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Nachhaltigkeit

Medical Center

Integriertes Medical Center ab Mitte 2023 für BASF-Mitarbeiter und Nachbarn in der Nähe von Tor 5 und Tor 11

77 Jahre nach Erstbezug war die heutige Ambulanz zuletzt in Bezug auf Größe und Raumausstattung an ihre Grenzen gestoßen. Das in die Jahre gekommene alte Ambulanzgebäude soll jetzt durch ein modernes Medical Center ersetzt werden. Dieses wird aus einem sechsgeschossigen Hauptgebäude und einer zweigeschossigen Rettungswache mit einer Fläche von insgesamt 11.500 m² bestehen. Das Medical Center wird Untersuchungsräume, Schulungsräume und Büros sowie Einrichtungen zur medizinischen Diagnostik für die Mitarbeiter umfassen. Auch der Rettungsdienst wird dort untergebracht sein. Der Baustart des neuen Gebäudes ist für Anfang 2021, die Fertigstellung für Mitte 2023 geplant. Der Neubau ist zwischen Tor 5 und Tor 11 geplant, auf dem Gelände außerhalb des Werkszauns.

Das Medical Center soll neben der Ambulanz der BASF eine Reihe fachärztlicher Einrichtungen und eine physiotherapeutische Praxis beherbergen. Auch eine Apotheke soll dort ihren Platz finden, außerdem ein Anbieter von Schutzbrillen mit Sehstärke und ein Sanitätshaus, um beispielsweise orthopädische Einlagen für Arbeitsschuhe herzustellen. Die Betriebskrankenkasse pronova BKK wird ebenfalls vertreten sein. Bis auf den für BASF-Mitarbeiter reservierten Teil der Arbeits- und Notfallmedizin sollen alle Einrichtungen auch von Externen genutzt werden können. BASF ist bereits im Gespräch mit potenziellen Partnern. Lediglich für die geplante Apotheke sucht BASF noch einen Interessenten. „Unsere Stärken sind die arbeitsmedizinische Vorsorge und die Notfallmedizin, für die weitere Behandlung sind externe Einrichtungen verantwortlich. Im Medical Center der BASF werden beide präsent sein und die Wege für unsere Mitarbeiter dadurch besonders kurz“, so Werksleiter Dr. Uwe Liebelt. „Mit der Ansiedlung von ärztlichen Einrichtungen wollen wir auch einen Beitrag für die medizinische Versorgung in unserer Nachbarschaft leisten.“

„In der neuen Einrichtung können wir noch enger mit unseren externen Partnern zusammenarbeiten. Das ist für unsere Mitarbeiter ein großer Vorteil. Vor allem bei akuten Fällen lassen sich die Abläufe so optimal organisieren“, betont Prof. Dr. Stefan Lang, Chief Medical Officer der BASF.

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