Regionale Presse  |  15. Juli 2021
Global
Ludwigshafen

BASF-Kultur im Jubiläumsjahr

Das Kulturprogramm der BASF hat eine lange Tradition: Ein Konzert des damaligen Pfalzorchesters, der heutigen Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, am 30. November 1921 im BASF-Feierabendhaus gilt als die Geburtsstunde des Engagements. 100 Jahre später gibt es ein breites Kulturangebot der BASF und auch in der Zukunft wird Kultur eine wichtige Rolle bei der BASF spielen: „Krisenzeiten schaffen Unsicherheiten. Der unschätzbare Wert der Kultur gerät dann leicht in Vergessenheit. Mit unseren Jubiläumsaktivitäten bekennen wir uns nach 100 Jahren erneut zum Kulturengagement am Standort Ludwigshafen. Als Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar wollen wir dazu beitragen, ein lebenswertes Umfeld für die Menschen in der Region zu schaffen. In diesem Sinne freuen wir uns auf eine spannende, festliche, erfolgreiche Jubiläumssaison“, so Dr. Uwe Liebelt, President Europäische Verbund Standorte.

Im Zentrum der Feierlichkeiten steht neben einem Konzertprogramm mit dramaturgisch-historischen Bezügen zum 100-jährigen Kulturengagement eine Festwoche vom 27. November bis zum 5. Dezember, deren Programm am 16. September vorgestellt wird. Weitere Aktivitäten rund um das Jubiläum sind eine historisch-poetische Illumination der Fassade des Feierabendhauses und eine Gesprächsreihe im Ernst-Bloch-Zentrum, in der mit Experten aus verschiedensten Bereichen über Themen an den Schnittstellen von Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft diskutiert wird.

Mit dabei ist außerdem der Hamburger Armin Chodzinski. Als Werkskünstler der Jubiläumssaison geht er Fragen nach wie „Was ist eigentlich Feierabend?! Was ist ein Feierabendhaus? Was könnte, müsste, sollte es sein? Und wann ist überhaupt mal Feierabend?“ In der Festwoche wird Chodzinski seine Recherche-Ergebnisse in Revue-Form präsentieren, einem Mix aus Kunst, Musik und dokumentarischen Schnipseln. FRBND !? (feierabend.haus)

Zum ersten Mal stehen vier Dirigentenpersönlichkeiten bei The Big Four im Mittelpunkt. Den Anfang macht Christoph Eschenbach, der seine erste Stelle als Chefdirigent bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz antrat. In Ludwigshafen tritt er mit dem Berliner Konzerthausorchester und dem Geiger Christian Tetzlaff auf. Mit dabei ist auch das London Philharmonic Orchestra mit seinem Dirigenten Vladimir Jurowski und der Geigerin Julia Fischer. Die US-Amerikanerin Karina Canellakis hat sich mit emotionsgeladenen Auftritten und interpretatorischer Tiefe schnell einen Namen gemacht. Sie gastiert mit dem Radio Filharmonisch Orchest. Den Abschluss der Big Four-Reihe macht dann Robin Ticciati mit dem Chamber Orchestra of Europe und dem Cellisten Jean-Guihen Queyras.

Die beiden Künstler, die für die Porträt-Reihe gewonnen werden konnten, sind der Klarinettist und Konzertdramaturg Reto Bieri und der Mandolinist Avi Avital. Bieri kuratiert drei exklusive Konzerte, die sich mit der aktuellen Tor 4-Fragestellung „Müssen wir denn noch reden?“ auseinandersetzen, darunter ein Programm mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Avital tritt unter anderem in dem Projekt „Between Worlds“ zusammen mit Ksenija Sidorova, Akkordeon, und Itamar Doari, Schlagzeug, auf.

In den Sinfoniekonzerten stehen ungewöhnliche Soloinstrumente wie Gitarre, Harfe, Akkordeon oder Mandoline im Mittelpunkt. Spielarten des musikalischen Dialogs präsentieren die beiden Kammermusikreihen. Während die Matineen vom Solovortrag bis zum Streichoktett die ganze Bandbreite möglicher Ensemblebesetzungen abbilden, verbinden sich an fünf Kammermusikabenden im BASF-Feierabendhaus herausragende Einzelkünstler zu überraschenden Künstlerkollektiven. Mit dabei unter anderem die beiden Künstler der Porträt-Reihen, Reto Bieri und Avi Avital, das Signum Saxophone Quartet und die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter.

In der Klavierreihe im BASF-Gesellschaftshaus treffen fünf vielversprechende Nachwuchstalente auf fünf ehemalige Protagonisten der Reihe, darunter Lars Vogt und Martin Helmchen, die beide am Beginn ihrer Karriere bei der BASF aufgetreten sind.

Das Eröffnungskonzert von Enjoy Jazz wird erneut im BASF-Feierabendhaus stattfinden. Seit seiner Gründung 1997 hat sich das Festival für Jazz und Anderes zu einem von Zuschauern und Kritikern gleichermaßen geschätzten und anerkannten Event entwickelt. Seit 2004 unterstützt BASF das Festival – nicht nur als Sponsor, sondern auch als Veranstalter eigener Konzerte. Unter anderem werden in Ludwigshafen John McLaughlin und Dionne Warwick zu sehen sein.

„Unser Jubiläum wollen wir als Anlass zum historischen Rückblick, zu wertvollen Einblicken und hoffnungsvollem Ausblick nutzen“, so Liebelt, „dabei haben wir für das Konzertprogramm und unser Kulturengagement in der Region neue Ideen ausprobiert und innovative Ansätze entwickelt.“

Begleitet wird die Jubiläumssaison von einem Sammelalbum unter dem Motto 100&. In Form von Bildern, Gedanken, Meinungen, Porträts und Erinnerungen blickt die BASF mal offen, mal kritisch, mal ein wenig stolz in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Im Laufe der Saison wird das Album nach und nach vervollständigt. Am Ende sollen es 100 Geschichten auf 100 Seiten werden.

Mehr zur Kultur im Jubiläumsjahr ist unter diesem Link zu finden: Kultur100 (basf.com)

In der gegenwärtigen Situation können kurzfristige Programm- oder Besetzungsänderungen leider nicht vermieden werden. Informationen über den aktuellen Stand der Veranstaltungen sind erhältlich unter www.basf.de/kultur.

Eintrittskarten für Veranstaltungen außerhalb der Abonnementreihen können derzeit nur online über die Warteliste reserviert werden.

 

Hinweis an die Redaktionen:

Da bei den Konzerten nur eine begrenzte Zahl von Karten verfügbar ist, bitten wir um rechtszeitige Reservierung von Pressekarten.

 

Ursula von Stetten
Ursula von Stetten
Standortpresse Ludwigshafen
P-21-252
Presse-Information
Avi Avital
Avi Avital - Foto: Christoph Köstlin
Christoph Eschenbach  Photo: Marco Borggreve
Christoph Eschenbach - Foto: Marco Borggreve
Karina Canellakis
Karina Canellakis - Foto: Mathias Bothor
Reto Bieri Musician    Photo: Marco Borggreve
Reto Bieri - Foto: Marco Borggreve
Letzte Aktualisierung 14. Juli 2021