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Grenzach

Häufig gestellte Fragen zur Bauschuttdeponie Weiden

Die Bauschuttdeponie Weiden wurde bis 2002 mit Aushub und Bauschutt vom Werksgelände sowie mit Erdaushub vom Bau der Aldi-Filiale Grenzacher Horn verfüllt. Chemische Abfälle wurden keine festgestellt.

Durch konstantes Abpumpen von Grundwasser stellt die BASF sicher, dass aus der Bauschuttdeponie Weiden keine unerwünschten Stoffe in die Trinkwasserfassungen und in den Rhein gelangen. Es geht somit keine Gesundheitsgefährdung von der Bauschuttdeponie Weiden aus.

Die Detailuntersuchungen zwischen August 2016 und Dezember 2017 haben gezeigt, dass das Grundwasser unter der Bauschuttdeponie Weiden leicht mit Schadstoffen belastet ist. Aus diesem Grund haben die Behörden die Beobachtung des Grundwassers bis ins Jahr 2020 angeordnet. Danach werden die Behörden entscheiden, ob Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind.

Im Grundwasser wurden leichte Belastungen von Ammonium und Hexachlorbenzol festgestellt. Diese werden zunächst halbjährig über einen Zeitraum bis 2020 weiter beobachtet. Anhand der Resultate wird dann entschieden, ob weiterer Handlungsbedarf besteht.

Bei einer nachhaltigen Sanierung geht es der BASF darum, für jeden Altlastenstandort eine spezifische Lösung zu suchen. Diese soll sicherstellen, dass von den Altlasten auch in Zukunft keine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht.
Für die Planung der Sanierungsmaßnahmen sind die Resultate der Grundwasser-Beobachtung nötig, die bis im Jahr 2020 andauert. Auf Basis der dann vorliegenden Ergebnisse werden die Behörden entscheiden, ob und welche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind.

Die Bauschuttdeponie Weiden war schon lange als Verdachtsfläche eingestuft und wurde auch als solche bearbeitet. Die Einstufung war der Öffentlichkeit zugänglich. Der Stand der Altlastenbearbeitung in Baden-Württemberg wird jedes Jahr seit 1988 in der Altlastenstatistik des Landesamts für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg veröffentlicht.

Die Überwachung des Grundwassers bis ins Jahr 2020 soll Aufschluss über die Menge der enthaltenen Schadstoffe sowie deren Zu- oder Abnahme liefern. Aufgrund der dann vorliegenden Ergebnisse entscheiden die Behörden, ob Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind.

Die Kosten für die Detailuntersuchungen der Verdachtsflächen ‚Flache Rheinuferzone‘, ‚Werksdeponie‘ und ‚Bauschuttdeponie Weiden‘ in Grenzach-Wyhlen beliefen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Diese Kosten hat BASF übernommen.

Sämtliche Untersuchungsarbeiten wurden und werden so ausgeführt, dass für den Rhein und die Umwelt keine Gefahr besteht.

Die Gemeinde Grenzach-Wyhlen wurde als Standortgemeinde über die Ergebnisse und allfällige weitere Schritte umfassend informiert.

Es liegen noch keine Pläne für eine zukünftige Nutzung vor.

 

Die Gemeinde Grenzach-Wyhlen wird als Standortgemeinde über die Ergebnisse und allfällige weitere Schritte umfassend informiert.