Österreich
Nachhaltigkeit

Unser Klimaschutzziel

flags-basf.jpg

Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Emissionen aus unserer Produktion weiter zu reduzieren. Dafür setzen wir uns ambitionierte quantitative Ziele.


Auf unserem Weg Richtung Klimaneutralität haben wir uns anspruchsvolle Ziele gesetzt und streben weltweit Netto-Null-CO2-Emissionen1 ab 2050 an.

Zudem wollen wir bis zum Jahr 2030 die Menge emittierter Treibhausgase im Vergleich zum Jahr 2018 weltweit um 25 Prozent senken – und dies trotz angestrebtem Wachstum und der Errichtung eines großen Verbundstandorts in Südchina. Ohne Berücksichtigung des geplanten Wachstums bedeutet das eine Halbierung der CO2-Emissionen im bestehenden Geschäft bis Ende des Jahrzehnts.

 

HV_climate_neutrality_DE.PNG

Im Jahr 2018 lagen die weltweiten Emissionen der BASF-Gruppe bei 21,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Im Jahr 1990 waren sie noch etwa doppelt so hoch. Das Emissionsziel 2030 entspricht einer Reduktion von rund 60 Prozent im Vergleich zu 1990 und wird das Ziel der Europäischen Union von minus 55 Prozent übertreffen.

Im Zentrum der langfristigen Umstellung hin zu Netto-Null-CO2-Emissionen ab 2050 steht der Einsatz neuer Technologien, bei denen fossile Energieträger wie Erdgas durch elektrischen Strom aus erneuerbaren Quellen ersetzt wird. Die meisten dieser Technologien werden durch BASF und gemeinsam mit Partnern neu entwickelt und befinden sich derzeit im Pilotstadium. Die breite Skalierung dieser Technologien wird in vollem Umfang erst nach 2030 erreichbar sein. Um schon vorher beschleunigt CO2-Emissionen zu senken, setzt BASF auch weiterhin systematisch auf kontinuierliche Verbesserungsprozesse für bestehende Produktionsanlagen. Zusätzlich wird BASF ihren Strombedarf schrittweise auf erneuerbare Quellen umstellen.

1 Das Ziel umfasst Scope 1 und Scope 2 Emissionen. Andere Treibhausgase werden gemäß Greenhouse Gas Protocol in CO2-Äquivalente umgerechnet.

OurclimateprotectiongoalDE.PNG

Mehr Informationen über unser Klimaschutzziel

Unser Carbon Management und weitere Kompensationsmaßnahmen

 

Alle Maßnahmen haben wir in unserem Carbon Management gebündelt.

Darüber hinaus ziehen wir vorübergehend auch externe Kompensationsmaßnahmen wie zum Beispiel den Zukauf von Zertifikaten zur Zielerreichung Betracht, wenn die genannten Ansätze unter technischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht ausreichen. Bei Investitions- und Akquisitionsentscheidungen berücksichtigen wir die Auswirkungen auf Treibhausgasemissionen konsequent.

Schematische Darstellung: Entwicklung der Treibhausgasemissionen der BASF-Gruppe (Scope 1 und 2)

Im Jahr 2021 betrugen die im Rahmen dieser Zielsetzung betrachteten Emissionen der BASF-Gruppe 20,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (2020: 20,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente). Durch den verstärkten Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen sowie Maßnahmen zur Erhöhung der  Energieeffizienz und zu Prozessoptimierung konnten wir die Emissionen trotz signifikant gestiegener Produktionsmengen um rund 3 % im Vergleich zum Vorjahr senken. Zudem wirkte sich eine Reduktion der Ammoniakproduktion, bedingt durch den hohen Erdgaspreis, emissionsmindernd aus.