Ein männlicher und eine weibliche Landwirtin stehen im Freien in Südamerika, mit dem Rücken zur Kamera, und beobachten eine Drohne am Himmel. Der Mann hält ein Tablet und zeigt auf die Drohne. Die Frau schaut ebenfalls zur Drohne. Ein Lichtwirbel schwebt zwischen ihnen.

Wir schaffen Veränderung

Innovationen vom Feld auf den Teller

Vom Anbau von Kulturpflanzen auf dem Feld bis hin zur Verpackung, die die Lebensmittel, die wir essen, schützt – jede Entscheidung betrifft die Welt um uns herum. Mit innovativen Lösungen für die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion überdenkt BASF die Art und Weise, wie Lebensmittel hergestellt und konsumiert werden. Erfahren Sie, wie wir Veränderungen schaffen, um eine wachsende Bevölkerung zu ernähren.

Eine Landwirtin mit Latzhose und Hut hält ein Tablet und untersucht Pflanzen auf einem sonnigen Feld. Ein Lichtwirbel schwebt in der Nähe des Tablets. Auf der linken Seite des Bildes steht der Text: „Das Potenzial der digitalen Landwirtschaft.“
Eine Landwirtin mit Latzhose und Hut hält ein Tablet und untersucht Pflanzen auf einem sonnigen Feld. Ein Lichtwirbel schwebt in der Nähe des Tablets. Auf der linken Seite des Bildes steht der Text: „Das Potenzial der digitalen Landwirtschaft.“

Von der Aussaat bis zur Ernte stehen Landwirte auf der ganzen Welt vor großen Herausforderungen: Sich verändernde Wetterbedingungen, begrenzte natürliche Ressourcen und die Bedürfnisse einer wachsenden Bevölkerung. Bis 2050 müssen die Landwirte so viel Nahrung produzieren, wie in der gesamten Menschheitsgeschichte konsumiert wurde, und dabei die Produktivität um 50 % steigern, während ihnen die gleiche Menge an Ackerland zur Verfügung steht (FAO).  

Digitale Tools sind eine bewährte Lösung, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Mithilfe von Sensoren, Satellitenbildern, Drohnen, Daten und KI können Landwirte die Bodenqualität, die Pflanzengesundheit, das Wetter und andere Variablen analysieren, um fundiertere Entscheidungen über Pflanzung, Düngung sowie Schädlings- und Krankheitsbekämpfung zu treffen.

Das Agrargeschäft von BASF ist entschlossen, bis 2030 digitale Technologien auf mehr als 400 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zu bringen. An der Spitze dieser digitalen Transformation steht das BASF-Team hinter xarvio® Digital Farming Solutions.  

Ein Landwirt steht in einem Feld mit gelben Rapsblüten, hält ein Smartphone und untersucht die Pflanzen. Im Hintergrund erstreckt sich eine weite Landschaft mit weiteren gelben Blüten und grünen Hügeln unter klarem Himmel.

Unsere Programmierer, Analysten, Agronomen und digitalen Experten entwickeln innovative Lösungen, die agronomische Empfehlungen bis hin zu einzelnen Feldern bestimmen können. Technologien wie intelligente Sprühgeräte und Drohnen ergänzen unsere digitalen Landwirtschaftsplattformen weiter. Dieser datengesteuerte Ansatz stellt sicher, dass Pflanzen genau die richtigen Inputs am richtigen Ort zur richtigen Zeit erhalten, was zu höheren und besseren Erträgen, reduzierten Emissionen und geringeren Auswirkungen auf die natürlichen Ressourcen und die Umwelt führt. Gleichzeitig können Landwirte durch höhere Effizienz und mehr Komfort Zeit und Geld sparen.  

Die Transformation der weltweiten Lebensmittelsysteme ist eine gewaltige Aufgabe. Kein Landwirt oder Unternehmen kann dies allein bewältigen. Aber wir bei BASF glauben, dass unsere Fähigkeiten und Ressourcen als Katalysatoren für Veränderungen in der Welt der Landwirtschaft wirken können. 

Verpackungsbeutel, der von Kunststoffgranulat zu Erde mit sprießender Tomatenpflanze übergeht, vor grünem Hintergrund mit orangefarbenem Kreislichteffekt. Texteinblendung: „Verpacken, schützen, recyceln"
Verpackungsbeutel, der von Kunststoffgranulat zu Erde mit sprießender Tomatenpflanze übergeht, vor grünem Hintergrund mit orangefarbenem Kreislichteffekt. Texteinblendung: „Verpacken, schützen, recyceln"

Heute Carbonara, morgen Kompost

Ein vertrauter Moment: Die Pasta ist schnell gekocht, die Soße verteilt, das Essen beendet und schon steht man da mit der leeren Verpackung in der Hand – und der Frage: Recyling oder Restmüll? Die Entscheidung ist wichtig, aber wie oft ist man sich unsicher, was die richtige Lösung ist. Und bis jetzt war die Antwort darauf selten einfach. 

Hand hält eine weiße kompostierbare Speiseschale mit Tortillachips, Salsa-Dip und Snacks an einem Imbissstand.

Flexible Lebensmittelverpackungen müssen viel leisten. Sie müssen fettige, flüssige und saure Inhalte aufnehmen können, weswegen sie oft eine dünne Kunststoffbarriere auf der Innenseite haben. Problematisch wird es, wenn diese Schicht mit Papier oder Karton verbunden ist: Was von außen nachhaltig wirkt, lässt sich zusammen mit Papierabfällen oft nur schwer oder gar nicht recyceln – insbesondere, wenn noch Lebensmittelreste vorhanden sind.

Diese Problematik versuchen BASF-Forscher mit ecovio® zu lösen – einem zertifiziert kompostierbaren Biokunststoff, der das Lebensende flexibler Lebensmittelverpackungen neu denkt. Beispielsweise als dünne Schutzschicht auf Papier oder Karton eingesetzt, schützt er vor Fett, Flüssigkeiten, Sauerstoff und Feuchtigkeit. Gleichzeitig ermöglicht ecovio, dass verschmutzte Verpackungen kompostiert oder – bei geringer Verschmutzung – zusammen mit dem Altpapier recycelt werden können. So wird Verantwortung die einfachere Wahl.

Abgestimmt auf unterschiedliche Lebensmittel, kann flexible Verpackung mit ecovio-Barriere gemeinsam mit organischen Abfällen entsorgt werden – sei es im Heimkompost oder in industriellen Kompostieranlagen, sofern dies die jeweiligen gesetzlichen Vorgaben erlauben. Anstatt auf Deponien zu landen oder verbrannt zu werden, können gebrauchte Verpackungen so zur Kompostbildung beitragen, die die Bodengesundheit verbessert und das Wachstum neuer Lebensmittel unterstützt. Verpackungsabfälle werden damit Teil eines größeren natürlichen Kreislaufs.

Manchmal bedeutet Innovation nicht, alles auf einmal zu verändern, sondern die alltäglichen Dinge neu zu gestalten, die wir kaum wahrnehmen. Wenn flexible Verpackungen gezielt darauf ausgelegt sind, das organische Recycling durch Aufmerksamkeit für entscheidende Details zu fördern, kann dies dazu beitragen, Lebensmittelverpackungen einem echten Kreislauf näherzubringen. 

Auch andere Verpackungsinnovationen tragen dazu bei, Ihre Lieblingslebensmittel frisch zu halten und gleichzeitig unseren Planeten zu schützen.  

Stellen Sie sich Ihren Lieblingskäse vor, verpackt in einem Material, das seine Qualität bewahrt und gleichzeitig recycelbar ist. Oder eine Flasche aus Papier, die für Flüssigkeiten geeignet ist und sich nahtlos in bestehende Recyclingsysteme integrieren lässt. 

Ein Mann und ein Kind stehen in einer Küche und bereiten gemeinsam frisches Gemüse zu. Ein Lichtwirbel schwebt über der Arbeitsfläche. Der Text lautet: „Saatgut für die Zukunft.“
Ein Mann und ein Kind stehen in einer Küche und bereiten gemeinsam frisches Gemüse zu. Ein Lichtwirbel schwebt über der Arbeitsfläche. Der Text lautet: „Saatgut für die Zukunft.“

Haben Sie schon einmal in ein Sandwich gebissen, nur um festzustellen, dass das Brot durch die Tomate durchweicht wurde, sich mit einer Wassermelone abgemüht, die zu groß ist, um sie alleine zu essen oder Tränen vergossen beim Zwiebelschneiden? BASF geht diese alltäglichen Herausforderungen mit innovativen Lösungen an und verbessert so unsere tägliche Erfahrung mit Lebensmitteln. 

Mithilfe konventioneller Saatzuchttechniken haben die Experten von BASF neue Obst- und Gemüsesorten entwickelt, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Die BASF Intense™-Tomatenlinie ist darauf ausgelegt, ihren Saft nach dem Schneiden zu behalten und so ihre Textur und ihren Geschmack zu bewahren. Perfekt für Sandwiches und Salate bietet sie zudem eine längere Haltbarkeit und ein geringeres Risiko für Bakterien. 

BASF hat auch den Bedarf an kleineren Kulturpflanzen erkannt, was zur Entwicklung von Kisy führte, der ersten Snack-Wassermelone unter 1 kg. 

Zwei Personen halten ausgehöhlte Wassermelonen, die mit einem roten Getränk gefüllt sind, jeweils mit einem schwarzen Strohhalm. Eine Person ist nicht sichtbar, die andere trägt ein weißes Hemd und eine Hose mit Blumenmuster.

Um das Kocherlebnis weiter zu verbessern, hat das BASF-Team Sunions® entwickelt, die weltweit erste tränenfreie Zwiebel. Solche Innovationen verbessern nicht nur die Qualität und Vielseitigkeit von Obst und Gemüse, sondern tragen auch dazu bei, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, was sich positiv auf Verbraucher und Umwelt auswirkt.

Ein Landwirt mit Hut steht im Freien auf einer Holzterrasse neben mehreren Kisten mit verschiedenen Tomatensorten.
Podcast
Die Reise der Tomate: Von der Wildpflanze zum globalen Grundnahrungsmittel
In dieser Podcast-Episode verfolgt Jane Craigie die Ursprünge der bescheidenen Tomate von einem kleinen haarigen Exemplar bis hin zu einer saftigen, prallen roten Frucht 
Nahaufnahme eines Landwirts, der zwei frisch geerntete Zwiebeln mit noch anhaftender Erde in den Händen hält.
Podcast
Sunions: Die tränenfreie Zwiebelrevolution
In 30 Jahren Pflanzenzucht wurde die Sunion entwickelt – eine süßere, weniger scharfe Sorte, die den tränenverursachenden Effekt ausmerzt. 
Nahaufnahme verschiedener Lebensmittel in braunen Papierbehältern. Eine Hand bereitet das Essen zu. Im Hintergrund befinden sich Metallschüsseln mit weiteren Zutaten.
Podcast
Lebensmittel neu überdenken: Nachhaltigkeit vom Bauernhof bis in die Stadt
Die Verbesserung der landwirtschaftlichen Nachhaltigkeit geht über die Nahrungsmittelproduktion hinaus und befasst sich mit dem Klimawandel, dem Ressourcenschutz und der Ausweitung natürlicher Räume.

Erfahren Sie, wie BASF den Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft vorantreibt