Global
Nachhaltigkeit

Identifizierung und Management von Nachhaltigkeitsthemen

Materialitätsanalyse

Die Materialitätsanalyse unterstützt BASF dabei, wichtige Nachhaltigkeitsthemen zu erkennen und zu bewerten, indem sie die Erwartungen und Bedürfnisse externer Interessengruppen - wie Kunden, Investoren, Lieferanten, Politik und NGOs - und interner Interessengruppen betrachtet. Wir nutzen die Ergebnisse unserer Materialitätsanalyse, um unser Nachhaltigkeitsmanagement kontinuierlich zu verbessern, indem wir das Verständnis für die Bedürfnisse der Stakeholder und Veränderungen zu den von ihnen als bedeutsam wahrgenommenen Nachhaltigkeitsthemen schärfen. Die Wesentlichkeitsmatrix bildet auch die Grundlage für die Steuerung der Unternehmensprozesse zur Identifizierung und Handhabung potenzieller Chancen und Risiken.

 

Wesentlichkeitsmatrix 2019

Ausgehend von 100 potenziell relevanten Themen haben wir im Rahmen der Materialitätsbewertung durch Selektion und Bündelung die Themen mit besonderer Bedeutung für die BASF identifiziert. Zur Bewertung der Themen für die BASF aus externer Sicht wurden in einem ersten Schritt Big Data Analytics-Tools eingesetzt, welche auf Millionen von Daten externer Stakeholder aus verschiedenen Quellen zurückgreifen. Ergänzt wurden diese Ergebnisse mit Interviews einzelner Stakeholder, welche über ein umfassendes ESG-Verständnis und fundierte BASF-Kenntnissen verfügen. Zur Beurteilung der BASF Perspektive, wurden Fragebögen an interne Experten aus den verschiedenen Einheiten, Regionen und Funktionen geschickt und diese Rückmeldungen mit Resultaten einer internen strategischen Analyse kombiniert. Die Ergebnisse der externen und internen Bewertung sind in der Wesentlichkeitsmatrix zusammengeführt. Die Themen wurden unterteilt in „gesellschaftliche Herausforderungen“ und „unternehmerische Maßnahmen zum Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen“. Erstere werden von BASF beeinflusst und haben einen Einfluss auf BASF, während letztere Wege aufzeigen, diese zu adressieren.