Wirtschaftspresse | 28. Oktober 2026

Medien

BASF-Gruppe im dritten Quartal 2026:
Stärke in allen Kerngeschäften sorgt für deutliches Wachstum beim EBITDA vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe

  • Umsatz: 16,4 Milliarden Euro (Q3 2025: 14,3 Milliarden Euro)
  • EBITDA vor Sondereinflüssen: 1,6 Milliarden Euro (Q3 2025: 1,4 Milliarden Euro)
  • Ausblick 2026: EBITDA vor Sondereinflüssen von 7,4 Milliarden Euro bis 7,8 Milliarden Euro (bisher: 6,9 Milliarden Euro bis 7,7 Milliarden Euro)

BASF hat erneut ein starkes Quartal vorgelegt. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahres­quartal um 14 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro. Der Anstieg resultierte vor allem aus deutlich höheren Preisen (plus 12 Prozent) sowie leicht höheren Mengen (plus 2 Prozent). Das EBITDA vor Sonder­einflüssen ist im Vergleich zum dritten Quartal 2025 deutlich um 15 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro gestiegen. Dazu haben alle Kerngeschäfte beigetragen. 

„Diese starke Entwicklung unserer Kerngeschäfte seit Jahresbeginn gibt uns die Zuversicht, die Prognose für das EBITDA vor Sonder­einflüssen zu präzisieren und nach oben anzupassen“, sagte BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Kamieth, der zusammen mit Finanzvorstand Dr. Dirk Elvermann die Zahlen zum dritten Quartal 2026 vorstellte. BASF geht nun von einem EBITDA vor Sonder­einflüssen zwischen 7,4 Milliarden Euro und 7,8 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2026 aus (bisherige Prognose aus dem Halbjahres­finanz­bericht 2026: 6,9 Milliarden Euro und 7,7 Milliarden Euro).

Geschäftsentwicklung der BASF-Gruppe im dritten Quartal 2026

Der Umsatz des dritten Quartals 2026 lag mit 16,4 Milliarden Euro um 2 Milliarden Euro über dem Wert des Vorjahres­zeitraums. Ausschlaggebend hierfür war der deutliche Preisanstieg in den Segmenten Chemicals, Materials, Surface Technologies und Industrial Solutions. Bei Nutrition & Care verbesserten sich die Preise leicht, während Agricultural Solutions einen leichten Preis­rückgang verzeichnete. Der Absatz stieg in den Segmenten Chemicals sowie Nutrition & Care deutlich, in den Segmenten Industrial Solutions, Materials sowie Surface Technologies leicht. Ein deutlicher Mengen­rückgang im Segment Agricultural Solutions wirkte dieser Entwicklung entgegen. Positive Währungs­effekte in allen Segmenten, vor allem aus dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi, trugen zur Umsatz­steigerung bei. Der Umsatz von Sonstige verbesserte sich deutlich.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 213 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro. Grund hierfür war der deutliche Ergebnis­anstieg der Segmente Chemicals, Nutrition & Care, Materials und Industrial Solutions. Dies glich den Ergebnis­rückgang von Agricultural Solutions und Surface Technologies mehr als aus. Das EBITDA vor Sonder­einflüssen von Sonstige ging im Vergleich zum Vorjahres­zeitraum deutlich zurück. Die EBITDA-Marge vor Sonder­einflüssen lag mit 10,0 Prozent auf dem Niveau der Vorjahresperiode. 

Das EBITDA betrug 1,2 Milliarden Euro im dritten Quartal 2026 und lag damit auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im EBITDA fielen im dritten Quartal 2026 Sondereinflüsse in Höhe von minus 437 Millionen Euro an. Diese resultierten insbesondere aus Transformations­aufwendungen für Restrukturierungen, vor allem am Standort Ludwigshafen, sowie aus einem Vergleich zur Beilegung eines Rechtsstreits im Unternehmens­bereich Care Chemicals.

Das EBIT lag bei minus 98 Millionen Euro, nach 232 Millionen Euro im Vorjahres­quartal. Die Abschreibungen betrugen 1,3 Milliarden Euro (Q3 2025: 976 Millionen Euro), einschließlich einer Wertberichtigung im Unternehmens­bereich Monomers (318 Millionen Euro). 

Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen belief sich auf 155 Millionen Euro (Q3 2025: 172 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug 0,18 Euro im dritten Quartal 2026 (Q3 2025: 0,19 Euro). Das um Sonder­einflüsse und Abschreibungen auf immaterielle Vermögens­werte bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 0,72 Euro (Q3 2025: 0,52 Euro).

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit belief sich im dritten Quartal 2026 auf 1,1 Milliarden Euro und lag damit um 275 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahresquartals. Maßgeblich für den Rückgang war die Mittelbindung in den Vorräten von 507 Millionen Euro, vor allem infolge höherer Rohstoffpreise, während im Vorjahreszeitraum 6 Millionen Euro freigesetzt worden waren. 

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug minus 89 Millionen Euro, nach minus 767 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Ausschlag­gebend für die Entwicklung waren unter anderem Einzahlungen aus der Veräußerung von Anteilen an Harbour Energy in Höhe von 434 Millionen Euro. Darüber hinaus verringerten sich die Auszahlungen für immaterielle Vermögens­werte und Sachanlagen um 401 Millionen Euro, insbesondere infolge geringerer Auszahlungen für den Verbund­standort in Zhanjiang/China. Der Free Cashflow lag im dritten Quartal 2026 bei 523 Millionen Euro und damit um 125 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahres­quartals.

Ausblick 2026 für die BASF-Gruppe

Angesichts der fortbestehenden Unsicherheit über die weitere geopolitische und weltwirtschaftliche Entwicklung behält BASF die im Halbjahres­finanz­bericht 2026 publizierten makroökonomischen Annahmen bei:

  • Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 2,5 Prozent
  • Wachstum der Industrieproduktion: 2,0 Prozent
  • Wachstum der Chemieproduktion: 1,8 Prozent
  • US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,17 US-Dollar/Euro
  • Ölpreis der Sorte Brent von 80 US-Dollar/Barrel im Jahresdurchschnitt

Die im Halbjahresfinanzbericht 2026 veröffentlichte Prognose­bandbreite für das EBITDA vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe für das Geschäftsjahr 2026 wurde aufgrund des fortgeschrittenen Geschäftsjahres und der damit gestiegenen Visibilität für die erwartete Ergebnis­entwicklung präzisiert. Im Vergleich zur bisherigen Prognose wurde das untere Ende der Bandbreite für das EBITDA vor Sonder­einflüssen angehoben und das obere Ende leicht erhöht (bisherige Prognose aus dem Halbjahresfinanzbericht 2026 in Klammern):

  • EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 7,4 Milliarden Euro und 7,8 Milliarden Euro (zwischen 6,9 Milliarden Euro und 7,7 Milliarden Euro)
  • Free Cashflow zwischen 1,5 Milliarden Euro und 2,3 Milliarden Euro (unverändert)
  • CO2-Emissionen zwischen 17,2 Millionen Tonnen und 18,2 Millionen Tonnen (unverändert)

 

Über BASF

BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 95.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2025 weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.
 

Die nachstehend genannten Informationen können Sie am 28. Oktober 2026 im Internet unter folgenden Links abrufen:

Quartalsmitteilung (ab 7.00 Uhr MEZ)
basf.com/quartalsmitteilung(Deutsch)
basf.com/quarterlystatement(Englisch)
Presse-Information (ab 7.00 Uhr MEZ)
basf.com/pressemitteilungen(Deutsch)
basf.com/pressrelease(Englisch)
Live-Übertragung – Telefonkonferenz für Analysten und Investoren (ab 8.30 Uhr MEZ)
basf.com/aktie/telefonkonferenz(Deutsch)
basf.com/share/conferencecall(Englisch)
Live-Übertragung – Pressekonferenz (ab 10.30 Uhr MEZ)
basf.com/pressekonferenz(Deutsch)
basf.com/pcon(Englisch)
Rede (ab 10.30 Uhr MEZ) 
basf.com/pressekonferenz(Deutsch)
basf.com/pcon(Englisch)
Pressefotos
basf.com/pressefotos(Deutsch)
basf.com/pressphotos(Englisch)
Jens Fey
Leiter Corporate Media Relations
Dr. 
Stefanie Wettberg
Senior Vice President Investor Relations

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. BASF übernimmt keine über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Verpflichtung, die in dieser Mitteilung getroffenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.


P-26-180

Letzte Aktualisierung28. Oktober 2026