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21. Mai 2019
Österreich
Nachhaltigkeit

BASF ist Partner des BIM-Projekts „SPHERE“ für nachhaltiges Bauen der Europäischen Union

21.05.2019

BASF ist Partner des Projekts „SPHERE“ der Europäischen Union. Ziel ist die Entwicklung einer Software, um Gebäude mit einer Digital-Twin-Plattform virtuell nachzubilden und so ihre Energieeffizienz zu steigern, ihren Lebenszyklus zu optimieren und Kosten zu senken.

Für den „virtuellen Zwilling“ werden vielfältige Informationen zur Bauweise, Design, Herstellung der Baustoffe, Baubestandteilen sowie dem Bauprozess herangezogen. Die EU fördert das Projekt mit 7,4 Millionen €, das Gesamtvolumen beträgt 12,8 Millionen €.

Grundlage der neuen Digital-Twin-Plattform ist das Building Information Modelling (BIM) – eine Technologie, bei der die Bauexperten von Master Builders Solutions®, der globalen BASF-Marke für bauchemische Lösungen, über weitreichende Expertise verfügen: Anfang des Jahres startete Master Builders Solutions sein „Virtual Design and Construction Resource Center“ mit digitalen Angeboten zu BIM und zur Wahl der richtigen Produkte, Spezifikationen und Anwendungen seiner Bau-Produkte. „Virtuelle Gebäudemodelle sind für uns der Schlüssel für die Gebäudeplanung der Zukunft“, erklärt Philipp Kley, Senior Vice President Construction Chemicals Europe bei BASF. „Mit innovativen Software-Technologien möchten wir in der Baubranche beim Thema Industrie 4.0 eine führende Rolle einnehmen.“

Das BIM-Portfolio von Master Builders Solutions ist das größte in der bauchemischen Industrie – es umfasst bereits heute mehr als 200 BIM-Objekte und wird schon bald mehr als 400 Revit-Modelle aus dreizehn verschiedenen Industriesegmenten enthalten. Diese Expertise kann BASF im SPHERE-Projekt einbringen: „Wir freuen uns sehr, dieses EU-Projekt mit unserem Know-how zu unterstützen und gemeinsam mit Partnern aus zehn verschiedenen Ländern an der Weiterentwicklung virtueller Gebäudemodelle zu arbeiten“, erklärt Olivier Bayard, Regional Business Segment Manager Admixture Systems Europe bei BASF. „So wollen wir zu einer gesteigerten Energieeffizienz von Gebäuden beitragen und die Kosten von Bauprojekten senken. Dabei profitieren Planer und Bauherren in allen Projektphasen von einem Digital-Twin-Modell: von der Planung über den Bau, die Instandhaltung und die Sanierung bis hin zum Abriss.“

Das Building Information Modeling (BIM) eröffnet neue Möglichkeiten bei der Gebäudeplanung der Zukunft. 

EU-Rahmenprogramm „Horizont 2020“ für Forschung und Innovation

Neben BASF gehören unter anderem Software-Spezialisten, Architekten, Ingenieure sowie Forschungs- und Technologiezentren zum SPHERE-Konsortium. Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem „Horizont 2020“-Programm für Forschung und Entwicklung der Europäischen Union gefördert unter der Förderungsnummer 820805. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Das SPHERE-Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und ist bis Herbst 2022 angesetzt. Die Digital-Twin-Plattform und die verschiedenen Tools der neuen Software sollen an Hand von vier Neubau- und Renovierungsprojekten in Italien, Finnland, Österreich und den Niederlanden getestet und zur Marktreife gebracht werden.

Letzte Aktualisierung 13. Jänner 2020