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Regionale Presse  |  1. September 2020
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Ludwigshafen

Ausbildungsstart 2020: BASF begrüßt 820 junge Menschen am Standort Ludwigshafen

Den BASF-Werksausweis und die Arbeitskleidung bekommen, die Kollegen und
die Ausbilder kennenlernen, Sicherheitseinweisungen erhalten – viel Neues erwartet die neuen Auszubildenden an ihrem ersten Tag bei BASF. In diesem Jahr starten 820 junge Menschen ihre Ausbildung, ihr duales Studium oder in den Startprogrammen bei der BASF und im BASF Ausbildungsverbund am Standort Ludwigshafen.

„Ausbildung bei BASF bedeutet Verlässlichkeit und Qualität mit langer Tradition. Dazu stehen wir weiterhin und auch während der Corona-Pandemie haben wir dieses Engagement nicht zurückgeschraubt. Gerade jetzt ist es enorm wichtig, den Jugendlichen bei ihrer Berufsausbildung Sicherheit und Perspektive zu geben“, sagt Michael Heinz, Vorstandsmitglied und Standortleiter. „Besonders freut mich, dass wir in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie über 1.600 Bewerbungen mehr bekommen haben als im Vorjahr. Das zeigt, dass die jungen Menschen gerne zu uns kommen, unser Ausbildungsengagement gefragt ist und wir als BASF mit unseren knapp 30 Ausbildungsberufen am Standort Ludwigshafen ein attraktiver Arbeitgeber sind.“

BASF bildet am Standort Ludwigshafen weiterhin auf hohem Niveau aus. 2020 ist es BASF trotz der aktuell herausfordernden Zeiten gelungen, die Gesamtzahl der Ausbildungsplätze am Standort Ludwigshafen zu erhöhen. „So werden Ende dieses Jahres voraussichtlich rund 2.370 junge Menschen in Ausbildung sein. Das sind mehr als im Vorjahr. Wir sichern damit langfristig unseren Bedarf an Fachkräften und bereiten uns darauf vor, dass viele ältere Mitarbeiter insbesondere in Produktion und Technik in den kommenden Jahren in Ruhestand gehen werden“, sagt Dr. Markus Hermann, Leiter Aus- und Weiterbildung der BASF SE. Details zu den Zahlen sind der Tabelle auf Seite 5 der Pressemitteilung zu entnehmen.

Teamgeist und viel Engagement während der Corona-Pandemie

Dass der Ausbildungsstart 2020 coronabedingt ein besonderer sein würde, war
im Frühjahr schnell klar. Während die Auszubildenden ab Mitte März fast alle
virtuell zu Hause lernten, wurden digitale Formate, wie z. B. Livestreams mit Auszubildenden und Ausbildern sowie Online-Bewerbermessen, auf die Beine gestellt, um die abgesagten Ausbildungsmessen zu ersetzen. Gleichzeitig lief der Bewerbungsprozess weiter, wurde aber den aktuellen Bedingungen angepasst und in weiten Teilen ebenfalls auf digitale Möglichkeiten umgestellt. So fanden beispielsweise die Bewerbungsgespräche für die letzten freien Ausbildungsplätze per Video und Telefon statt.

„Unsere Ausbilder haben in den vergangenen Wochen und Monaten einen tollen Job gemacht. Sie haben von heute auf morgen Konzepte für virtuelles Lernen aufgesetzt, ab Mitte Juni die schrittweise Rückkehr der Auszubildenden in die Präsenzausbildung organisiert und die Einstellung der neuen Azubis vorbereitet“, sagt Hermann. „Bei allen Aktivitäten der Ausbildung steht die Gesundheit und Sicherheit unserer Azubis und Mitarbeiter an erster Stelle. Deshalb haben wir uns entschieden, die Einstellung der Azubis in diesem Jahr auf zwei Tage zu verteilen, um die notwendigen Abstands- und Hygienemaßnahmen einhalten zu können.“ Das bedeutete unter anderem, dass die Gruppengröße der Willkommensrunden am Einstelltag verkleinert und zeitliche Überschneidungen der verschiedenen Berufsgruppen vermieden wurden. Statt in zentralen Begrüßungsveranstaltungen hieß Dr. Markus Hermann die neuen Azubis dieses Jahr per Videobotschaft willkommen, die sich die Gruppen in ihren jeweiligen Räumen ansahen.

Stärkung der Digitalisierung in der Ausbildung

Während die Organisation der zwei Einstelltage auf Hochtouren lief, wurde auch die Digitalisierung der Ausbildung weiter vorangebracht. „Digitale Lernmodule und
-methoden spielen eine immer bedeutendere Rolle – um individuelles und flexibles Lernen zu fördern. Das hat uns vor allem in den vergangenen Monaten, in denen unsere Auszubildenden zu Hause gelernt haben, sehr geholfen und da werden wir weiter investieren“, sagt Hermann. „Als BASF-Ausbildung ist es unsere Aufgabe, die Handhabung neuer Technologien und neue Wege der Wissensvermittlung zusammenzubringen.“ Pünktlich zum diesjährigen Ausbildungsstart nahm BASF im Juli das neue Virtual-Reality-Ausbildungstechnikum in Betrieb, in dem angehende Chemikanten mit VR-Brille lernen, wie Anlagenteile miteinander zusammenhängen und wie eine Anlage bei einzelnen Arbeitsschritten reagiert. Zudem bearbeiten sie im virtuellen Technikum zahlreiche Lern- und Arbeitsaufträge.

Nachdem vor zwei Jahren erste Ausbildungsgruppen mit Tablets ausgestattet wurden, wird das Projekt „DidA – Digitalisierung in der dualen Ausbildung“ jetzt auf weitere Azubi-Gruppen ausgeweitet. Insgesamt hat BASF dann rund 1.100 Auszubildende sowie duale Studenten mit Tablets und Laptops ausgestattet.

BASF wirbt mit neuer Imagekampagne für Ausbildung

BASF sieht in der Förderung von jungen Menschen einen zentralen Faktor für den Erfolg des Unternehmens. „Unser Standort braucht gut ausgebildete junge Menschen. Mit unserem Ausbildungsangebot investieren wir in die Zukunft von BASF. Die jungen Menschen, die bei uns ihre Ausbildung beginnen, bringen nicht nur fachliche, sondern auch persönliche Stärken in das Unternehmen ein“, sagt Hermann.

Dieser Gedanke spiegelt sich in der neuen Azubi-Kampagne „MEET.US.NOW.“ wider, die Anfang Mai gestartet wurde. Die Generation Z erwartet von künftigen Arbeitgebern Offenheit, Transparenz sowie Klarheit bei Aufgaben und Strukturen und sehnt sich gleichzeitig nach Authentizität und Verlässlichkeit – bei der Berufsorientierung, während des Bewerbungsprozesses und bei der Ausbildung selbst. Die neue Azubi-Kampagne greift dies inhaltlich und grafisch auf und holt die jungen Menschen dort ab, wo sie stehen, mit all ihren Erwartungen und Sehnsüchten nach Verlässlichkeit und klarer Orientierung.

Verlässlichkeit gibt es auch bei der Übernahme im Anschluss an die Ausbildung. Denn vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird der Bedarf an Fachkräften vor allem in den Bereichen Produktion und Technik weiter steigen. Deshalb bietet BASF nicht nur eine hochwertige Ausbildung, sondern darüber hinaus sehr gute Chancen auf eine unbefristete Übernahme im Anschluss an die Ausbildung. 2020 sind rund 500 junge Menschen nach Abschluss ihrer Ausbildung von der BASF SE übernommen worden. Damit lag die Übernahmequote wieder bei über 90 Prozent.

Wer noch nicht genau weiß, welcher Ausbildungsberuf passen könnte, dem
kann der neue BASF-Ausbildungsfinder eine erste Orientierung bieten https://ausbildung.basf.com/. Dort bekommen die Jugendlichen nach Angabe ihres voraussichtlichen Schulabschlusses, ihrer Lieblingsfächer sowie ihrer persönlichen Interessen und Fähigkeiten Vorschläge für geeignete Ausbildungsberufe bei BASF, auf die sie sich direkt bewerben können.

Die Rekrutierung für den Ausbildungsstart 2021 läuft bereits. Jugendliche, die im kommenden Jahr ihre Ausbildung bei BASF beginnen möchten, können sich online bewerben. Weitere Informationen zu den freien Ausbildungschancen gibt es unter www.basf.com/ausbildung oder bei der kostenfreien Azubi-Hotline der BASF unter 00 800 – 33 0000 33.

Berufsorientierung online möglich

Die Berufsorientierung vor Ort ist aktuell nur eingeschränkt möglich. Deshalb bietet die BASF für interessierte Bewerber Online-Formate wie Azubi-Live-Chats auf Instagram basf_ausbildung oder nimmt an virtuellen Messen wie „katapult“ am 7. November teil. Berufsorientierung für Schulgruppen bietet die BASF aktuell als Webinar an. Die Anmeldung erfolgt jeweils über den Lehrer. Aktuelle Informationen dazu gibt es unter www.basf.com/berufsorientierung.

Meisterausbildung und Fachkräfteentwicklung

Nicht nur die Auszubildenden starten in einen neuen beruflichen Lebensabschnitt. Auch für rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Produktion und Technik geht es beruflich einen Schritt weiter. Sie beginnen bei BASF ihre dreijährige Meisterqualifizierung in den Fachrichtungen Metall, Elektro bzw. Chemie. Ihr Ziel ist es, nach Ende des Qualifizierungsprogramms als betriebliche Führungskraft mehr Fach- und Personalverantwortung im Betrieb zu übernehmen. „Um die Zukunft unseres Standortes erfolgreich zu gestalten, legen wir viel Wert auf eine entsprechende Qualifikation unserer erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Hermann. „Denn eines wissen wir: Wir brauchen mehr denn je gut ausgebildete Fachkräfte – egal, ob als Schulabgänger, Quereinsteiger oder erfahrene Fachkraft. Auf eine gute Aus- und Weiterbildung kommt es an.“

Ausbildung bei BASF in Zahlen:

Azubi-Zahlen

2019

2020

alle Jahrgänge am Standort Ludwigshafen zum 31.12.

2.335

 2.370

 

 

 

 

 

neue Azubis deutschlandweit
zum 1. September gesamt

1.190

1.080

davon

 

 

Standort Ludwigshafen

715

690 

BASF‑Ausbildungsverbund:

Startprogramme und  Ausbildungskooperation mit Kontraktoren

185

130

Weitere Gruppengesellschaften in  Deutschland

290

260

 

 

 

Quereinsteigerprogramm für Mitarbeiter in der Produktion

100

100

 

 

P-20-277

Presse-Information

Presse-Information

BASF-Ausbildungsstart

Simone Schmidt überprüft die Einstellunterlagen von Manuel Kopf, der eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik beginnt. Ebenso wie Dennis Schnall (links) und Marvin Obermann (rechts).

BASF-Ausbildungsstart

Begrüßt wird Mohammed Milad von Iris Schmitz, die die letzten Einstellunterlagen überprüft und weitere Hinweise zum Ablauf am Einstelltag gibt.

BASF-Ausbildungsstart

Eine wichtige Station am Einstelltag für die neuen Azubis: die Einkleidung mit der persönlichen Schutzausrüstung, die die Azubis auf diesem Bild in den Tüten tragen.  

BASF-Ausbildungsstart

Daniela Kalweit, Leiterin Rekrutierung Auszubildende BASF SE, und Dr. Markus Hermann, Leiter Aus- und Weiterbildung BASF SE, beim diesjährigen Pressegespräch zum Ausbildungsstart.

BASF-Ausbildungsstart

Adrian Vorbach wird für das neue Ausbildungsmotiv von Gerald Schilling fotografiert.

Letzte Aktualisierung 8. September 2020