Zwei Bürostühle nebeneinander vor schwarzem Hintergrund: links ein türkiser Netzstoffsessel mit schwarzem Gestell und Rollen, rechts ein terrakottafarbener Sessel mit weißem Rahmen. Dekorative Lichtwirbel in Orange und Grün flankieren die Stühle.

Wir schaffen Veränderung

Innovationen für modernes Wohnen

Der Stuhl im Wohnzimmer, die Take-Away-Verpackung von letzter Nacht, der Bildschirm, auf den wir schauen, und die Jacke neben der Tür: Viele Dinge unseres täglichen Lebens sind leicht zu übersehen – ebenso wie die Materialien, aus denen sie bestehen. Und doch erzählt jedes einzelne eine Geschichte über Design, Leistung und zunehmend auch über Verantwortung. Je stärker sich die Produktion an den Anforderungen von morgen ausrichtet, desto deutlicher wird: Lösungen können praktisch sein und gleichzeitig inspirieren. Das zeigen auch diese BASF-Produkte.

A woman with long brown hair, holds a cotton plant close to her face. A light swirl is visible above the cotton plant. The text reads “From seed to sow”.
A woman with long brown hair, holds a cotton plant close to her face. A light swirl is visible above the cotton plant. The text reads “From seed to sow”.

Ein guter Stuhl ist darauf ausgelegt, viele Jahre zu halten. Er behält seine Form, bleibt bequem und wird so selbstverständlich Teil eines Raumes, dass man ihn kaum noch wahrnimmt. Diese Zuverlässigkeit ist kein Zufall. Seit Jahrzehnten ermöglicht Polyurethanschaum diesen Komfort und bietet eine Haltbarkeit und Elastizität, die nur wenige Materialien erreichen. 

Doch selbst der beste Stuhl hält nicht ewig. Irgendwann ist er am Ende seines Lebenszyklus angekommen. Und dann? 

Bislang landen die meisten Polstermöbel auf der Deponie, weil der darin üblicherweise verwendete Schaumstoff eine große Herausforderung in Sachen Recycling ist. Er lässt sich nicht einfach einschmelzen und wiederverwenden. Zwar kann er zerkleinert und neu gepresst werden, doch das Ergebnis ist ein deutlich minderwertigeres Material mit begrenzten Einsatzmöglichkeiten. Chemisches Recycling ist theoretisch möglich, aber in der Praxis meist zu teuer. So landen jedes Jahr Milliarden von Sofas, Stühlen und Matratzen im Müll. 

Entdecken Sie mehr über V-Foam 

Nahaufnahme eines orangefarbenen Reißverschlusses an einer Tasche mit einem Lichtwirbel. Der Text lautet: „Eine neue Art von Leder."
Nahaufnahme eines orangefarbenen Reißverschlusses an einer Tasche mit einem Lichtwirbel. Der Text lautet: „Eine neue Art von Leder."

Weich im Griff, hochwertig im Aussehen und langlebig in der Nutzung – lederähnliche Materialien stehen für Qualität und Komfort. Ihre Herstellung kann jedoch mit einer erheblichen Umweltbelastung verbunden sein, insbesondere durch organische Lösungsmittel, da diese während der Herstellung schädliche Stoffe freisetzen können. 

Haptex® von BASF bietet hier eine zukunftsorientierte Alternative. Dieses synthetische Polyurethanleder wird ohne organische Lösungsmittel hergestellt und erfüllt niedrige VOC-Standards. So werden Emissionen und Wasserverbrauch reduziert und sicherere Materialien geschaffen. 

Dabei müssen weder Designer noch Verbraucher Kompromisse eingehen: Haptex bietet hochwertige Eigenschaften wie eine weiche Haptik, Langlebigkeit, flammhemmende Eigenschaften und Vielseitigkeit. Zudem kann es bei einer Vielzahl von Produkten zum Einsatz kommen – von Möbeln über Autoinnenräume bis hin zu Taschen, Jacken, Kopfbedeckungen, Gürteln und Accessoires. 

Ein blauer Stuhl und ein dunkles Möbelstück vor hellem Hintergrund mit einem Lichtwirbel. Der Text lautet: „Von Natur aus leicht, für die Dauer gemacht."
Ein blauer Stuhl und ein dunkles Möbelstück vor hellem Hintergrund mit einem Lichtwirbel. Der Text lautet: „Von Natur aus leicht, für die Dauer gemacht."

Jedes gut gestaltete Möbelstück beginnt mit einer Materialentscheidung: Woraus besteht es und was sagt diese Wahl über die Zukunft aus? 

Bambus ist ein vielversprechender Ausgangspunkt: schnell wachsend, erneuerbar und überraschend stabil. Als natürlicher Rohstoff ist es jedoch nicht unerschöpflich und kann für sich allein die in modernen Möbeldesigns erwartete Leistungsfähigkeit, Präzision und Langlebigkeit nicht vollständig erfüllen. 

Hier kommt Acrodur®  von BASF ins Spiel. Als wasserbasiertes Bindemittelsystem ermöglicht Acrodur die Verarbeitung von Bambus und anderen Naturfasern zu Hochleistungsverbundstoffen, die leicht, dünn und zugleich robust genug für den täglichen Einsatz in Möbelanwendungen sind. Mit Blick auf Zirkularität entwickelt, unterstützt es naturfaserbasierte Verbundstoffe mit einem Anteil von über 75 % natürlichen Inhaltsstoffen – ganz ohne schädliche Lösungsmittel oder Formaldehyd und mit niedrigen VOC-Emissionen. 

Ein blauer Stuhl aus Bambus-Faserplatten mit schwarzen Metallbeinen steht auf einem weißen Podest, daneben ein geöffnetes Zertifikat und ein goldener Award mit der Aufschrift „2025 Gold". Rechts stehen zwei Männer neben dem gleichen Stuhl und halten Auszeichnungen in den Händen. Im Hintergrund steht: „未来椅 – Future Chair".
In Zusammenarbeit mit der Designmarke XUE wurde in diesem innovativen Projekt der „Future Chair“ realisiert: ein Stuhl aus bambusbasiertem Verbundmaterial, der nachhaltige Werkstoffe und zeitgemäßen Designanspruch in einem zugleich funktionalen Objekt vereint. Mehr als ein Konzept zeigt er, wie Materialwissenschaft natürliche Ressourcen in skalierbare, designreife Lösungen und preisgekrönten Produkte verwandeln kann. Auf der Maison Shanghai 2025 erhielt der Stuhl Gold beim Wettbewerb „Golden Axe China Home Furnishing Product Innovation Competition“ und unterstreicht damit, wie Materialwissenschaft und Designanspruch gemeinsam modernes Möbeldesign neu definieren können. 
Leuchtende BASF-Produkte unter UV-Licht mit grünen und orangen Farben sowie einem Lichtwirbel. Der Text lautet: „Was den Bildschirm zum Leuchten bringt."
Leuchtende BASF-Produkte unter UV-Licht mit grünen und orangen Farben sowie einem Lichtwirbel. Der Text lautet: „Was den Bildschirm zum Leuchten bringt."

Sobald man „Play“ drückt, wird alles lebendig. Farben wirken satt, scharf, fast real. Ob tief in einen Film eingetaucht, mitten im Spiel oder beim Scrollen – das Erlebnis funktioniert: mühelos, lebendig, fesselnd. Doch hinter dieser Brillanz steckt eine unscheinbare Technologie, die die eigentliche Arbeit leistet. 

Über Jahre hinweg basierten die farbintensivsten Displays auf Materialien mit Schwermetallen wie Cadmium und Blei. So effektiv sie sind, bringen diese Stoffe Umwelt- und Gesundheitsbedenken mit sich. 

Heute bietet BASF zwei sich ergänzende, schwermetallfreie Lösungen – jeweils für unterschiedliche Anwendungen. Die erste, QDYES™, ist speziell für Displayanwendungen entwickelt und ermöglicht durch ihre schmale Emissionsbandbreite einen erweiterten Farbraum, wodurch Bildschirme sattere und präzisere Farben darstellen. Die zweite, die Sunvue®-Farbkonversionstechnologie, konzentriert sich hingegen auf Beleuchtungsanwendungen: Sie wandelt blaues LED-Licht in hochwertiges Weißlicht mit geringem Blauanteil und hoher Farbwiedergabe (CRI) um. 

Sunvue Low-Blue-Beleuchtung: LED-Illumination neu gedacht

Zwei Wissenschaftler in weißen Laborkitteln und blauen Handschuhen untersuchen in einem abgedunkelten Raum eine leuchtende Farbfläche in Rot, Grün und Violett. Einer hält ein Messgerät.

Beide Lösungen kommen ohne den Einsatz gefährlicher Materialien aus. In Displayanwendungen bietet QDYES eine sauberere Alternative ohne Schwermetalle. Gleichzeitig ermöglicht Sunvue eine effiziente Farbkonversion ohne zusätzliche Barriereschichten, was die Produktion vereinfacht, und die Systemkomplexität reduziert.

QDYES wird kontinuierlich weiterentwickelt – 2025 konnte die Leistung weiter gesteigert werden, mit mehr als zehn Prozent höherer Lichteffizienz. 

So bleiben die geliebten Farben genauso lebendig wie zuvor – nur die Art, wie sie entstehen, wird besser.

BASF bringt aktualisierte QDYES auf den Markt

Erfahren Sie, wie BASF den Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft vorantreibt