Global
Nachhaltigkeit

Unser Carbon Management

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Wir möchten unserer Verantwortung für den Klimaschutz gerecht werden. Deshalb setzen wir nicht nur auf unsere Produkte, die bei unseren Kunden die Minderung von CO2-Emissionen ermöglichen. Wir steigern auch die Effizienz in unserer Produktion und bei der Nutzung von Energie, setzen verstärkt auf den Einsatz erneuerbarer Energien und beschleunigen die Entwicklung und den Einsatz neuer CO2-freier Verfahren für die Herstellung von Chemikalien.

 

Bereits in den vergangenen Jahrzehnten hat BASF eine erhebliche Reduktion von CO2-Emissionen erreicht, indem Energieerzeugung und Produktionsprozesse optimiert sowie Lachgasemissionen systematisch reduziert wurden. Dies führen wir weiter fort und ersetzen zudem beim Stromzukauf fossile Energiequellen schrittweise durch erneuerbare. Um aber Treibhausgasemissionen in großem Stil senken zu können, arbeiten BASF-Forscher mit Hochdruck an grundlegend neuen, CO2-armen Technologien.

Wie können wir eine klimafreundliche chemische Industrie aufbauen? 

Während wir uns weiterhin auf Effizienz konzentrieren, müssen wir auch bahnbrechende neue Technologien verfolgen und erneuerbare Energien nutzen.“

Dr. Martin Brudermüller
Dr. Martin Brudermüller
Vorsitzender des Vorstands der BASF SE

Wir sind zuversichtlich, dass diese Technologien ab 2030 eingesetzt werden können. Unser oberstes Ziel ist dabei: Wir wollen CO2-Emissionen gar nicht erst entstehen lassen. Auch weitere Optionen wie die Nutzung von Biomasse oder CO2 bzw. Abfällen als Rohstoff der Chemieproduktion werden zunehmend eine Rolle spielen. Allerdings ist das Potential an nachhaltig verfügbarer Biomasse begrenzt.

BASF geht davon aus, dass durch die Umstellung auf klimaneutrale Produktionsverfahren der Strombedarf an großen Standorten wie dem Stammwerk in Ludwigshafen im kommenden Jahrzehnt stark ansteigen wird. Ab etwa 2035 wird er voraussichtlich bei mehr als dem Dreifachen des heutigen Strombedarfs liegen. 

Voraussetzung für die Transformation der Chemieproduktion ist die verlässliche Verfügbarkeit großer Mengen erneuerbaren Stroms zu wettbewerbsfähigen Preisen. Dafür sind auch regulatorische Rahmenbedingungen unerlässlich, die diese Transformation wirtschaftlich möglich machen.

Aktuelles

Basischemikalien wie Wasserstoff oder Methanol sind für rund 70 Prozent der Treibhausgasemissionen der Chemieindustrie in Europa verantwortlich – doch sie sind unverzichtbarer Startpunkt für all die innovativen Produkte, die Klimaschutz für unsere Kunden ermöglichen und unseren Alltag erleichtern. Deshalb stehen sie im Fokus unserer Forschung. 

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Mehr zu den Kernelementen des F&E Programms

Elektrisch beheizt: Steamcracker-Ofen

CO2-freie Wasserstoff-Herstellung: Methanpyrolyse

CO2-freie Herstellung: Methanol

Mehr

Stimmen aus der Forschung

Wir sind optimistisch, dass Technologien wie die Methanpyrolyse oder die Elektrifizierung des Steamcrackers den Wandel hin zu einer CO2-armen Chemieproduktion möglich machen werden.“
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Dr. Andreas Bode, Projektleiter Carbon Management F&E Programm
Wir arbeiten mit Hochdruck an der Methanpyrolyse, denn es braucht realisierbare Lösungen für sauberen Wasserstoff. Es ist für uns eine besondere Herausforderung, dass wir diesen Weg zu einer CO2-armen Chemie mitgestalten können.“
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Dieter Flick
Leiter des Methanpyrolyse-Projekts
Wir stehen kurz vor einem wesentlichen Schritt aus dem Labor hinaus in eine Testanlage bei der Methanpyrolyse. Das ist ein echter Meilenstein und ich bin sehr gespannt darauf, unser CO2-armes Produktionsverfahren für Wasserstoff in der neuen Anlage zu erproben.“
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Dr. Frederik Scheiff
Leiter Team Hochtemperaturreaktionen