Global
Offensive Bildung

Mit Neugier und Pipette -
Kinder und Azubis experimentieren

Kita-Kinder entdecken die Naturwissenschaften – „Mit Neugier und Pipette“ liefert spannende Impulse, die den Forschergeist bei Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften wecken und fördern.

Gemeinsam mit BASF-Azubis begeben sich Kinder zwischen vier und sechs Jahren auf eine Reise in die Welt der Naturwissenschaften. Das Besondere: Sie erforschen chemische und physikalische Phänomene im Alltag anhand von spannenden Laborgeräten.

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Die Auszubildenden besuchen die Kindertagesstätten regelmäßig über mehrere Wochen hinweg und lernen so ihrerseits den Alltag der Einrichtungen kennen. Das gemeinsame Projekt der „Offensive Bildung“ und der BASF-Ausbildung wird seit 2014 in Kindertagesstätten in Ludwigshafen und Umgebung umgesetzt und von den Experten für naturwissenschaftlich-technische Bildung der Agentur two4science unterstützt.

Die Kinder nähern sich im Projekt „Mit Neugier und Pipette“ naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen über Laborgeräte. Sie bauen beispielsweise kleine, mit Muskelkraft betriebene Rührmaschinen, die ein Modell eines in jedem Chemielabor gebräuchlichen, elektrischen Magnetrührers darstellen.

Dabei üben die Kinder den Umgang mit Werkzeug, können aber auch magnetische Stoffeigenschaften untersuchen oder Getriebe mit unterschiedlichen Eigenschaften testen.

Ein Gewinn für alle:

  • Kinder erleben Naturwissenschaften im Alltag an der Seite junger Erwachsener, die spannende Vorbilder sein können.
  • Azubis stärken ihre sozialen Kompetenzen und gewinnen einen neuen Blick auf die Ausbildungsinhalte.
  • Pädagogische Fachkräfte erhalten neue Anregungen, naturwissenschaftliche Angebote in den Kita-Alltag zu integrieren.

Kinder erkunden ihre Umgebung mit großer Neugier. Das Projekt unterstützt diesen Forscherdrang und führt Vier- bis Sechsjährige anhand von Laborgeräten und Alltagsmaterialien in naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen ein.

Wie lassen sich mit Mörser und Stößel aus Straßenkreide, Blättern, Lehm und anderen Naturmaterialien Malfarben herstellen? Wie können Farben aus Flüssigkeiten mit Filtern aus Papier und anderen Materialien wieder entfernt werden? Gelingt dies auch mit Sieben?

Je sechs Azubis besuchen ca. zwei Monate lang in wöchentlichem Abstand „ihre“ Kita. Sie bringen Experimentiermaterialien mit, die auch nach dem Projekt in den Einrichtungen verbleiben. Zusätzlich haben die Azubis besonders spannende Laborgeräte im Gepäck, mit denen sie ihren eigenen Arbeitsalltag schildern, darunter zum Beispiel große Mörser, Trichter oder Filter, die scheinbar wie durch Zauberhand farbige Lösungen entfärben.

Bettina Sold, Kita Ernst-Reuter-Siedlung, Ludwigshafen

"Die Kinder lernen sich auszudrücken, erweitern ihren Wortschatz, lernen viele neue Begriffe kennen, fühlen neue Gegenstände, Materialien und es ist einfach eine ganzheitliche Erfahrung, die sie machen. Sie haben ganz viel Spaß dabei und tragen das auch in ihre Gruppe, und begeistern auch die anderen Kinder dafür".

 

Azubi Pierre-Maurice Hoyer, BASF Ludwigshafen

„Man muss die Fachbegriffe so erklären, dass die Kinder es verstehen – am besten mit Dingen, die sie aus dem täglichen Leben kennen“.

 

Azubi Ipek Bargu, BASF Ludwigshafen

„Es macht Spaß, mit den Kindern zu arbeiten. Und sie finden es super mit jemandem zu experimentieren, der zwar schon groß aber noch nicht ganz erwachsen ist“.

Das Projekt wurde im Rahmen einer Studienarbeit wissenschaftlich begleitet. Die Einstellungen und Erwartungen der Auszubildenden wie der pädagogischen Fachkräfte wurden vor und nach der Projektphase erhoben, um hieraus Rückschlüsse auf individuelle Entwicklungen und den Projektverlauf zu ermöglichen. Die Erkenntnisse wurden für die weitere Projektentwicklung genutzt.

Evaluationsbericht

Was ist das Ziel des Projektes?

Mit diesem Projekt bringen wir den Kleinsten auf eine interessante und dem Alter der Kinder gerechte Weise die Naturwissenschaften näher. Wir wollen ihren Forschergeist und das Interesse an der Naturwissenschaft wecken. Die pädagogischen Fachkräfte erhalten durch das Projekt neue Anregungen, wie sie naturwissenschaftliche Themen in den Kita-Alltag integrieren können. Gleichzeitig profitieren auch unsere Auszubildenden davon. Durch dieses Engagement bekommen sie einen ganz anderen Blick auf die Ausbildungsinhalte und erweitern ihre sozialen Kompetenzen, die in der Berufswelt eine wichtige Rolle spielen.

 

Wie viele Kinder können teilnehmen? Wie werden sie ausgewählt?

Die Azubis führen die Experimente mit in der Regel den gleichen 12 bis 20 Kindern durch. Die Kitas regeln die Teilnahme an den Experimenten eigenständig. Oftmals ist das Teilnahmekriterium ein Interesse am Forschen.

 

Welche Auszubildenden nehmen teil? Wie werden diese ausgewählt?

Die angehenden Chemikanten, Chemie- oder Biologielaboranten und Produktionstechniker aus dem 2.-3. Ausbildungsjahr sind in Gruppen von 4-6 Personen auf die Kita aufgeteilt. Die Auszubildenden sind im Alter zwischen 18 und 22 Jahren.

Die Azubis aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr können sich bei Interesse am Projekt beteiligen.

 

Werden die Auszubildenden speziell für das Projekt geschult?

Die Azubis wurden durch zwei Schulungen auf das Projekt vorbereitet. In einer ersten Schulung standen die Eigenheiten frühkindlicher Lernprozesse auf dem Programm. Beim zweiten Termin kamen Azubis und pädagogische Fachkräfte aus der Kita zusammen, um sich gegenseitig kennenzulernen und die Experimentiereinheiten gemeinsam zu erproben.

 

Wie oft kommen die Auszubildenden in die Kitas?

An insgesamt sechs individuell vereinbarten Terminen besuchen die Azubis im Frühjahr „ihre“ Kita. Jeder Termin dauert einen Vormittag.

 

Was steht auf dem Plan bei den Terminen?

Auf dem Programm stehen Experimente mit Materialien, die die Kinder aus dem Alltag kennen. Es werden Malfarben aus Kreide, Blättern, Ton oder Lehm hergestellt, kleine Rührmaschinen oder eine Ballonrakete gebastelt. Außerdem lernen die Kinder neue Laborgegenstände kennen, die in die Experimente eingebunden werden, wie z.B. Laborgefäße, Pipetten und Filterpapier. 

 

Wie fördert die BASF die Entwicklung sozialer Kompetenzen bei den Auszubildenden über das Projekt hinaus?

Die sozialen Kompetenzen von Azubis werden in unterschiedlichen Projekten gefördert. Beispielsweise können Azubis an Auslandsaufenthalten in Norwegen, Frankreich oder Spanien teilnehmen und dort vor Ort in Unternehmen in andere Kulturen hineinschnuppern.

Im Projekt „Mehrwert“ absolvieren Azubis in den Herbstferien freiwillige soziale Praktika in Einrichtungen wie z.B. der Bahnhofsmission oder Kindertagesstätten. Hier arbeitet die BASF eng mit der Agentur „Mehrwert“ zusammen. Das Projekt wird seit 2002 jährlich mit ca. 50 Auszubildenden des 2. (bzw. 3.) Ausbildungsjahres aus allen Berufsfeldern durchgeführt. Die Teilnahme der Auszubildenden an den Projektwochen ist freiwillig.

Daneben fördert die BASF über alle Berufsfelder und alle Ausbildungsjahre hinweg soziale Kompetenz über verschiedene Module in der Ausbildung, wie z.B. Teambildungsmaßnahmen oder auch dem Einsatz der Azubis bei Marketingaktivitäten wie z.B. Messen oder dem Tag der offenen Tür.

 

Warum organisiert BASF solche Projekte?

Bildung und insbesondere die frühkindliche Bildung ist ein klarer Schwerpunkt im breiten gesellschaftlichen Engagement der BASF. Wir sind überzeugt, dass Bildung eine notwendige und lohnende Investition ist. Denn Bildung ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben und ist ein entscheidender Schlüsselfaktor für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. 

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Sprechen Sie uns an:

BASF SE

Judith Trueper
FHG/TC – Z 22
67056 Ludwigshafen am Rhein
0621/60-76286

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