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Die Werkfeuerwehr der BASF

Eine Institution mit viel Tradition - Erfahren Sie hier mehr über Entstehung, Entwicklung, Aufgaben und Selbstverständnis der BASF Werkfeuerwehr am Standort Ludwigshafen. 

1913, im Gründungsjahr der BASF-Fabrikfeuerwehr, begann für die BASF ein neues Zeitalter. Bislang war sie vor allem für Farbstoffe bekannt. Nun erschloss sich das Unternehmen ein völlig neues Geschäftsfeld: die Hochdrucktechnik.

Die Wache Nord im Stadtteil Oppau wurde bereits im Jahr 1913 bezogen. Ausgebaut, so wie wir sie jetzt kennen, wurde sie 1981. Die große Wache Süd, gegenüber des Besucherzentrums wurde 1923 bezogen und gilt seither als BASF-Hauptfeuerwache. Hier finden Sie unsere Wachen.

Das Team der Feuerwehrleute umfasst knapp 180 Personen (Stand 2019). Die Werkfeuerwehr hat unterschiedliche Aufgabenfelder und Funktionen  wie beispielsweise die Gefahrenabwehrplanung oder Globales Krisenmanagement. Hierbei ist Gert van Bortel der Leiter der Feuerwehr.

Der Fuhrpark der Werkfeuerwehr umfasst 46 Fahrzeuge. Außerdem werden sie durch modernste 4.0 Technik wie dem Einsatz von Drohnen unterstützt. 

Der Leiter der Werkfeuerwehr

Unser Fuhrpark    

Model-Feuerwehrautos

Mit viel Liebe zum Detail und ohne teure Materialien oder aufwändiges Werkzeug baut Löschmeister Simon Hofmann-Seehaus in seiner Freizeit die Fahrzeuge der BASF-Werkfeuerwehr nach.

Eine Institution mit Tradition

Im zweiten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts kam mit der Ammoniaksynthese ein bahnbrechendes Verfahren bei BASF zum Durchbruch. Der bittere Beigeschmack: Die Versuchsapparaturen von Miterfinder Carl Bosch waren zuvor regelmäßig explodiert. Angesichts dieser und weiterer Begleitphänomene des gerade anbrechenden Zeitalters der Hochdruckchemie rief das Management am 1. April 1913 eine eigene Werkfeuerwehr ins Leben. 

Zunächst waren die anfänglich 14 Feuerwehrmänner auf Schienenfahrzeugen unterwegs, zu denen sich ab den 20er Jahren auch Automobilspritzen hinzugesellten. Unser historisches Foto zeigt einen Löschzug auf einer schienengebundenen Motorspritze im Jahre 1930. Im Vergleich zur heutigen Ausstattung auffällig und zeittypisch ist der offene Aufbau des Fahrzeugs, ganz zu schweigen von der Dienstkleidung des Personals.