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Grenzach

Häufig gestellte Fragen zur Werksdeponie 

Die Auffüllung setzt sich aus Erdaushub, Bauschutt, Schlacken und Aschen zusammen. Außerdem finden sich darin Rückstände aus der chemischen Produktion.

Durch konstantes Abpumpen von Grundwasser stellt die BASF sicher, dass aus der Werksdeponie keine unerwünschten Stoffe in die Trinkwasserfassungen und in den Rhein gelangen. Es geht somit keine Gefährdung von der Werksdeponie für das Trinkwasser aus.

Die Detailuntersuchungen zwischen August 2016 und Dezember 2017 haben gezeigt, dass im unteren Grundwasserleiter (Muschelkalk) im Bereich der Werksdeponie gewisse Prüfwerte überschritten werden. Aus diesem Grund haben die Behörden ergänzende Untersuchungen angeordnet. Nach Abschluss dieser Untersuchungen (voraussichtlich im Jahr 2021) und auf Basis der dann vorliegenden Ergebnisse werden die Behörden entscheiden, ob weiterer Handlungsbedarf besteht.

Im Bereich der Werksdeponie wurden Prüfwertüberschreitungen bei verschiedenen Parametern nachgewiesen. Während im Abstrom das sogenannte Emissionskriterium (Abstromfracht der Schadstoffe) im oberen Grundwasserleiter (Niederterrassenschotter) eingehalten wird, sind im unteren Grundwasserleiter (Muschelkalk) ergänzende Untersuchungen erforderlich. Nach Abschluss dieser Untersuchungen (voraussichtlich im Jahr 2021) und auf Basis der dann vorliegenden Ergebnisse wird entschieden, ob weiterer Handlungsbedarf besteht.

Bei einer nachhaltigen Sanierung geht es der BASF darum, für jeden Altlastenstandort eine spezifische Lösung zu suchen. Diese soll sicherstellen, dass von den Altlasten auch in Zukunft keine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht.


Für die Planung der Sanierungsmaßnahmen sind die Resultate der Untersuchung nötig. Nach Abschluss dieser Untersuchungen (voraussichtlich im Jahr 2021) und auf Basis der dann vorliegenden Ergebnisse werden die Behörden entscheiden, ob und welche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind.

Durch kontinuierliches Abpumpen des Grundwassers (3.500 m3 pro Tag) werden eine Ausbreitung der Schadstoffe und damit eine Kontamination der Trinkwasserfassungen zuverlässig verhindert, so dass keine Gefahr für Mensch und Umwelt besteht.
Dennoch wurde von der zuständigen Behörde ein weitergehender Untersuchungsbedarf festgestellt, weshalb konsequenterweise Detailuntersuchungen der Werksdeponie zwischen August 2016 und Dezember 2017 stattfanden. Ergänzende Untersuchungen laufen voraussichtlich bis 2021. Dieses Vorgehen entspricht dem üblichen technischen und rechtlichen Vorgehen bei der Altlastenbearbeitung.

Die Werksdeponie war schon lange als Verdachtsfläche eingestuft und wurde auch als solche bearbeitet. Die Einstufung war der Öffentlichkeit zugänglich. Der Stand der Altlastenbearbeitung in Baden-Württemberg wird jedes Jahr seit 1988 in der Altlastenstatistik des Landesamts für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg veröffentlicht.

Die ergänzende Detailuntersuchung, die voraussichtlich bis 2021 dauern wird, soll die möglichen Auswirkungen der Schadstoffe im unteren Grundwasserleiter ermitteln. Aufgrund der Ergebnisse entscheiden die Behörden, ob Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind.

Die Kosten für die Detailuntersuchungen der Verdachtsflächen ‚Flache Rheinuferzone‘, ‚Werksdeponie‘ und ‚Bauschuttdeponie Weiden‘ in Grenzach-Wyhlen beliefen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Diese Kosten hat BASF übernommen.

Sämtliche Untersuchungsarbeiten wurden und werden so ausgeführt, dass für den Rhein und die Umwelt keine Gefahr besteht.

Das Areal kann nach Abschluss der Detailuntersuchung bzw. nach Durchführung allfälliger Sanierungsmaßnahmen uneingeschränkt wieder genutzt werden.

Es liegen noch keine Pläne für eine zukünftige Nutzung vor.

Die Gemeinde Grenzach-Wyhlen wird als Standortgemeinde über die Ergebnisse und allfällige weitere Schritte umfassend informiert.