer Wertschöpfungsketten und schaffen die Voraussetzung für eine langfristig effiziente Versorgung unserer Produktions-betriebe.“

Die Partnerschaft zwischen Schütz und BASF reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Roland Straßburger, CEO der Schütz-Gruppe betont: „Dieses Projekt mit der BASF ist eine klare Win-Win-Investition – mit Vorteilen für unsere Kunden, für die Umwelt und für Schütz. Der neue Standort in Ludwigshafen ist nicht nur ein weiteres Kapitel dieser langjährigen Erfolgsgeschichte, sondern auch ein zukunftsweisendes Signal für hocheffiziente Logistik und gelebte Kreislaufwirtschaft.“

Nachhaltigkeit fest eingeplant

Schütz legt beim Neubau großen Wert auf Klimaschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen. Das Konzept greift dabei tief in die Produktionsarchitektur: Von der Anlagentechnik mit hochmodernen Schweißanlagen über jeden einzelnen Prozessschritt bis hin zur Logistik ist das gesamte Werk konsequent auf Energieeffizienz ausgelegt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die firmeneigenen Anlagen und Maschinen, die Schütz in seinem globalen Kompetenzzentrum in Selters nach neuesten technischen Standards selbst entwickelt und fertigt. Das umfassende technische Know-how und der firmeneigene Maschinen- und Anlagenbau schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Effizienz von Grund auf in allen Prozessen mitgedacht wird. Ergänzt wird das Konzept des geplanten Schütz-Standorts durch eine Anbindung an das Kreislaufsystem des Verpackungs-unternehmens, das die Wiederverwendung, Aufbereitung und das Recycling genutzter Verpackungen vorsieht, sowie durch eine Photovoltaikanlage, die künftig einen Teil des in dem neuen Werk benötigten Stroms erzeugen wird.


Über Schütz

Schütz GmbH & Co. KGaA ist ein international führender Hersteller von hochwertigen Industrieverpackungen (Intermediate Bulk Container, Kunststoff- und Stahlfässer sowie Kanister). Der Hauptsitz der Unternehmensgruppe befindet sich in Selters, Deutschland. 1958 gegründet, verfügt SCHÜTZ aktuell weltweit über 80 Produktions- und Servicestandorte mit mehr als 10.000 Mitarbeitern. Die vier Geschäftsbereiche PACKAGING SYSTEMS, ENERGY SYSTEMS, INDUSTRIAL SERVICES und COMPOSITES nehmen jeweils führende Positionen in ihren Märkten ein. Der Umsatz der Gruppe belief sich im Jahr 2025 auf 2,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen bietet seinen Kunden ein vollständig kreislauffähiges Produkt- und Serviceangebot. Im Einklang mit seiner Nachhaltigkeitsphilosophie arbeitet der SCHÜTZ TICKET SERVICE in einem geschlossenen Kreislaufsystem, das die schnelle Abholung und Rekonditionierung entleerter Industrieverpackungen in allen wichtigen Industrienationen der Welt gewährleistet.

Über BASF

BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 95.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2025 weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.


P-26-163

Florian Fabian
Standortpresse Ludwigshafen
Energie und Klima am Standort Ludwigshafen, Infrastruktur, Technik
Visualisierung des zukünftigen Schütz-Standorts, dass an Tor 12, direkt am Werksrand der BASF in Ludwigshafen entsteht
Foto: Schütz
Visualisierung des zukünftigen Schütz-Standorts, dass an Tor 12, direkt am Werksrand der BASF in Ludwigshafen entsteht.
Foto: Schütz
VorschauJPG (10,88 MB)
v.l.n.r.: Veit Enders, Member of the Board SCHÜTZ, Prof. Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister Stadt Ludwigshafen, Dr. Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte bei BASF, Udo Schütz, Founder of SCHÜTZ Group, Uwe Lohr, Senior Vice President Global Indirect Procurement bei BASF, Roland Straßburger, CEO SCHÜTZ, Matthias Dohrn, President Global Procurement bei BASF. 
Foto: Schütz
V.l.n.r.: Veit Enders, Member of the Board SCHÜTZ, Prof. Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister Stadt Ludwigshafen, Dr. Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte bei BASF, Udo Schütz, Founder of SCHÜTZ Group, Uwe Lohr, Senior Vice President Global Indirect Procurement bei BASF, Roland Straßburger, CEO SCHÜTZ, Matthias Dohrn, President Global Procurement bei BASF. 
Foto: Schütz
VorschauJPG (1,27 MB)
Letzte Aktualisierung14. September 2026