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Regionale Presse  |  28. Juli 2018
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Ludwigshafen

Blindgänger auf dem Gelände der BASF SE ist entschärft

Heute, 28. Juli 2018, haben Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz im Werksteil Süd der BASF SE in Ludwigshafen einen Blindgänger entschärft. Die Entschärfung begann kurz nach 10:00 Uhr und wurde kurz nach 11:00 Uhr erfolgreich abgeschlossen. Bei Sondierungsarbeiten war am 26. Juni der vordere Teil einer ursprünglich 500 Kilogramm schweren amerikanischen Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg inklusive Zünder gefunden worden. Für die Dauer der Entschärfung wurden in einem Umkreis von 300 Metern die Straßen gesperrt und die Rheinschifffahrt eingeschränkt. Eine Evakuierung oder Unterbrechung der Produktion war nicht erforderlich.

Gemeinsam mit dem Kampfmittelräumdienst des Landes Rheinland-Pfalz hatte BASF die notwendigen Maßnahmen für die Entschärfung erarbeitet. Zunächst war am 7. Juli der Blindgänger von seinem Fundort zu dem rund 200 Meter entfernten Ort verlagert worden. Dort wurde für die Entschärfung eine Sicherheitspyramide (Ramses) errichtet. Diese Pyramide ist eine Konstruktion mit einer Kantenlänge von 25 Metern und 6,50 Meter Höhe, die vor allem aus Sand besteht. Das Innere der Pyramide ist durch ein Zugangsrohr erreichbar.

Die Werkfeuerwehr sowie die BASF-Ambulanz standen in Bereitschaft. Eine Gefahr für Mitarbeiter und Bevölkerung bestand nicht.

Die zuständigen Behörden sind informiert.

 

P-18-271

Ursula von Stetten
Standort Ludwigshafen, Infrastruktur, Technik, Logistik, Umwelt & Sicherheit, Kunst & Kultur
Letzte Aktualisierung 28. Juli 2018