Nachhaltigkeit
Auf den Punkt gebracht: Nachhaltigkeit bei BASF
Wozu braucht die Welt BASF? Unsere Antwort: „We create chemistry for a sustainable future”. Wir wollen mit Chemie zu einer Welt beitragen, die eine bessere Lebensqualität für alle bietet. In einer solchen Welt müssen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft immer wieder miteinander ins Gleichgewicht gebracht werden. Das ist der Kern einer nachhaltigen Entwicklung. Und das erfordert von Menschen und Organisationen ständige Veränderung. Auch BASF verändert sich kontinuierlich - seit mehr als 150 Jahren. Heute bedeutet Veränderung für uns vor allem: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen.
Unsere Kunden schlagen bei ihrer Transformation verschiedene Pfade ein. Die Prioritäten und das Tempo unterscheiden sich von Region zu Region, von Industrie zu Industrie. Dem müssen wir gerecht werden und sorgfältig abwägen, in welche Produkte und welche Technologien wir wann investieren.
Wir setzen da an, wo wir den größten Wert schaffen können. Wir haben alles, was es dafür braucht: leistungsfähige Anlagen, erhebliche Mengen erneuerbare Energien, Zugang zu alternativen Rohstoffen und das Wissen, wie wir diese Bausteine im Verbund bestmöglich kombinieren. So bekommt jeder Kunde das Produkt, das zu seinem Transformationspfad passt.

BASF entwickelt und bietet Lösungen an, die negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft minimieren und gleichzeitig die positiven Ergebnisse maximieren. Dazu gehört, CO2-Emissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe einzusetzen. Dafür haben wir uns konkrete Ziele gesetzt. Wir streben zum Beispiel bis zum Jahr 2050 Netto-Null-Treibhausgasemissionen an. Ausgewählte Nachhaltigkeitsziele finden Sie hier:

Scope 1, direkte Emissionen: Das ist der Ausstoß von CO2, der direkt an eigenen Standorten entsteht – zum Beispiel durch Produktionsanlagen.
Scope 2, indirekte Emissionen durch einge- kaufte Energie, entstehen, wenn andere Unter- nehmen Energie erzeugen, die man selbst nutzt.
Scope 3, indirekte Emissionen entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette: z.B. alle CO₂-Ausstoße, die bei der Herstellung von Vorprodukten oder beim Transport entstehen.
Scope 3.1, Teilbereich von Scope 3: Spezifische CO2-Emissionen aus dem Bezug von Rohstoffen.
Eine nachhaltige Entwicklung ist bei BASF von zentraler strategischer Bedeutung. Denn danach richten wir aus, was und wie wir einkaufen, was und wie wir produzieren und verkaufen - wie wir das Unternehmen steuern. Beispiele dafür finden sich entlang unserer Managementprozesse: angefangen vom Lieferkettenmanagement über die Steuerung unseres Produktportfolios und unseres Umweltmanagements bis hin zu unserer Berichterstattung, der menschenrechtlichen Verantwortung sowie unserem Stakeholder Engagement. Wir konzentrieren uns dabei auf wesentliche Nachhaltigkeitsthemen, die wir durch regelmäßige Analysen bestimmen.
Das zeigt: BASF richtet ihre Kernprozesse auf Nachhaltigkeit aus. Ein zentraler Gedanke dabei ist, dass wir soziale, ökologische und ökonomische Kriterien gleichrangig betrachten. Das ist weder leicht noch frei von Zielkonflikten. Deshalb müssen Regeln dazu gesellschaftlich ausgehandelt werden. Wir sehen es als einen Teil unserer Verantwortung, dass wir uns aktiv in die gesellschaftliche und damit politische Diskussion einbringen. Wichtig ist dabei, dass sich die verschiedenen Interessensgruppen auf einen gemeinsamen, verlässlichen Rahmen einigen. Wir bekennen uns zum Beispiel zum Pariser Klimaschutzabkommen.
Eine Übersicht unserer politischen Positionen zu ausgewählten Nachhaltigkeitsthemen finden Sie hier:
An dem politischen Diskurs beteiligen wir uns auch, weil wir als Wirtschaftsunternehmen Teil der Gesellschaft sind und für sie mit Verantwortung übernehmen wollen. Darüber hinaus engagieren wir uns schwerpunktmäßig in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Katastrophenhilfe. Grundlage unserer gesellschaftlichen Verantwortung ist die Achtung von Menschenrechten. Sie ist ein zentraler Bestandteil unserer eigenen Werte und Standards und damit unserer Unternehmensführung.
Wir hören genau hin, was gesellschaftliche und politische Akteure fordern. Im Dialog gerade auch mit Vertretern von kritischen Interessengruppen bringen wir sowohl unser Wissen als auch unsere Fragen ein. Mit großer Sorgfalt verfolgen wir den Lebensweg von Produkten von der Erzeugung bis hin zur Nutzung. Dabei wollen wir vor allem Lösungen zur grünen Transformation anbieten. Besonders groß sind diese Hebel in den Bereichen Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft.
Klimaschutz ist eine der drängendsten Aufgaben der Menschheit. Das Tempo können wir natürlich nicht allein bestimmen: Alle sind gefragt - Märkte, Investoren, die Regulation durch die Politik, die Zivilgesellschaft und Endverbraucher. Wir wollen Teil der Lösung sein. Deshalb setzen wir auf einen sachlichen und konstruktiven Dialog.
In diesem Dialog werben wir für ein zentrales Grundverständnis der nachhaltigen Entwicklung: Soziales, Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander. Für BASF gilt wie für jedes andere Unternehmen: Es kann sich nur für Umwelt und Gesellschaft einsetzen, wenn es auch wirtschaftlich erfolgreich ist.