Regionale Presse  |  5. Oktober 2022
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Das belgische Königspaar informierte sich bei ihrem Besuch des BASF-Standorts Ludwigshafen über die BASF-Klimaschutzziele.

Das belgische Königspaar informierte sich bei seinem Besuch des BASF-Standorts Ludwigshafen über die BASF-Klimaschutzziele (Bild: BASF)

Helena Volk
Helena Volk
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Ihre Majestäten König Philippe und Königin Mathilde von Belgien besuchten heute, den 5. Oktober, im Rahmen ihrer zweitägigen Reise durch Rheinland-Pfalz den BASF-Standort Ludwigshafen und informierten sich über die Klimaschutzmaßnahmen und -ziele des Unternehmens. BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Brudermüller und Dr. Melanie Maas-Brunner, Standortleiterin und Mitglied des Vorstands, begrüßten Ihre Majestäten im BASF-Besucherzentrum. Der belgische Botschafter in Deutschland, Geert Muylle, der deutsche Botschafter in Belgien, Martin Kotthaus, und Oliver Paasch, belgischer Ministerpräsident in der Regierung der deutschsprachigen Gemeinschaft, begleiteten das Königspaar. Auch die stellvertretende Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Katharina Binz, sowie die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt waren zu Gast.

Maas-Brunner erläuterte die Bedeutung des Standorts als größtes zusammenhängendes Chemieareal der Welt sowie als Verbundstandort, an dem Energieeffizienz seit der Unternehmensgründung eine besondere Rolle spielt. In der zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit neu eingerichteten 5. Etage des Besucherzentrums ging Brudermüller auf die Transformation des Unternehmens auf dem Weg zur Klimaneutralität ein und betonte: „Wir sind stolz, dass unser Verbundstandort in Antwerpen schon bald zu großen Teilen mit erneuerbarer Energie aus dem Windpark Hollandse Kust Zuid in der Nordsee versorgt werden wird. Dieser wird bei vollständigem Betrieb der größte Offshore-Windpark der Welt sein. Antwerpen soll der weltweit erste unserer Verbundstandorte sein, der klimaneutral sein wird. Um bis 2050 unser globales BASF-Ziel von Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen, benötigen wir große Mengen erneuerbarer Energie. Darüber hinaus arbeiten wir an völlig neuen Prozessen und Technologien. Für eine erfolgreiche Transformation ist ein gutes Zusammenspiel zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sehr wichtig und wir freuen uns über den Besuch des belgischen Königshauses, das sich schon seit vielen Jahren für Nachhaltigkeit einsetzt.“

Familienministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Katharina Binz sagte: „Die Transformation unseres Landes hin zur Klimaneutralität ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir in Rheinland-Pfalz mit ganzer Kraft angehen. Belgien kann bei der Versorgung unseres Landes mit grünem Wasserstoff ein wichtiger Partner sein. Die Landesregierung und die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens haben besprochen, den notwendigen energetischen Transformationsprozess in grenzüberschreitenden Kooperationen großregional und bilateral voranzutreiben. Die Lage unserer beiden Länder in direkter Nachbarschaft und im Zentrum Europas bietet große Potenziale für die Energieversorgung, die es zu nutzen gilt.“

„Die Erfolgsgeschichte der BASF – von einem Start-up des 19. Jahrhunderts, als diesen Begriff noch niemand im Sinn hatte, bis zum heutigen Weltkonzern – ist eng mit dem unbedingten Willen zu Forschung, Entwicklung und Innovation verbunden“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. „Der weltgrößte Chemiekomplex ist ein Musterbeispiel für permanente Optimierung von Abläufen und effizientester Ressourcennutzung bis zu den Grenzen des physikalisch Darstellbaren.“ Die BASF habe stets ein gutes Gespür für die globalen Megatrends gehabt und sei „hinsichtlich der Dekarbonisierung ein Vorreiter“ – auch in herausfordernden Zeiten“, so Schmitt. Der Konzern biete attraktive Arbeitsplätze, ist in der Ausbildung junger Menschen sehr engagiert und sei eng mit der Region verbunden.

Nach dem Rundgang im Besucherzentrum nahmen die Gäste an einer Werkrundfahrt teil. Dabei stand die Entwicklung klimafreundlicher Technologien, wie beispielsweise die weltweit erste Demonstrationsanlage für großtechnische, elektrisch beheizte Steamcracker-Öfen, im Fokus. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Förderprogramms „Dekarbonisierung in der Industrie“ gefördert.

 

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Das belgische Königspaar informierte sich bei ihrem Besuch des BASF-Standorts Ludwigshafen über die BASF-Klimaschutzziele.

Das belgische Königspaar informierte sich bei ihrem Besuch des BASF-Standorts Ludwigshafen über die BASF-Klimaschutzziele.

Foto: BASF

Letzte Aktualisierung 5. Oktober 2022