Nachhaltigkeit

Energie

BASF reduziert Umweltverschmutzung durch Verbesserungen der Energieeffizienz, eine steigende Nutzung erneuerbarer Energien und einen stabilen, sicheren Anlagenbetrieb. Diese Maßnahmen senken direkt die Luft‑ und Wasseremissionen, minimieren energiebasierte Sicherheitsrisiken und unterstützen die Vermeidung von Umweltvorfällen mit hoher Schwere.

BASF setzt auf umfassende Energieinitiativen, die darauf abzielen, Umweltverschmutzung zu reduzieren, Treibhausgasemissionen zu senken und die Betriebssicherheit zu stärken.
Im Mittelpunkt stehen Energieeffizienz, der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien und technologische Innovationen, um die weltweite Umweltbelastung zu minimieren. Durch Prozessoptimierung, die Modernisierung von Anlagen sowie das BASF‑Verbundsystem wird der Energieverbrauch deutlich gesenkt – und damit verbundene Luft‑ und Wasseremissionen reduziert. Zuverlässige und effiziente Energiesysteme erhöhen zudem die Prozesssicherheit, verringern Betriebsstörungen und tragen zur Vermeidung schwerwiegender Umweltvorfälle bei.


Insgesamt leisten die Energieinitiativen von BASF einen direkten Beitrag zur Vermeidung von Umweltverschmutzung, zum Klimaschutz und zur langfristigen Wertschöpfung, indem sie Emissionen reduzieren, die Sicherheit erhöhen und eine widerstandsfähige Produktion unterstützen.

Klimaschutz
Als energieintensives Unternehmen setzen wir uns für den effizienten Umgang mit Energie und den globalen Klimaschutz ein und unterstützen das Pariser Klimaschutzabkommen. Wir verfolgen das Ziel der Klimaneutralität und fördern emissionsarme Chemie, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. 
Erneuerbare Energien
BASF will bis 2050 Netto-Null CO2-Emissionen erreichen – ein großes Ziel. Bereits 2030 wollen wir unseren CO2-Ausstoß gegenüber 2018 um 25 Prozent senken. Das bedeutet: Unser Bedarf an Erneuerbarer Energie wird in den nächsten Jahren massiv steigen.
Steamcracker sind die Motoren im Herzen der chemischen Industrie. Gasbetriebene Hochtemperaturöfen sind für die Basischemie unverzichtbar. Allerdings ist der Prozess energieintensiv und emittiert erhebliche Mengen an CO2. Um sowohl beim Klimawandel als auch bei der Energietransformation voranzugehen, haben BASF, SABIC und Linde im April 2024 die weltweit erste Demonstrationsanlage für großtechnisch, elektrisch beheizte Steamcracker-Öfen (eFurnace) eingeweiht. Unser Ziel in diesem Projekt: Durch die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen die CO2-Emissionen eines der energieintensivsten Produktionsprozesse in der chemischen Industrie, um mindestens 90 % im Vergleich zu heute eingesetzten Technologien zu reduzieren.  In der eFurnace Demonstrationsanlage werden zwei Heizkonzepte parallel getestet: Bei der direkten Beheizung wird elektrischer Strom direkt an die Rohre im Reaktor angelegt; die indirekte Beheizung nutzt die Strahlungswärme von Heizelementen, die um die Rohre angeordnet sind. Der Prototyp ist vollständig in die Steamcracker am BASF-Standort in Ludwigshafen integriert und damit in diesem Maßstab weltweit einmalig.
Klimafreundliche Technologien
Zehn Basischemie-Produktions­techno­logien verursachen den Großteil der Emissionen der BASF – sie sind aber auch unverzicht­barer Ausgangs­punkt für alle innovativen Produkte, die unseren Kunden Klimaschutz ermöglichen und unseren Alltag erleichtern.