Ludwigshafen

Gemeinsam Neues Schaffen – BASF-Projektwettbewerb

Mit dem Projektwettbewerb Gemeinsam Neues Schaffen fördert BASF Kooperationsprojekte gemeinnütziger Organisationen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass gesellschaftliche Herausforderungen besonders wirkungsvoll angegangen werden können, wenn unterschiedliche Organisationen ihre Erfahrungen, Kompetenzen und Perspektiven zusammenbringen.

Gesucht sind Projekte, die neue Lösungsansätze entwickeln, Menschen miteinander verbinden und einen spürbaren Mehrwert für die Region schaffen. Neben neuen Projektideen können sich erstmals auch bereits von BASF geförderte Vorhaben erneut bewerben, wenn sie gezielt weiterentwickelt werden. Seit 2016 wurden auf diese Weise bereits 174 Projekte ausgezeichnet und gefördert. Sie zeigen, wie aus Zusammenarbeit neue Ideen entstehen und gemeinsames Engagement die Metropolregion Rhein-Neckar stärken kann.

Jetzt für die Ausschreibungsrunde 2026/2027 bewerben

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So läuft der Wettbewerb ab

15. Oktober – 2. Dezember 2026
Bewerbungszeitraum

29. Oktober und 26. November 2026
Optionale Webinare mit Informationen und Tipps zur Bewerbung

Ende Februar 2027
Information an ausgewählte und nicht ausgewählte Projekte

24. April 2027
Co-Creation-Day für die Gewinnerprojekte

Sie haben Fragen zu Ihrer Bewerbung?

In unserem kostenfreien Webinar geben wir einen kompakten Überblick über die aktuelle Ausschreibungsrunde, die beiden Bewerbungskategorien und die wichtigsten Schritte im Bewerbungsprozess. Außerdem bleibt Zeit für Ihre Fragen.
 

29.10.2026 | 16:30 – 17:30 Uhr   Jetzt anmelden

26.11.2026 | 16:30 – 17:30 Uhr   Jetzt anmelden

Was wird gefördert?

Gefördert werden Kooperationsprojekte von mindestens zwei gemeinnützigen Organisationen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Dabei können Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten – beispielsweise eine soziale Einrichtung mit einem Sportverein oder ein Kulturverein mit einem Bildungsträger. Die Projekte sollen zu mindestens einem unserer drei Förderschwerpunkte beitragen.

Bildung fördern

Projekte, die Bildungschancen eröffnen, Kompetenzen stärken und Menschen beim Lernen und ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.

Zivilgesellschaft stärken

Projekte, die gesellschaftliches Engagement, Teilhabe, demokratisches Miteinander oder gemeinschaftliche Verantwortung fördern.

Begegnung schaffen durch Kultur, Sport und Engagement

Projekte, die Menschen zusammenbringen, Austausch ermöglichen und Gemeinschaft durch Kultur, Sport oder Engagement stärken.

Die Kategorien: Zwei Wege zur Bewerbung

Für die aktuelle Ausschreibungsrunde gibt es zwei Bewerbungskategorien.

Neue Projektidee – Für neue Ideen, Kooperationen und Lösungsansätze

Gefördert werden Projekte, die neue Lösungsansätze entwickeln, neue Kooperationen schaffen oder aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen. Entscheidend ist, dass mindestens zwei Partner gemeinsam etwas Neues entwickeln und mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen einen spürbaren Mehrwert für die Metropolregion Rhein-Neckar schaffen. Die Kategorie richtet sich an Projekte bzw. Projektinhalte, die bisher noch nicht durch „Gemeinsam Neues Schaffen“ gefördert wurden.

Projektweiterentwicklung – Für bereits geförderte Projekte, die gezielt weiterentwickelt werden

Auch bereits im Rahmen von „Gemeinsam Neues Schaffen“ geförderte Projekte können erneut eingereicht werden, wenn sie auf den bisherigen Erfahrungen aufbauen und inhaltlich oder strukturell deutlich weiterentwickelt werden.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen zusätzlichen gesellschaftlichen Mehrwert die Weiterentwicklung in der Metropolregion Rhein-Neckar schafft. Das kann zum Beispiel durch neue Partner oder Zielgruppen, die Übertragung auf weitere Organisationen oder Standorte, eine wesentliche Konzeptweiterentwicklung oder eine nachhaltige Verankerung geschehen.

Wichtig ist, dass die erneute Bewerbung über eine bloße Fortführung hinausgeht und einen klar erkennbaren nächsten Entwicklungsschritt beschreibt.

Welche Kriterien haben eine besondere Bedeutung?

Bei der Auswahl der Projekte achten wir besonders auf drei Aspekte: die Qualität der Kooperation, den Neuigkeitswert und die angestrebte Wirkung.

Kooperation

Gefördert werden Projekte von mindestens zwei gemeinnützigen Organisationen oder Vereinen, die auf Augenhöhe zusammenarbeiten und jeweils einen signifikanten Beitrag einbringen – beispielsweise durch Kompetenzen, konzeptionelle Mitarbeit, personelle Ressourcen oder weitere Leistungen. Entscheidend ist, dass das Projekt tatsächlich gemeinsam entwickelt und umgesetzt wird.

Neues

Bei neuen Projektideen stehen neue Lösungsansätze, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und neue oder ungewöhnliche Kooperationen im Mittelpunkt. Auch die Verbindung unterschiedlicher Kompetenzen kann einen besonderen Mehrwert schaffen. Die Kategorie richtet sich an Projektinhalte, die bisher noch nicht im Rahmen von Gemeinsam Neues Schaffen gefördert wurden. Bei Projektweiterentwicklungen muss gegenüber dem bereits geförderten Vorhaben eine nachvollziehbare und wesentliche Weiterentwicklung erkennbar sein.

Wirkung

Die Ziele und der erwartete gesellschaftliche Mehrwert des Projekts sollen konkret und nachvollziehbar beschrieben werden. Dazu gehören geeignete Maßnahmen, ein realistischer Zeit- und Finanzplan sowie klare Kriterien, anhand derer sich der Erfolg während der Projektlaufzeit und nach Abschluss messen lässt. Die Wirkung soll in der Metropolregion Rhein-Neckar sichtbar werden und einen spürbaren Mehrwert für die Zielgruppe oder die Gesellschaft schaffen.

Eindrücke aus 174 prämierten Projekten

Geförderte Projekte bei GNS 10

Ergebnisse: 16

7. April 2026

Solarcamp for future Viernheim

Viernheim | Schüler*innen aller Schulzweige, langzeitarbeitslose Jugendliche, Geflüchtete, Benachteiligte bis 27

Das Solarcamp bietet ein praxisorientiertes Lernangebot für alle Schüler*innen im Übergang Schule – Beruf und junge Menschen bis 27, die den Übergang nicht geschafft haben oder wegen anderer Hemmnisse wie Flucht, Migration, Armut, Krankheit oder anderer Einschränkungen betroffen sind.
7. April 2026

Sportklar für die Schule – im Wasser und an Land!

Seckenheim | Vorschulkinder und pädagogische Fachkräfte

Mit einem Pilotprojekt in den Monaten Juni und Sept./Okt. 2025 haben wir gemeinsam mit unserem Partner, dem Kinderhaus "Am Neckarufer`" gezeigt, wie niedrigschwelliger Zugang zu Sport in der frühkindlichen Bildung gelingen kann.
7. April 2026

weACT - Ein partizipatives Klassenzimmer-Event zur Kriminalitätsprävention

Mannheim | Jugendliche aus benachteiligenden Stadtteilen Mannheims zwischen 14 und 18 Jahren

weACT ist ein Klassenzimmer-Event, das aus zwei Teilen besteht. Es richtet sich an Schüler*innen in benachteiligten Stadtteilen Mannheims. Im ersten Teil wird mit zwei ehemals Inhaftierten unter Berücksichtigung biografischer und theaterpädagogischer Methoden ein mobiles und interaktives Theaterstück entwickelt, das die beiden ehemals Inhaftierten im zweiten Teil an Schulen spielen.
7. April 2026

Helena in Deutschland - die Suche nach Heimat und Zugehörigkeit

Mannheim | Die Teilnehmenden im YOUNITY Studio und weitere Jugendliche aus Käfertal und der MRN

Das Projekt beschäftigt sich mit der wahren Lebensgeschichte der Helena Rudenko, die 1943 als ukrainische Zwangsarbeiterin zur BBC und dann als Haushalts- und Landwirtschaftshilfe zum Käfertaler Ehepaar Johann und Katharina Wasser kam, dessen einziger Sohn gefallen war.
7. April 2026

Ankommen – echt erzählt: Lebenswege hören, Zukunft gestalten

Ludwigshafen | Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen, Menschen mit Migrationserfahrung

„Ankommen – echt erzählt“ ist ein Begegnungsprojekt, bei dem Menschen mit Flucht-/ Migrationserfahrung Schulen besuchen, um ihre persönlichen Lebenswege zu teilen. In moderierten Gesprächsrunden berichten sie von ihrem Weg nach Deutschland, ihrem Ankommen und ihrem Prozess der Integration.

Häufig gestellte Fragen

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen aus der Metropolregion Rhein-Neckar aus den Bereichen Bildung, Sport, Kunst und Kultur, Nachhaltigkeit und Ökologie oder Soziales.

Im Ausnahmefall ist eine Kooperation mit einer kommerziellen Institution möglich, sofern durch das Projekt kein eigenwirtschaftlicher Mehrwert erzielt wird.

Wie viele Partner müssen beteiligt sein?

Ein Projekt muss von mindestens zwei Kooperationspartnern gemeinsam umgesetzt werden.

Wichtig ist, dass alle beteiligten Partner einen erkennbaren und signifikanten Beitrag zum Projekt leisten.

Müssen die Kooperationspartner aus unterschiedlichen Bereichen kommen?

Eine Zusammenarbeit über unterschiedliche Bereiche hinweg ist ausdrücklich willkommen, aber kein zwingendes Ausschlusskriterium. Entscheidend sind die Qualität der Kooperation und der Beitrag der einzelnen Partner.

Wie hoch ist die Förderung?

Die beantragte Fördersumme muss mindestens 5.000 Euro und darf maximal 20.000 Euro betragen.

Können bereits geförderte Projekte erneut teilnehmen?

Ja. Mit der Bewerbungskategorie „Projektweiterentwicklung“ können Projekte erneut eingereicht werden, wenn eine wesentliche Weiterentwicklung gegenüber der bisherigen Förderung vorgesehen ist und daraus ein zusätzlicher gesellschaftlicher Mehrwert entsteht.

Was gilt als Weiterentwicklung eines bereits geförderten Projekts?

Eine Weiterentwicklung kann zum Beispiel vorliegen, wenn

  • neue Kooperationspartner eingebunden werden,
  • neue Zielgruppen erreicht werden,
  • das Projekt auf weitere Organisationen oder Standorte innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar übertragen wird,
  • das bestehende Konzept wesentlich weiterentwickelt oder erweitert wird,
  • das Projekt dauerhaft in bestehende Strukturen integriert und nachhaltig verankert wird,
  • die Reichweite oder gesellschaftliche Wirkung deutlich erhöht wird,
  • ein Patenmodell aufgebaut wird oder
  • aus den bisherigen Erfahrungen ein übertragbares Best-Practice-Modell entsteht.

Entscheidend ist, dass die Weiterentwicklung auf dem bereits geförderten Projekt aufbaut und einen klaren zusätzlichen gesellschaftlichen Mehrwert in der Metropolregion Rhein-Neckar schafft.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für die Bewerbung benötigen Sie neben den Angaben zum Projekt einen aktuellen Nachweis der Gemeinnützigkeit sowie diesen ausgefüllten Finanzplan des Projekts (Download).

Die Einreichung der Bewerbung erfolgt hier.

Wo muss die Wirkung des Projekts liegen?

Die gesellschaftliche Wirkung des Projekts muss in der Metropolregion Rhein-Neckar entstehen.

Muss ich am Informationswebinar teilnehmen?

Nein. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenfrei. Das Webinar unterstützt bei Fragen zur Ausschreibung, zu den Bewerbungskategorien und zum Bewerbungsprozess.

Muss ich mich neu registrieren?

Ja. Aufgrund einer Systemumstellung ist auch für Organisationen, die bereits in früheren Ausschreibungsrunden teilgenommen haben, eine neue Registrierung im Bewerbungsportal erforderlich.
Termine GNS 2025/26
Bewerbungszeitraum (verlängert):
18. September bis 25. November 2025 

Informationen an Gewinner und Nicht-Gewinner:
16. Januar bis 23. Januar 2026

Co-Creation-Workshop für Gewinnerinnen und Gewinner:
07. Februar 2026

Prämierungsfeier:
27. März 2026

Hier die Aufzeichnung unseres Webinars ansehen

Ihre Ansprechpartnerinnen

Stefanie Kirsch
Natalie Arent