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Grenzach

Häufig gestellte Fragen zur Flachen Rheinuferzone

Die Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Ablagerungen aus Erdaushub und Bauschutt zusammensetzen. Abfälle aus der chemischen Industrie wurden nicht festgestellt.

Die Detailuntersuchungen zwischen August 2016 und Dezember 2017 haben gezeigt, dass von der Flachen Rheinuferzone keine Gefährdung für das Grund- und Trinkwasser ausgeht. Aufgrund der Ergebnisse entschied daher die Altlastenbewertungskommission von Baden-Württemberg, dass für die Flache Rheinuferzone kein Sanierungsbedarf besteht.

Diese Altablagerung war schon lange als Verdachtsfläche eingestuft und wurde auch als solche bearbeitet. Die Einstufung war der Öffentlichkeit zugänglich. Der Stand der Altlastenbearbeitung in Baden-Württemberg wird jedes Jahr seit 1988 in der Altlastenstatistik des Landesamts für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg veröffentlicht.

Es ging darum, die Inhalte und die möglichen Auswirkungen der Flachen Rheinuferzone auf Boden, Grund- und Oberflächengewässer zu ermitteln.

Die Kosten für die Detailuntersuchungen der Verdachtsflächen ‚Flache Rheinuferzone‘, ‚Werksdeponie‘ und ‚Bauschuttdeponie Weiden‘ in Grenzach-Wyhlen beliefen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Diese Kosten hat BASF übernommen.

Sämtliche Untersuchungsarbeiten wurden so ausgeführt, dass für den Rhein und die Umwelt keine Gefahr bestand.

Die Flache Rheinuferzone kann theoretisch wieder genutzt werden. Bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten des Kesslergrube-Perimeters von Roche ist jedoch der Zugang nicht möglich, da der Rheinuferweg gesperrt ist.

Es liegen noch keine Pläne für eine zukünftige Nutzung vor.

Die Gemeinde Grenzach-Wyhlen wurde als Standortgemeinde über die Ergebnisse und allfällige weitere Schritte umfassend informiert.