Eine unabhängige Studie der ETH Zürich zeigt eindrucksvoll: Das Recycling von einem Kilogramm Autoschredder-Rückständen mit drei Kilogramm biogenem Material reduziert die Treibhausgasemissionen um mehr als drei Kilogramm CO₂-Äquivalente verglichen mit der Verbrennung unter Energierückgewinnung.
Wir schaffen Veränderung
Mobilität neu gedacht
Jeden Tag steigen Milliarden von Menschen ins Auto, setzen sich in den Bus oder überqueren die Straße – ganz selbstverständlich. Mobilität prägt unser modernes Leben, doch die dahinterstehenden Materialien und Systeme stehen zunehmend unter Druck: Sie müssen intelligenter, sauberer und zirkulärer werden. BASF nimmt diese Herausforderung zum Anlass, die gesamte Wertschöpfungskette neu zu betrachten – von Kunststoffen im Fahrzeug bis zum Asphalt unter den Reifen – mit dem Ziel, jeden Streckenabschnitt ein Stück nachhaltiger zu gestalten.
Kunststoffe sind in modernen Fahrzeugen allgegenwärtig: im Armaturenbrett, in Türen, Stoßstangen und im Motorraum. Pro Fahrzeug kommen insgesamt rund 200 Kilogramm Kunststoff in der Produktion zum Einsatz, um die Fahrzeuge leichter und leistungsfähiger zu machen.
Doch wenn ein Auto das Ende seiner Lebensdauer erreicht, lassen sich diese Kunststoffe deutlich schwieriger zurückgewinnen. Sie sind häufig mit anderen Materialien vermischt oder faserverstärkt. Im Laufe der Zeit verlieren sie durch die hohen Temperaturen an Qualität und werden zudem mit Öl, andere Flüssigkeiten sowie Schmutz verunreinigt. Konventionelle Entsorgungsverfahren führen zu einem geschredderten Reststoffgemisch aus Schaumstoffen, Kunststoffen, Folien, Metall- und Lackpartikeln, das sich nur schwer trennen und recyceln lässt. Tatsächlich wird derzeit weniger als ein Fünftel der Kunststoffe eines Altfahrzeugs recycelt. Der Großteil wird verbrannt oder deponiert.
BASF arbeitet gemeinsam mit Automobilherstellern daran, das zu ändern. Forscher untersuchen derzeit neue innovative Ansätze, um diesen Materialien in zukünftigen Fahrzeugen ein zweites Leben zu schenken.

Zunehmend hoher Verkehr, scheinbar endlose Baustellen und extreme Wetterbedingungen belasten unsere Straßen. Mit B2Last® bietet BASF ein nachhaltiges Produkt für die Asphaltindustrie an, das den Straßenbau verändert.
Das neue Bitumen-Additiv wurde entwickelt, um Straßenoberflächen widerstandsfähiger und langlebiger zu machen. Es reduziert den CO2-Fußabdruck während des gesamten Herstellungs- und Straßenbauprozesses. Außerdem kann die Asphaltierung mit B2Last bei niedrigeren Temperaturen erfolgen, was die freigesetzten Emissionen reduziert und Baustellen sicherer und umweltfreundlicher macht.
Wenn Sie also das nächste Mal auf einer Autobahn ohne Schlaglöcher unterwegs sind, hat vielleicht auch B2Last seinen Teil dazu beigetragen.












